M. G. Boulter
With Wolves the Lamb will Lie

Wow, der Mann kann Lieder schreiben! Der finster dreinblickende Engländer Matthew Grahame Boulter, der seine Vornamen lieber abkürzt, schreibt Stücke, die klingen, als würde er diese nur für sich selbst schreiben. Herrliche Harmonien, aber kein Anbiedern.

Nachzuhören ist das auf seinem neuen Longplayer “With Wolves the Lamb will Lie”. Spröde und rauh, wie etwa Seasick Steve, und melancholisch, wie der frühe Leonard Cohen. Naja, ganz so einfach ist die Sache nicht, sind dies nur zwei Seiten des Künstlers. M. G. Boulter kann durchaus Temperament zeigen, wenngleich man trotzdem den Eindruck hat, als wäre die Handbremse angezogen.

Die einzelnen Stücke des Albums haben alle einen eigenständigen Charakter. Durchgängig ist die verwirrende Atmosphäre, die aus den Tönen spricht. Die rauchige Stimme Boulters und die exzellente, weil zurückgenommene und unaufdringliche, Produktion von Andy Bell (war zuvor schon für Bellowhead und Teenage Fanclub tätig) unterstützen diese Wirkung extrem.

Bei diesem Album stand M. G. Boulter eine Reihe hochkarätiger Musiker zur Seite: Ben Nicholls (Bass, Seth Lakeman Band), Toby Kearney (Schlagzeug, These New Puritans), Thomas Lenthall (Keyboards), Neil McSweeney (Gesang), Lucy Farrel (Gesang), Helen Lancaster, Charlie Heys, Ruth Angell (alle Violine bzw. Viola) und Emma Capp (Violoncello).

M. G. Boulter war dieses Jahr auch auf dem Rudolstadt Festival zu hören. Obwohl er dort unter der Hitze litt, dürfte sein Konzert vielen Besuchern unvergessen bleiben. Wir empfehlen “With Wolves the Lamb will Lie”, um die rauschähnliche Wirkung seiner Musik wieder aufleben zu lassen.

Orientierungshilfe

With Wolves the Lamb will Lie

Wow, der Mann kann Lieder schreiben! Der finster dreinblickende Engländer Matthew Grahame Boulter, der seine Vornamen lieber abkürzt, schreibt Stücke, die klingen, als würde er diese nur für sich selbst schreiben. Herrliche Harmonien, aber kein Anbiedern.

Nachzuhören ist das auf seinem neuen Longplayer “With Wolves the Lamb will Lie”. Spröde und rauh, wie etwa Seasick Steve, und melancholisch, wie der frühe Leonard Cohen. Naja, ganz so einfach ist die Sache nicht, sind dies nur zwei Seiten des Künstlers. M. G. Boulter kann durchaus Temperament zeigen, wenngleich man trotzdem den Eindruck hat, als wäre die Handbremse angezogen.

Die einzelnen Stücke des Albums haben alle einen eigenständigen Charakter. Durchgängig ist die verwirrende Atmosphäre, die aus den Tönen spricht. Die rauchige Stimme Boulters und die exzellente, weil zurückgenommene und unaufdringliche, Produktion von Andy Bell (war zuvor schon für Bellowhead und Teenage Fanclub tätig) unterstützen diese Wirkung extrem.

Bei diesem Album stand M. G. Boulter eine Reihe hochkarätiger Musiker zur Seite: Ben Nicholls (Bass, Seth Lakeman Band), Toby Kearney (Schlagzeug, These New Puritans), Thomas Lenthall (Keyboards), Neil McSweeney (Gesang), Lucy Farrel (Gesang), Helen Lancaster, Charlie Heys, Ruth Angell (alle Violine bzw. Viola) und Emma Capp (Violoncello).

M. G. Boulter war dieses Jahr auch auf dem Rudolstadt Festival zu hören. Obwohl er dort unter der Hitze litt, dürfte sein Konzert vielen Besuchern unvergessen bleiben. Wir empfehlen “With Wolves the Lamb will Lie”, um die rauschähnliche Wirkung seiner Musik wieder aufleben zu lassen.

Textdatum: 2016-08-09  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Ident-Code: 10199/1070/1


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