Madera Limpia
La Corona

Rap und harte treibende Beats in Kombination mit typisch kubanischen Klängen. Das ist das Rezept der jungen kubanischen Band “Madera Limpia”. Im Mittelpunkt der Band stehen die beiden Rapper/Sänger Yasel González Rivera und Gerald Thomas Collymore.

Sie stammen aus Guantánamo, einer kleinen Stadt im Südosten von Kuba. Der Name steht für den Rest der Welt mehr für das US-amerikanische Gefangenenlager auf “Guantánamo Bay”, etwa 13 km entfernt. In dem kleinen Ort gibt es nicht viel, was die Jugend dort halten kann und so ist es kein Wunder, wenn die meisten sich auf machen, um ihr Glück in Havanna oder gar im Ausland zu versuchen.

In den Texten von “Madera Limpia” sind die Alltagsprobleme, die Träume und Illusionen (nicht nur) der Jugend Kubas gegenwärtig. “Mein Rap ist der Ausdruck von dem, was junge Leute auf Kuba empfinden”, erklärt Yasel, “was sie erleben, was jeden Tag passiert”. Der Titel “Tirando con la cara” erzählt von jungen Männern aus ländlichen Regionen, die als Strichjunge in Havanna enden. Zuhause erzählen sie von hübschen Häusern, obwohl sie in Dreckslöchern wohnen. Das dunkle “Boca floja” spricht ein sehr kubanisches Thema an: Spitzel regen gefährliche Gesprächsthemen in ihrer Nachbarschaft an und berichten dann der Polizei. “En la esquina” erzählt die Geschichte der permanenten Jagd nach Statussymbolen, um die Armut zu kompensieren.

Doch Madera Limpia rufen auf ihrem neuen Album “La Corona” dazu auf, diese Probleme anzugehen und nicht aufzugeben: “Gib Deine Würde nie auf. Kämpfe für die Krone (La corona) der Wahrheit und Werte”.

Madera Limpias Musik ist modern, obwohl ihre Liebe zur traditionellen Musik Kubas ständig hörbar ist: Rap, HipHop, Reggae und Changui. Manchmal etwas melancholisch (angesichts der Inhalte eigentlich logisch), doch gleichzeitig kraftvoll und voll positiver Energie.
————–
Madera Limpia, das ist das junge Kuba – authentisch, aktuell, explosiv und fernab vom schönen Klischee der heilen, nostalgischen Welt des Buena Vista Social Club.
Die sechsköpfige Kult-Band mixt Son und Changüi mit HipHop, Rap und Reggaeton, unterlegt mit treibenden, mitreißenden Beats. Ihre Musik spiegelt Kultur und Lebensgefühl einer neuen Generation, ohne dabei die musikalischen Traditionen Kubas zu verraten. Ihre Texte kommen direkt aus dem Leben, erzählen vom Leben in der Provinz, das nur durch die Musik zusammengehalten und ertragen werden kann. Eine Musik, die so intensiv ist, weil sie allein im Hier und Jetzt lebt und sich in jedem einzelnen Augenblick ein kleines Stück vom Paradies erobert.
MADERA LIMPIA

“Alles was ich will, ist zu leben. Während ich lebe, kann ich davon träumen das zu bekommen, was ich nicht habe – und ich habe nichts! Wenn ich lebe, kann ich es schaffen,” sagt Yasel, Sänger der Band.

„Paraíso” – so hat auch die Filmemacherin Alina Teodurescu ihren mehrfach preisgekrönten Film über Madera Limpia genannt (www.teo-film.com/paraiso). Ein einfühlsames Portrait der Newcomer Band und ihres Lebens in Guantánamo zwischen Langeweile und Perspektivlosigkeit des kubanischen Alltags und den Ausbruchsversuchen mittels Rum, Tanz, Flirts und Musik.

Das gleichnamige Debut-Album „Paraiso” wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Orientierungshilfe

La Corona

Rap und harte treibende Beats in Kombination mit typisch kubanischen Klängen. Das ist das Rezept der jungen kubanischen Band “Madera Limpia”. Im Mittelpunkt der Band stehen die beiden Rapper/Sänger Yasel González Rivera und Gerald Thomas Collymore.

Sie stammen aus Guantánamo, einer kleinen Stadt im Südosten von Kuba. Der Name steht für den Rest der Welt mehr für das US-amerikanische Gefangenenlager auf “Guantánamo Bay”, etwa 13 km entfernt. In dem kleinen Ort gibt es nicht viel, was die Jugend dort halten kann und so ist es kein Wunder, wenn die meisten sich auf machen, um ihr Glück in Havanna oder gar im Ausland zu versuchen.

In den Texten von “Madera Limpia” sind die Alltagsprobleme, die Träume und Illusionen (nicht nur) der Jugend Kubas gegenwärtig. “Mein Rap ist der Ausdruck von dem, was junge Leute auf Kuba empfinden”, erklärt Yasel, “was sie erleben, was jeden Tag passiert”. Der Titel “Tirando con la cara” erzählt von jungen Männern aus ländlichen Regionen, die als Strichjunge in Havanna enden. Zuhause erzählen sie von hübschen Häusern, obwohl sie in Dreckslöchern wohnen. Das dunkle “Boca floja” spricht ein sehr kubanisches Thema an: Spitzel regen gefährliche Gesprächsthemen in ihrer Nachbarschaft an und berichten dann der Polizei. “En la esquina” erzählt die Geschichte der permanenten Jagd nach Statussymbolen, um die Armut zu kompensieren.

Doch Madera Limpia rufen auf ihrem neuen Album “La Corona” dazu auf, diese Probleme anzugehen und nicht aufzugeben: “Gib Deine Würde nie auf. Kämpfe für die Krone (La corona) der Wahrheit und Werte”.

Madera Limpias Musik ist modern, obwohl ihre Liebe zur traditionellen Musik Kubas ständig hörbar ist: Rap, HipHop, Reggae und Changui. Manchmal etwas melancholisch (angesichts der Inhalte eigentlich logisch), doch gleichzeitig kraftvoll und voll positiver Energie.
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Madera Limpia, das ist das junge Kuba – authentisch, aktuell, explosiv und fernab vom schönen Klischee der heilen, nostalgischen Welt des Buena Vista Social Club.
Die sechsköpfige Kult-Band mixt Son und Changüi mit HipHop, Rap und Reggaeton, unterlegt mit treibenden, mitreißenden Beats. Ihre Musik spiegelt Kultur und Lebensgefühl einer neuen Generation, ohne dabei die musikalischen Traditionen Kubas zu verraten. Ihre Texte kommen direkt aus dem Leben, erzählen vom Leben in der Provinz, das nur durch die Musik zusammengehalten und ertragen werden kann. Eine Musik, die so intensiv ist, weil sie allein im Hier und Jetzt lebt und sich in jedem einzelnen Augenblick ein kleines Stück vom Paradies erobert.
MADERA LIMPIA

“Alles was ich will, ist zu leben. Während ich lebe, kann ich davon träumen das zu bekommen, was ich nicht habe – und ich habe nichts! Wenn ich lebe, kann ich es schaffen,” sagt Yasel, Sänger der Band.

„Paraíso” – so hat auch die Filmemacherin Alina Teodurescu ihren mehrfach preisgekrönten Film über Madera Limpia genannt (www.teo-film.com/paraiso). Ein einfühlsames Portrait der Newcomer Band und ihres Lebens in Guantánamo zwischen Langeweile und Perspektivlosigkeit des kubanischen Alltags und den Ausbruchsversuchen mittels Rum, Tanz, Flirts und Musik.

Das gleichnamige Debut-Album „Paraiso” wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Textdatum: 2008-10-10  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Vertrieb: Indigo
Tracks: 15
Format: CD
Ident-Code: 1926/1617/1


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