Manou Gallo
Lowlin

Manou Gallo wurde 1972 in einem kleinen Dorf im Westen der Elfenküste geboren. 1997 ging sie nach Brüssel und wurde Mitglied von “Zap Mama”. Später tourte sie mit der kongolesischen Truppe “Tambours de Brazza”. 2003 veröffentlichte sie erstes Soloalbum “Dida”, 2007 folgte “Manou Gallo”.

Auf dem Cover ihres neuen Albums “Lowlin” ist Manou Gallo mit ihrem Bass abgebildet, sodass man wieder die Musik erwartet, die man von ihren bisherigen Alben kennt: Funkige und kraftvolle Töne. Doch die Überraschung folgt bei den ersten Takten. Ihre Kompositionen sind zwar weiterhin sehr anspruchsvoll, doch klingt Manou Gallo nun deutlich akustischer. Etwas verhaltener wird musiziert, die Instrumentierung wirkt zurückgenommen. Die Stimmen werden vielseitig und stark nuanciert eingesetzt. Doch keine Angst: Ihr perfektes Bassspiel lässt Manou Gallo auch auf “Lowlin” immer wieder hören.

“Lowlin” ist wahrscheinlich ihr bislang bestes Album. Im Rückblick wirken die Kompositionen ihrer Vorgängeralben so, als wäre sie noch auf der Suche nach ihrer Musik gewesen. Nun scheint sie ihrem Ziel ein großes Stück näher gekommen zu sein. Womöglich ist dies der Grund, warum “Lowlin” so überzeugen kann. Die Musik fesselt und zwingt zum Zuhören. Stück um Stück nimmt die Intensität zu. Die Arrangements sind absolut perfekt gelungen.

Manou Gallo kreiert eine Musik, die ohne Zweifel als Musterbeispiel für moderne afrikanische Musik angesehen werden kann. In perfekter Balance zwischen Tradition und Moderne zeigt das Album, dass die afrikanischen MusikerInnen längst ins musikalische Weltgeschehen eingreifen und dort einen bedeutenden Einfluss ausüben. Da Manou Gallos neuem Album spektakuläre Elemente fehlen, steht zu befürchten, dass es im Lärm der Szene untergeht. Es hätte allerdings allergrößte Aufmerksam verdient.

Am 14.6. präsentieren wir Manou Gallo in einem Porträt.

Tracks:
1. Nanan Intro (N’Guessan, Gallo) 1’03”
2. Nanan (N’Guessan, Gallo/Koffi, Francois) 5’04”
3. Gla (N’Guessan Gallo/Christensen, L. N./Werther, Y.) 3’09”
4. Nalingiyo (N’Guessan Gallo/Dape, Onakami ) 4’43”
5. Desert (N’Guessan Gallo/Bomou, Mamadoun/Christensen, L. N.) 5’02”
6. Lowlin (N’Guessan, Gallo) 4’18”
7. Blouz (N’Guessan, Gallo/Christensen, L. N.) 3’54”
8. Kapia (N’Guessan, Gallo/Kabongo, Sabine) 4’37”
9. If You Need Some Time (Kamara, Bai) 3’36”
10. Pipol (Edgecombe, Steen Harder) 0’40”
11. Espoir (N’Guessan, Gallo/Rema, Tanga/Christensen/Nin, Khadja) 4’39”
12. Nzambe (N’Guessan, Gallo/Dape, Onakami) 4’34”
13. Woya (Yoboue, Jean) 3’42”
14. Kartier (N’Guessan, Gallo) 0’55”
15. Evade (N’Guessan, Gallo/Bomou, Mamadou/Rema, Tanga) 3’22”
16. La Petite Villageoise (N’Guessan, Gallo/Rema, Tanga/Christensen/Daulne, Marie) 4’20”
17. Flute Ivoire (N’Guessan, Gallo/Rema, Tanga/Christensen) 4’10”

Orientierungshilfe

Lowlin

Manou Gallo wurde 1972 in einem kleinen Dorf im Westen der Elfenküste geboren. 1997 ging sie nach Brüssel und wurde Mitglied von “Zap Mama”. Später tourte sie mit der kongolesischen Truppe “Tambours de Brazza”. 2003 veröffentlichte sie erstes Soloalbum “Dida”, 2007 folgte “Manou Gallo”.

Auf dem Cover ihres neuen Albums “Lowlin” ist Manou Gallo mit ihrem Bass abgebildet, sodass man wieder die Musik erwartet, die man von ihren bisherigen Alben kennt: Funkige und kraftvolle Töne. Doch die Überraschung folgt bei den ersten Takten. Ihre Kompositionen sind zwar weiterhin sehr anspruchsvoll, doch klingt Manou Gallo nun deutlich akustischer. Etwas verhaltener wird musiziert, die Instrumentierung wirkt zurückgenommen. Die Stimmen werden vielseitig und stark nuanciert eingesetzt. Doch keine Angst: Ihr perfektes Bassspiel lässt Manou Gallo auch auf “Lowlin” immer wieder hören.

“Lowlin” ist wahrscheinlich ihr bislang bestes Album. Im Rückblick wirken die Kompositionen ihrer Vorgängeralben so, als wäre sie noch auf der Suche nach ihrer Musik gewesen. Nun scheint sie ihrem Ziel ein großes Stück näher gekommen zu sein. Womöglich ist dies der Grund, warum “Lowlin” so überzeugen kann. Die Musik fesselt und zwingt zum Zuhören. Stück um Stück nimmt die Intensität zu. Die Arrangements sind absolut perfekt gelungen.

Manou Gallo kreiert eine Musik, die ohne Zweifel als Musterbeispiel für moderne afrikanische Musik angesehen werden kann. In perfekter Balance zwischen Tradition und Moderne zeigt das Album, dass die afrikanischen MusikerInnen längst ins musikalische Weltgeschehen eingreifen und dort einen bedeutenden Einfluss ausüben. Da Manou Gallos neuem Album spektakuläre Elemente fehlen, steht zu befürchten, dass es im Lärm der Szene untergeht. Es hätte allerdings allergrößte Aufmerksam verdient.

Am 14.6. präsentieren wir Manou Gallo in einem Porträt.

Tracks:
1. Nanan Intro (N’Guessan, Gallo) 1’03”
2. Nanan (N’Guessan, Gallo/Koffi, Francois) 5’04”
3. Gla (N’Guessan Gallo/Christensen, L. N./Werther, Y.) 3’09”
4. Nalingiyo (N’Guessan Gallo/Dape, Onakami ) 4’43”
5. Desert (N’Guessan Gallo/Bomou, Mamadoun/Christensen, L. N.) 5’02”
6. Lowlin (N’Guessan, Gallo) 4’18”
7. Blouz (N’Guessan, Gallo/Christensen, L. N.) 3’54”
8. Kapia (N’Guessan, Gallo/Kabongo, Sabine) 4’37”
9. If You Need Some Time (Kamara, Bai) 3’36”
10. Pipol (Edgecombe, Steen Harder) 0’40”
11. Espoir (N’Guessan, Gallo/Rema, Tanga/Christensen/Nin, Khadja) 4’39”
12. Nzambe (N’Guessan, Gallo/Dape, Onakami) 4’34”
13. Woya (Yoboue, Jean) 3’42”
14. Kartier (N’Guessan, Gallo) 0’55”
15. Evade (N’Guessan, Gallo/Bomou, Mamadou/Rema, Tanga) 3’22”
16. La Petite Villageoise (N’Guessan, Gallo/Rema, Tanga/Christensen/Daulne, Marie) 4’20”
17. Flute Ivoire (N’Guessan, Gallo/Rema, Tanga/Christensen) 4’10”

Textdatum: 2010-05-20  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Vertrieb: Indigo
Tracks: 17
Format: CD
Ident-Code: 3680/1387/1


Orientierungshilfe

Alben

2007
Manou Gallo

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