Matthieu Chedid (-M-), Toumani Diabate, Sidiki Diabate
Lamomali

Aus unserem westlichen Nachbarland kommt “Lamomali”, ein World-Pop-Album von Frankreichs Superstar -M-, der eigentlich Matthieu Chedid heißt, sowie Toumani und Sidiki Diabaté.

Wenn jemand acht Mal mit dem Victoires de la Musique ausgezeichnet wird und zudem den César für die beste Filmmusik erhält, darf man ihn sicher als Superstar bezeichnen. Der 1971 geborene Matthieu Chadid hat Wurzeln im Libanon und in Ägypten. Er ist Komponist, Sänger, Gitarrist und Produzent. Seit 1997 veröffentlicht er eigene Alben, die sich vielfach im Pop- bzw. Alternative-Rock-Bereich bewegen, aber stitlistisch eher breit angelegt sind.

Nun hat der Franzose sich mit Toumani Diabaté und dessen Sohn Sidiki zusammengetan und mit weiteren Gästen dieses sehr stark westafrikanisch geprägte Album aufzunehmen. U.a. sind Fatoumata Diawara , Youssou N’dour, Seu Jorge, Amadou & Mariam, Kerfala Kanté, Mamani Keita, Oxmo Puccino und die Französin Jain dabei. Wenn das kein Staraufgebot ist…

Matthieu Chedid begeistert sich vor allem für die Musik Malis, weshalb sich auch entsprechend viele MusikerInnen aus Mali auf der Gästeliste befinden. Vor allem der Kora-Virtuose Toumani Diabaté prägt das Album mit seinem Instrument. Toumani Diabaté geht mit diesem Album nicht zum ersten Mal auf die Suche nach spannenden Kooperationen, u.a. hat er mit Björk und Taj Mahal aufgenommen. Doch “Lamomali” ist nicht nur malisch geprägt. Es finden sich auch Titel, die der Musik des Senegal näher sind.

Das Staraufgebot veröffentlicht mit “Lamomali” ein faszinierendes Stück Musik, das eine homogene Verschmelzung der westlichen Pop-Kultur mit westafrikanischer Musik darstellt. Es ist kein intellektueller Ansatz, man spürt vielmehr die Freude am Austausch und am gegenseitigen Inspirieren. Die Lust am Musizieren spricht aus jedem Ton.

Matthieu Chedid und Toumani Diabaté zeigen mit diesem Album, wie bereichernd ein kultureller Austausch sein kann. Jeder darf so bleiben, wie er ist und respektiert dennoch den anderen. “Lamomali” können wir uneingeschränkt empfehlen.



Orientierungshilfe

Lamomali

Aus unserem westlichen Nachbarland kommt “Lamomali”, ein World-Pop-Album von Frankreichs Superstar -M-, der eigentlich Matthieu Chedid heißt, sowie Toumani und Sidiki Diabaté.

Wenn jemand acht Mal mit dem Victoires de la Musique ausgezeichnet wird und zudem den César für die beste Filmmusik erhält, darf man ihn sicher als Superstar bezeichnen. Der 1971 geborene Matthieu Chadid hat Wurzeln im Libanon und in Ägypten. Er ist Komponist, Sänger, Gitarrist und Produzent. Seit 1997 veröffentlicht er eigene Alben, die sich vielfach im Pop- bzw. Alternative-Rock-Bereich bewegen, aber stitlistisch eher breit angelegt sind.

Nun hat der Franzose sich mit Toumani Diabaté und dessen Sohn Sidiki zusammengetan und mit weiteren Gästen dieses sehr stark westafrikanisch geprägte Album aufzunehmen. U.a. sind Fatoumata Diawara , Youssou N’dour, Seu Jorge, Amadou & Mariam, Kerfala Kanté, Mamani Keita, Oxmo Puccino und die Französin Jain dabei. Wenn das kein Staraufgebot ist…

Matthieu Chedid begeistert sich vor allem für die Musik Malis, weshalb sich auch entsprechend viele MusikerInnen aus Mali auf der Gästeliste befinden. Vor allem der Kora-Virtuose Toumani Diabaté prägt das Album mit seinem Instrument. Toumani Diabaté geht mit diesem Album nicht zum ersten Mal auf die Suche nach spannenden Kooperationen, u.a. hat er mit Björk und Taj Mahal aufgenommen. Doch “Lamomali” ist nicht nur malisch geprägt. Es finden sich auch Titel, die der Musik des Senegal näher sind.

Das Staraufgebot veröffentlicht mit “Lamomali” ein faszinierendes Stück Musik, das eine homogene Verschmelzung der westlichen Pop-Kultur mit westafrikanischer Musik darstellt. Es ist kein intellektueller Ansatz, man spürt vielmehr die Freude am Austausch und am gegenseitigen Inspirieren. Die Lust am Musizieren spricht aus jedem Ton.

Matthieu Chedid und Toumani Diabaté zeigen mit diesem Album, wie bereichernd ein kultureller Austausch sein kann. Jeder darf so bleiben, wie er ist und respektiert dennoch den anderen. “Lamomali” können wir uneingeschränkt empfehlen.



Textdatum: 2017-04-07  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Artikelfoto/s: © Yann Orhan
Label: Wagram Music
Vertrieb: Indigo
EAN: 3596973448064
Spieldauer: 36:02
Tracks: 11
Ident-Code: 11295/634/1


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