Moh! Kouyaté
Fé Toki

Aus der Musik des Musikers aus Guinea sind viele seiner Vorbilder herauszuhören. Dennoch schafft es der 40-Jährige, zu einer eigenen musikalischen Sprache zu finden, die die Musik seiner afrikanischen Heimat mit mehr westlich geprägten Klangvorstellungen verknüpft.

Der Gitarrist und Sänger Moh! Kouyaté entstammt einer Griot -Familie, weshalb er sich zuerst dem Balafon zuwandte. Doch im Alter von 12 Jahren bekam er von seiner Großmutter eine Ukulele geschenkt. Sofort wusste Moh, was “sein” Instrument ist.

Über die Auseinandersetzung mit der Musik Sekou Bembeya, Sory Kandia Kouyaté oder auch Ousmane Kouyaté fand er zum Kern der Musik seiner Heimat. Es war Corey Harris , der ihn entdeckte und auf Tour mitnahm. 2007 schließlich, zog Kouyaté nach Frankreich und knüpfte dort Kontakte zu bereits etablierten Künstlern, wie Habib Koité , Donso und Tony Allen .

Neben seiner Arbeit als Solokünstler, arbeitet er mit der grandiosen jungen malischen Sängerin Fatoumata Diawara zusammen, die ihn sogleich ins Studio holte. Aber auch die Sierra-Leonische Singer-Songwriterin Mariama lud ihn als Gast zu den Aufnahmen ihres letzten Albums ein.

Über Foli Son Productions / Broken Silence kommt nun das neue Album von Moh! Kouyaté, “Fé Toki”, in unsere Läden. Das zweite uns bekannte Album des Künstlers, nach “Loundo” von 2015. Neigen einige afrikanische Künstler (vorwiegend männliche) zu wehleidigem Gesäusel, liefert Moh! Kouyaté meist fetzigen Afro-Funk mit spritzigen Rhythmen und schönen Melodien. Wobei es sich allerdings um einen richtigen Stilmix handelt, denn leichte Andeutungen von Reggae und Blues sind ebenfalls zu hören, wie auch seine Mandinka-Wurzeln stets hörbar bleiben.

“Fé Toki” ist ein vielseitiges und spritziges Album, das einen Afrikaner zeigt, der es wie wenige andere versteht, die Kluft zwischen afrikanischer und westlicher Musik zu überbrücken, ohne intellektuell abgehoben zu klingen. “Fé Toki” sprüht vor Spiellaune. Trotzdem schimmert manchmal auch etwas Melancholie durch, wie man es z.B. von Salif Keita her kennt.



Orientierungshilfe

Fé Toki

Aus der Musik des Musikers aus Guinea sind viele seiner Vorbilder herauszuhören. Dennoch schafft es der 40-Jährige, zu einer eigenen musikalischen Sprache zu finden, die die Musik seiner afrikanischen Heimat mit mehr westlich geprägten Klangvorstellungen verknüpft.

Der Gitarrist und Sänger Moh! Kouyaté entstammt einer Griot -Familie, weshalb er sich zuerst dem Balafon zuwandte. Doch im Alter von 12 Jahren bekam er von seiner Großmutter eine Ukulele geschenkt. Sofort wusste Moh, was “sein” Instrument ist.

Über die Auseinandersetzung mit der Musik Sekou Bembeya, Sory Kandia Kouyaté oder auch Ousmane Kouyaté fand er zum Kern der Musik seiner Heimat. Es war Corey Harris , der ihn entdeckte und auf Tour mitnahm. 2007 schließlich, zog Kouyaté nach Frankreich und knüpfte dort Kontakte zu bereits etablierten Künstlern, wie Habib Koité , Donso und Tony Allen .

Neben seiner Arbeit als Solokünstler, arbeitet er mit der grandiosen jungen malischen Sängerin Fatoumata Diawara zusammen, die ihn sogleich ins Studio holte. Aber auch die Sierra-Leonische Singer-Songwriterin Mariama lud ihn als Gast zu den Aufnahmen ihres letzten Albums ein.

Über Foli Son Productions / Broken Silence kommt nun das neue Album von Moh! Kouyaté, “Fé Toki”, in unsere Läden. Das zweite uns bekannte Album des Künstlers, nach “Loundo” von 2015. Neigen einige afrikanische Künstler (vorwiegend männliche) zu wehleidigem Gesäusel, liefert Moh! Kouyaté meist fetzigen Afro-Funk mit spritzigen Rhythmen und schönen Melodien. Wobei es sich allerdings um einen richtigen Stilmix handelt, denn leichte Andeutungen von Reggae und Blues sind ebenfalls zu hören, wie auch seine Mandinka-Wurzeln stets hörbar bleiben.

“Fé Toki” ist ein vielseitiges und spritziges Album, das einen Afrikaner zeigt, der es wie wenige andere versteht, die Kluft zwischen afrikanischer und westlicher Musik zu überbrücken, ohne intellektuell abgehoben zu klingen. “Fé Toki” sprüht vor Spiellaune. Trotzdem schimmert manchmal auch etwas Melancholie durch, wie man es z.B. von Salif Keita her kennt.



Textdatum: 2017-09-21  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Artikelfoto/s: © Hugues Anhes
Label: Foli Son Productions
Vertrieb: Broken Silence
Spieldauer: 45:42
Tracks: 11
Ident-Code: 11905/840/1


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