Marina Maximilian
Armonot Ashan (ארמונות עשן)

Marina Maximilian (mit vollem Namen Marina Maximilian Blumin, מרינה מקסימיליאן בלומין) wurde 1987 in Dnipro, Ukraine, geboren. Im Alter von drei Jahren nahm sie ihre Eltern bei der Hand und ging mit ihnen nach Israel.

Marina Maximilian verfügt über eine klassische Musik-Ausbildung, ist Sängerin, Pianistin und Komponistin. Ihre Eltern sind beides Künstler, wodurch sie bereits als Kind entsprechend geprägt wurde und sich schon im Jugendalter in vielfältiger Weise musikalisch betätigte.

2013 veröffentlichte die Künstlerin ihr englischsprachiges Debütalbum “Step into my world”. Für sie war es der erste Schritt in die Pop-Welt und die darauf folgende Tour durch Israel war gänzlich ausverkauft. Das Album erreichte Goldstatus und gebar vier Singles, die es allesamt in die oberen Regionen der lokalen Charts schafften. Im Jahr darauf wurde sie zur “Woman of the year in music” in Israel gekürt.

Marina trat beim International Red Sea Jazz Festival, Eilat, und dem Bolzano Jazz Festival, Italien, auf. Sie arbeitete mit regional und international renommierten Künstlern zusammen, wie Avishai Cohen, Avi Leibovich, Jason Lindner, David Hazeltine, Deborah Brown, Leonid Ptachka, Omer Avital, J.K Allen und vielen weiteren. Neben ihrer Karriere als Musikerin ist sie als Schauspielerin und Model tätig.

Bereits auf “Step into my world” sind alle Elemente zu hören, für die wir ihr neues Album “Armonot Ashan” so lieben. “Armonot Ashan” wurde kürzlich beim israelischen Label Helicon Music veröffentlicht. Die Musikwelt Marina Maximilians besteht im wesentlichen aus anspruchsvoller Pop-Musik. Allerdings besitzt ihre Musik so viel Individualität, dass diese Einordnung nur ungefähr gilt. Im Vergleich zu “Step into my world” wirkt das neue Album reifer und irgendwie runder, auch etwas selbstbewusster.

“Lifamim” (“Sometimes”) ist der stärkste Titel auf “Armonot Ashan”. Er präsentiert eine Mixtur aus orientalischer Rhythmik und Indie-Rockband-Attitüde. Zusätzlich sind Oud und elegische Streicher integriert. Als Krönung die sehnsuchtsvolle Stimme von Marina Maximilian. All dies gipfelt in der enormen Dramatik des Stücks. Da läuft es einem vier Minuten lang kalt über den Rücken. Nahezu alle Stücke auf “Armonot Ashan” besitzen dieses hohe Niveau und gehen in eine ähnliche Richtung. Mal wird diese, mal jene Richtung betont. Doch diese unglaubliche emotionale Verdichtung erreicht vor allem “Lifamim”.

“Armonot Ashan” können wir uneingeschränkt empfehlen. Man darf gespannt sein, was noch alles von diesem Talent zu hören sein wird.

Tracks

1 Yamim Chadashim Ba’petach (03:33)
2 Efes Savlanut (03:36)
3 Lifamim (04:08)
4 1990 (03:54)
5 Ad Kedey Kach (03:22)
6 Shir Pashut (03:14)
7 Daniel (04:08)
8 Mashehu Rachok (03:13)
9 Easy Life (03:47)

https://marinamaximilian.bandcamp.com/

Orientierungshilfe

Armonot Ashan (ארמונות עשן)

Marina Maximilian (mit vollem Namen Marina Maximilian Blumin, מרינה מקסימיליאן בלומין) wurde 1987 in Dnipro, Ukraine, geboren. Im Alter von drei Jahren nahm sie ihre Eltern bei der Hand und ging mit ihnen nach Israel.

Marina Maximilian verfügt über eine klassische Musik-Ausbildung, ist Sängerin, Pianistin und Komponistin. Ihre Eltern sind beides Künstler, wodurch sie bereits als Kind entsprechend geprägt wurde und sich schon im Jugendalter in vielfältiger Weise musikalisch betätigte.

2013 veröffentlichte die Künstlerin ihr englischsprachiges Debütalbum “Step into my world”. Für sie war es der erste Schritt in die Pop-Welt und die darauf folgende Tour durch Israel war gänzlich ausverkauft. Das Album erreichte Goldstatus und gebar vier Singles, die es allesamt in die oberen Regionen der lokalen Charts schafften. Im Jahr darauf wurde sie zur “Woman of the year in music” in Israel gekürt.

Marina trat beim International Red Sea Jazz Festival, Eilat, und dem Bolzano Jazz Festival, Italien, auf. Sie arbeitete mit regional und international renommierten Künstlern zusammen, wie Avishai Cohen, Avi Leibovich, Jason Lindner, David Hazeltine, Deborah Brown, Leonid Ptachka, Omer Avital, J.K Allen und vielen weiteren. Neben ihrer Karriere als Musikerin ist sie als Schauspielerin und Model tätig.

Bereits auf “Step into my world” sind alle Elemente zu hören, für die wir ihr neues Album “Armonot Ashan” so lieben. “Armonot Ashan” wurde kürzlich beim israelischen Label Helicon Music veröffentlicht. Die Musikwelt Marina Maximilians besteht im wesentlichen aus anspruchsvoller Pop-Musik. Allerdings besitzt ihre Musik so viel Individualität, dass diese Einordnung nur ungefähr gilt. Im Vergleich zu “Step into my world” wirkt das neue Album reifer und irgendwie runder, auch etwas selbstbewusster.

“Lifamim” (“Sometimes”) ist der stärkste Titel auf “Armonot Ashan”. Er präsentiert eine Mixtur aus orientalischer Rhythmik und Indie-Rockband-Attitüde. Zusätzlich sind Oud und elegische Streicher integriert. Als Krönung die sehnsuchtsvolle Stimme von Marina Maximilian. All dies gipfelt in der enormen Dramatik des Stücks. Da läuft es einem vier Minuten lang kalt über den Rücken. Nahezu alle Stücke auf “Armonot Ashan” besitzen dieses hohe Niveau und gehen in eine ähnliche Richtung. Mal wird diese, mal jene Richtung betont. Doch diese unglaubliche emotionale Verdichtung erreicht vor allem “Lifamim”.

“Armonot Ashan” können wir uneingeschränkt empfehlen. Man darf gespannt sein, was noch alles von diesem Talent zu hören sein wird.

Tracks

1 Yamim Chadashim Ba’petach (03:33)
2 Efes Savlanut (03:36)
3 Lifamim (04:08)
4 1990 (03:54)
5 Ad Kedey Kach (03:22)
6 Shir Pashut (03:14)
7 Daniel (04:08)
8 Mashehu Rachok (03:13)
9 Easy Life (03:47)

https://marinamaximilian.bandcamp.com/

Text date: 2016-10-11  
Text: © Global Music Magazine  
Photo credits: © Guy Prives
Label: Helicon Music
Duration: 32:58
Tracks: 9
Ident-Code: 10700/1014/1



Related news:

Marina Maximilian: My Boy [2016-10-02]

Orientierungshilfe

Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music Magazine" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.