Lila Downs
Shake Away

Mit ihrem letzten Album “La Cantina: Entre Copa Y Copa” ist Lila Downs ein großer Erfolg gelungen. So war man allgemein gespannt auf das Folgealbum. “Shake Away” ist seit wenigen Monaten erhältlich und hier ziegt sich Lila Downs abermals von einer etwas anderen Seite. Hat sie auf “La Cantina: Entre Copa Y Copa” noch intensiv mit Mexicana geflirtet, schlägt sie auf ihrem neuen Album eine wahrlich internationale Richtung ein.

Viele Künstler unterliegen der Versuchung einem sehr erfolgreichen Album einen Nachfolger folgen zu lassen, der den musikalischen Ansatz des Vorgängers kopiert, um die Fans nicht zu enttäuschen (und natürlich, um wieder einen großen Erfolg einstreichen zu können – wer könnte es ihnen verübeln?). Lila Downs hingegen, macht einen Schritt zurück und gleichzeitig einen Schritt nach vorne. Auf ihren frühen Alben, mischte sie indigene mexikanische Musik mit amerikanischen Folk-, Jazz- und Rock-Elementen, klanglich blieb sie dabei allerdings vorwiegend amerikanisch. “La Cantina: Entre Copa Y Copa” war im Gegensatz dazu vollkommen mexikanisch geprägt. Allerdings war auch hier die ganz spezielle Note Lila Downs` präsent.

Wer alle Alben von Lila Downs kennt, wird von “Shake Away” nicht überrascht sein. Denn dann weiß man, dass sie unbekümmert viele Stile mischt. Auf ihrem neuen Album geht sie aber noch einen Schritt weiter. Blues steht neben Nortenos, Rock neben Cumbia. Die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Trompeter und Arrangeur Bryan Lynch hat deutliche Spuren hinterlassen. So ist das Album deutlich geprägt vom Sound der zahlreichen Bläser. Doch auch das Akkordeon steht immer wieder im Vordergrund.

Über ihre Standardbesetzung hinaus hat Lila Downs dieses Mal zahlreiche Gäste eingeladen, bei den Aufnahmen mitzuwirken. Zu hören sind Gastauftritte von Raul Midón und der Latin-Legende Mercedes Sosa. Zu den weiteren Gästen zählen die Flamencosängerin La Mari, Enrique Bunbury (Héroes del Silencio) und der Mexikaner Gilberto Gutierrez (Mono Blanco).

Lila Downs ist nicht nur auf der Bühne ein schillernder Paradiesvogel. Diese Farbenpracht findet ihren musikalischen Ausdruck am deutlichsten auf “Shake Away”. Das Album ist Weltmusik im besten Sinne des Wortes. Sie vereint lateinamerikanische, nordamerikanische und indigene musikalische Kulturen so souverän und originell wie kaum eine andere Musikerin. Lila Downs präsentiert ein faszinierendes Album mit einem frechen Mix aus Blues, Boleros, Nortenos, Gospel, Corridas, Balkansound, Cumbias und und und.

Die Musikerin wird mit ihrer Band heuer in Europa zu hören sein. Wer die Gelegenheit hat, diese außergewöhnliche Künstlerin zu erleben, sollte die Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen. Denn Lila Downs, die gleichzeitig auch für eine eindeutige politische Meinung steht, weiß nicht nur auf ihren Alben zu begeistern.

Unsere CD des Monats April 2009!

Tracks:
1. Little man (3:46)
2. Ojo de culebra (4:03)
3. Minimum wage (4:08)
4. Perro negro (3:01)
5. Yo envidio el viento (3:45)
6. Skeleton (3:02)
7. Black magic woman (3:12)
8. I would never (4:44)
9. Justicia (4:28)
10. Taco de palabras (3:04)
11. Los pollos (3:16)
12. Tierra de luz (3:39)
13. Silent thunder (4:43)
14. Shake away (3:43)
15. I envy the wind (3:46)
16. Nothing but the truth (3:54)

Besetzung:
Celso Duarte, harp, violin, guitar, jarana
Juancho Herrera, guitar
Yayo Serka, drums, percussion
Paul Cohen, keyboard, sax,clarinet
Carlos Henderson, bass
Rob Curto, accordion
Mexico band:
Aaron Cruz, bass
Patricia Piñón, percussion
Juan Luis Gedovius, drums
Leo Soqui, acordion

Orientierungshilfe

Shake Away

Mit ihrem letzten Album “La Cantina: Entre Copa Y Copa” ist Lila Downs ein großer Erfolg gelungen. So war man allgemein gespannt auf das Folgealbum. “Shake Away” ist seit wenigen Monaten erhältlich und hier ziegt sich Lila Downs abermals von einer etwas anderen Seite. Hat sie auf “La Cantina: Entre Copa Y Copa” noch intensiv mit Mexicana geflirtet, schlägt sie auf ihrem neuen Album eine wahrlich internationale Richtung ein.

Viele Künstler unterliegen der Versuchung einem sehr erfolgreichen Album einen Nachfolger folgen zu lassen, der den musikalischen Ansatz des Vorgängers kopiert, um die Fans nicht zu enttäuschen (und natürlich, um wieder einen großen Erfolg einstreichen zu können – wer könnte es ihnen verübeln?). Lila Downs hingegen, macht einen Schritt zurück und gleichzeitig einen Schritt nach vorne. Auf ihren frühen Alben, mischte sie indigene mexikanische Musik mit amerikanischen Folk-, Jazz- und Rock-Elementen, klanglich blieb sie dabei allerdings vorwiegend amerikanisch. “La Cantina: Entre Copa Y Copa” war im Gegensatz dazu vollkommen mexikanisch geprägt. Allerdings war auch hier die ganz spezielle Note Lila Downs` präsent.

Wer alle Alben von Lila Downs kennt, wird von “Shake Away” nicht überrascht sein. Denn dann weiß man, dass sie unbekümmert viele Stile mischt. Auf ihrem neuen Album geht sie aber noch einen Schritt weiter. Blues steht neben Nortenos, Rock neben Cumbia. Die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Trompeter und Arrangeur Bryan Lynch hat deutliche Spuren hinterlassen. So ist das Album deutlich geprägt vom Sound der zahlreichen Bläser. Doch auch das Akkordeon steht immer wieder im Vordergrund.

Über ihre Standardbesetzung hinaus hat Lila Downs dieses Mal zahlreiche Gäste eingeladen, bei den Aufnahmen mitzuwirken. Zu hören sind Gastauftritte von Raul Midón und der Latin-Legende Mercedes Sosa. Zu den weiteren Gästen zählen die Flamencosängerin La Mari, Enrique Bunbury (Héroes del Silencio) und der Mexikaner Gilberto Gutierrez (Mono Blanco).

Lila Downs ist nicht nur auf der Bühne ein schillernder Paradiesvogel. Diese Farbenpracht findet ihren musikalischen Ausdruck am deutlichsten auf “Shake Away”. Das Album ist Weltmusik im besten Sinne des Wortes. Sie vereint lateinamerikanische, nordamerikanische und indigene musikalische Kulturen so souverän und originell wie kaum eine andere Musikerin. Lila Downs präsentiert ein faszinierendes Album mit einem frechen Mix aus Blues, Boleros, Nortenos, Gospel, Corridas, Balkansound, Cumbias und und und.

Die Musikerin wird mit ihrer Band heuer in Europa zu hören sein. Wer die Gelegenheit hat, diese außergewöhnliche Künstlerin zu erleben, sollte die Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen. Denn Lila Downs, die gleichzeitig auch für eine eindeutige politische Meinung steht, weiß nicht nur auf ihren Alben zu begeistern.

Unsere CD des Monats April 2009!

Tracks:
1. Little man (3:46)
2. Ojo de culebra (4:03)
3. Minimum wage (4:08)
4. Perro negro (3:01)
5. Yo envidio el viento (3:45)
6. Skeleton (3:02)
7. Black magic woman (3:12)
8. I would never (4:44)
9. Justicia (4:28)
10. Taco de palabras (3:04)
11. Los pollos (3:16)
12. Tierra de luz (3:39)
13. Silent thunder (4:43)
14. Shake away (3:43)
15. I envy the wind (3:46)
16. Nothing but the truth (3:54)

Besetzung:
Celso Duarte, harp, violin, guitar, jarana
Juancho Herrera, guitar
Yayo Serka, drums, percussion
Paul Cohen, keyboard, sax,clarinet
Carlos Henderson, bass
Rob Curto, accordion
Mexico band:
Aaron Cruz, bass
Patricia Piñón, percussion
Juan Luis Gedovius, drums
Leo Soqui, acordion

Textdatum: 2009-04-01  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Tracks: 16
Format: CD
Ident-Code: 2236/2076/1


Orientierungshilfe

Alben

2006
La Cantina - Entre copa y copa...
2007
Loteria cantada

Balas y Chocolate

Translation

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