Moana & The Tribe
Wha

Für westliche Ohren klingt die Musik der Neuseeländischen Band um Sängerin und Komponistin Moana Maniapoto stellenweise etwas exotisch und ungewohnt, hat aber zum Glück rein gar nichts mit Südsee-Kitsch zu tun. Die Musik fußt im Hier und Jetzt. Auch in den Texten. Denn es geht hier unter anderem um Themen, wie die Erderwärmung, den sogenannten “freien Handel” oder um Kriege und Auseinandersetzungen, wie z.B. in Ost-Timor.

Das Album beginnt mit einem Stück, das entfernt Assoziationen an Manu Chaos “Je ne t’aime plus” weckt, aber es bleibt bei Assoziationen, denn schnell wird klar, dass es hier in eine ganz andere Richtung geht. Der Spannungsbogen reicht von kraftvoll und treibend bis harmonisch und entspannt. Die traditionellen Maori-Elemente in der Musik gehen wie selbstverständlich eine Verbindung mit westlichen Stilrichtungen ein, ohne ihre Eigenständigkeit und Exotik zu verlieren. Der hervorragende mehrstimmige Gesang von Moana Maniapoto und den beiden Backgroundsängerinnen Katarina Maniapoto und Amiria Reriti spielt eine tragende Rolle und steht in reizvollem Kontrast zu den an traditionellen Haka erinnernden Sprechgesängen der männlichen Bandmitglieder.

Modern instrumentiert und perfekt produziert bleibt die Musik stets unaufdringlich aber von intensivem Ausdruck und frischer Energie. Ausflüge in Reggae-Gefilde bringen rhythmische Abwechslung. Die CD gehört aufgrund ihres Ideenreichtums in der Komposition, ihres stilistischen Abwechslungsreichtums und ihrer Außergewöhnlichkeit zu unseren besonderen Empfehlungen. Das Album stellt im Vergleich zu den früheren CDs eine positive musikalische Fortentwicklung und eine gelungene Fortschreibung der Bandkarriere dar.

“Wha” bedeutet in der Sprache der Maori “Vier”. Moana & The Tribe fangen den Zauber ihrer Heimat Neuseeland und den gleichmäßigen Rhythmus des Pazifiks in ihrer Musik ein und streben damit in die vier Himmelrichtungen.

Orientierungshilfe

Wha

Für westliche Ohren klingt die Musik der Neuseeländischen Band um Sängerin und Komponistin Moana Maniapoto stellenweise etwas exotisch und ungewohnt, hat aber zum Glück rein gar nichts mit Südsee-Kitsch zu tun. Die Musik fußt im Hier und Jetzt. Auch in den Texten. Denn es geht hier unter anderem um Themen, wie die Erderwärmung, den sogenannten “freien Handel” oder um Kriege und Auseinandersetzungen, wie z.B. in Ost-Timor.

Das Album beginnt mit einem Stück, das entfernt Assoziationen an Manu Chaos “Je ne t’aime plus” weckt, aber es bleibt bei Assoziationen, denn schnell wird klar, dass es hier in eine ganz andere Richtung geht. Der Spannungsbogen reicht von kraftvoll und treibend bis harmonisch und entspannt. Die traditionellen Maori-Elemente in der Musik gehen wie selbstverständlich eine Verbindung mit westlichen Stilrichtungen ein, ohne ihre Eigenständigkeit und Exotik zu verlieren. Der hervorragende mehrstimmige Gesang von Moana Maniapoto und den beiden Backgroundsängerinnen Katarina Maniapoto und Amiria Reriti spielt eine tragende Rolle und steht in reizvollem Kontrast zu den an traditionellen Haka erinnernden Sprechgesängen der männlichen Bandmitglieder.

Modern instrumentiert und perfekt produziert bleibt die Musik stets unaufdringlich aber von intensivem Ausdruck und frischer Energie. Ausflüge in Reggae-Gefilde bringen rhythmische Abwechslung. Die CD gehört aufgrund ihres Ideenreichtums in der Komposition, ihres stilistischen Abwechslungsreichtums und ihrer Außergewöhnlichkeit zu unseren besonderen Empfehlungen. Das Album stellt im Vergleich zu den früheren CDs eine positive musikalische Fortentwicklung und eine gelungene Fortschreibung der Bandkarriere dar.

“Wha” bedeutet in der Sprache der Maori “Vier”. Moana & The Tribe fangen den Zauber ihrer Heimat Neuseeland und den gleichmäßigen Rhythmus des Pazifiks in ihrer Musik ein und streben damit in die vier Himmelrichtungen.

Textdatum: 2008-08-05  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Format: CD
Ident-Code: 1746/1295/1


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Toru
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