Midival Punditz
Hello Hello

Die Vocoder-Spielereien und der extensive Einsatz von Elektronik auf dem neuen Album “Hello Hello” von Midival Punditz lassen unweigerlich an Kraftwerk denken. Doch damit enden auch schon wieder die Gemeinsamkeiten. Midival Punditz versprühen in ihrer Musik schon deutlich mehr Exotik und Energie als die deutschen Elektronikpioniere. Kraftvolle Beats treiben die Musik nach vorne. Gelegentlich unterbrochen durch ätherische Klänge und traditionelle Instrumente.

Es fällt schwer, “den” Höhepunkt des Albums zu benennen. Zu viele Ohrwürmer kann es bieten. Da wäre zum Beispiel die Interpretation von Led Zeppelins “Four Sticks” (ja, Sie haben richtig gelesen!). Wo Jimmy Page und Robert Plant 1994 mit ihrem orientalisch geprägtem, genialen Album “No Quarter” stehen geblieben waren, macht das Duo “Midival Punditz” mit Unterstützung durch J.Viewz weiter. Ihre Version des Klassikers führt die Gedanken der Urheber fort und präsentiert das Stück mit noch mehr orientalischem Flair, aber nicht minder dynamisch.

Auf der Tanzfläche dürfte nicht nur “Four Sticks” überzeugen, sondern auch “Atomizer”. Mit stampfendem Rhythmus treibt das Stück gewaltig nach vorne und präsentiert die bereits erwähnten Vocoder-Spielereien.

“Desolate” ist ein fast schon rockiges Stück im Sechserbeat mit den beiden Gastvokalisten Shankar Mahadevan und Shahid, das einen ungemeinen Sog entwickelt, der von Minute zu Minute intensiver wird. Da gilt es, sich festzuhalten!

Zum Glück finden sich auch Momente zum Atem holen: Sphärische Klangteppiche im Verein mit schwach pulsierender Percussion und Synthie-Loops. Dazu gesellt sich bei “Naina laagev” Sänger Papon aus Assam und verführt mit großer Stimme.

Insgesamt ein sehr abwechslungsreiches und kurzweiliges Album des Duos, zu dem sie viele internationale Gäste eingeladen haben und deshalb ungemein viele Facetten besitzt. Sehr empfehlenswert!

Tracks:
1. Electric Universe (5:22)
2. Tonic (4:09)
3. Atomizer (4:25)
4. Four Sticks (5:16)
5. Naina laagey (6:33)
6. Drifting (3:23)
7. Desolate (5:12)
8. Sun mere sanam (5:20)
9. Har ek baat (5:23)
10. The Lucky One (5:39)
11. Electric Universe (Acoustic) (2:59)

Orientierungshilfe

Hello Hello

Die Vocoder-Spielereien und der extensive Einsatz von Elektronik auf dem neuen Album “Hello Hello” von Midival Punditz lassen unweigerlich an Kraftwerk denken. Doch damit enden auch schon wieder die Gemeinsamkeiten. Midival Punditz versprühen in ihrer Musik schon deutlich mehr Exotik und Energie als die deutschen Elektronikpioniere. Kraftvolle Beats treiben die Musik nach vorne. Gelegentlich unterbrochen durch ätherische Klänge und traditionelle Instrumente.

Es fällt schwer, “den” Höhepunkt des Albums zu benennen. Zu viele Ohrwürmer kann es bieten. Da wäre zum Beispiel die Interpretation von Led Zeppelins “Four Sticks” (ja, Sie haben richtig gelesen!). Wo Jimmy Page und Robert Plant 1994 mit ihrem orientalisch geprägtem, genialen Album “No Quarter” stehen geblieben waren, macht das Duo “Midival Punditz” mit Unterstützung durch J.Viewz weiter. Ihre Version des Klassikers führt die Gedanken der Urheber fort und präsentiert das Stück mit noch mehr orientalischem Flair, aber nicht minder dynamisch.

Auf der Tanzfläche dürfte nicht nur “Four Sticks” überzeugen, sondern auch “Atomizer”. Mit stampfendem Rhythmus treibt das Stück gewaltig nach vorne und präsentiert die bereits erwähnten Vocoder-Spielereien.

“Desolate” ist ein fast schon rockiges Stück im Sechserbeat mit den beiden Gastvokalisten Shankar Mahadevan und Shahid, das einen ungemeinen Sog entwickelt, der von Minute zu Minute intensiver wird. Da gilt es, sich festzuhalten!

Zum Glück finden sich auch Momente zum Atem holen: Sphärische Klangteppiche im Verein mit schwach pulsierender Percussion und Synthie-Loops. Dazu gesellt sich bei “Naina laagev” Sänger Papon aus Assam und verführt mit großer Stimme.

Insgesamt ein sehr abwechslungsreiches und kurzweiliges Album des Duos, zu dem sie viele internationale Gäste eingeladen haben und deshalb ungemein viele Facetten besitzt. Sehr empfehlenswert!

Tracks:
1. Electric Universe (5:22)
2. Tonic (4:09)
3. Atomizer (4:25)
4. Four Sticks (5:16)
5. Naina laagey (6:33)
6. Drifting (3:23)
7. Desolate (5:12)
8. Sun mere sanam (5:20)
9. Har ek baat (5:23)
10. The Lucky One (5:39)
11. Electric Universe (Acoustic) (2:59)

Textdatum: 2009-11-04  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Vertrieb: Indigo
Tracks: 11
Format: CD
Ident-Code: 2964/1111/1


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2005
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