LeAnn Rimes
Remnants

Als wir 2007 Brandi Carliles damals neues Album “The Story” hörten, stach das Titelstück ganz besonders hervor. Den Titel hatte Phil Hanseroth verfasst, Bassist ihrer Band. Brandi Carlile hat sich damit fest in unser musikalisches Gedächtnis geschrieben.

Vier Jahre später nahm Sara Ramirez den Titel in einer an Carliles Umsetzung angelehnten Version auf. Der Gesang von Sara Ramirez erreicht trotz allen Bemühens allerdings nicht Brandi Carliles Intensität.

Nun, knapp zehn Jahre später nahm sich LeAnn Rimes des Stückes an und brachte es im Mai dieses Jahres als Vorab-Single zu ihrem neuen Album heraus.

Auch wenn LeAnn Rimes’ Version die schwächste ist (was auch nicht anders zu erwarten war, werden viele denken), nahmen wir uns ihr neues Album vor, denn die Idee, “The Story” aufzunehmen, zeugt von gutem Geschmack. Eine begnadete Sängerin ist die US-Amerikanerin bekanntermaßen. Leider ist der Titel von ihrem Produzenten überladen worden. Live bringt sie “The Story” in einer schlichteren und rauheren Fassung, was viel besser passt.

Über LeAnn Rimes recht viel zu schreiben, lohnt sich nicht, denn meist sind es Geschichten für Leser der sogenannten Regenbogenpresse. Nur so viel: LeAnn Rimes wurde 1982 in Pearl, Mississippi, geboren. Bereits mit neun Jahren war sie eine erfahrene Sängerin, die durch die USA tourte. Im Alter von 14 Jahren erhielt sie ihren ersten Grammy. Rückblickend fühlte sie sich als Kind ausgenutzt und verklagte ihren Vater wegen Unterschlagung von mehreren Millionen Dollar. Bekannt ist Rimes auch wegen ihrer zahlreichen Schönheitsoperationen.

Das soeben bei RCA/Sony Music erschienene Album “Remnants” ist das 13. der Künstlerin und das erste für dieses Label. Mehr als 40 Millionen Alben hat sie in ihrer Karriere bisher verkaufen können. Wie bereits auf so manchem früheren Album, bemüht sich LeAnn Rimes auch hier, die engen Grenzen des Mainstream Country zu überwinden. Das ist ihr mit “Remnants” besser gelungen, als mit ihren früheren Versuchen. Das Urteil über dieses Album hängt in erster Linie davon ab, mit welchen Erwartungen man herangeht.

Der für Mainstream Country fast schon typische Mangel an Fingerspitzengefühl ist auch hier zu finden. Von allem ein wenig zu viel. Die ausgeprägten gesanglichen Fähigkeiten LeAnn Rimes’ müssen nicht in jedem Ton unter Beweis gestellt werden, aber diese Unsitte findet sich auch in anderen Genres. Dennoch ist “Remnants” gar nicht übel. Überhört man die teilweise echt aufdringliche Produktion, zeigt sich LeAnn Rimes hier vielseitiger denn je. Neben leichten Indie-Rock-Anklängen, wie in “The Story”, bekommt man sogar Soul und Gospel zu hören. Natürlich ist das Ganze sehr poppig und absolut eingängig. Aber das kompositorische Ausgangsmaterial ist durchaus nicht von schlechten Eltern.

Man darf gespannt sein, wie ihre Fans auf “Remnants” reagieren werden. Die erste Single “The Story” ist in UK gefloppt. “Remnants” gehört aber zweifelsohne zu den besten Alben von LeAnn Rimes.

Tracks

1. “The Story” Phil Hanseroth 3:24
2. “Love Line” Darrell Brown Rimes Paul Barry 4:03
3. “Outrageous Love” Brown Rimes Tony Gad 3:15
4. “Mother” Brown Rimes Mark Batson 3:59
5. “Remnants” Brown Rimes Batson 3:22
6. “Long Live Love” Brown Rimes Batson 3:19
7. “How to Kiss a Boy” Lori McKenna Barry Dean 4:27
8. “Love Is Love Is Love” Brown Rimes Lindy Robbins Gad 3:50
9. “Learning Your Language” Brown Rimes Gad 3:48
10. “I Couldn’t Do That to Me” Diane Warren 4:27
11. “Humbled” Brown Francis White Rimes 3:07
12. “Do It Wrong with Me” Brown Rimes 3:11
13. “Dang Dang” Brown Rimes Batson 3:41

Orientierungshilfe

Remnants

Als wir 2007 Brandi Carliles damals neues Album “The Story” hörten, stach das Titelstück ganz besonders hervor. Den Titel hatte Phil Hanseroth verfasst, Bassist ihrer Band. Brandi Carlile hat sich damit fest in unser musikalisches Gedächtnis geschrieben.

Vier Jahre später nahm Sara Ramirez den Titel in einer an Carliles Umsetzung angelehnten Version auf. Der Gesang von Sara Ramirez erreicht trotz allen Bemühens allerdings nicht Brandi Carliles Intensität.

Nun, knapp zehn Jahre später nahm sich LeAnn Rimes des Stückes an und brachte es im Mai dieses Jahres als Vorab-Single zu ihrem neuen Album heraus.

Auch wenn LeAnn Rimes’ Version die schwächste ist (was auch nicht anders zu erwarten war, werden viele denken), nahmen wir uns ihr neues Album vor, denn die Idee, “The Story” aufzunehmen, zeugt von gutem Geschmack. Eine begnadete Sängerin ist die US-Amerikanerin bekanntermaßen. Leider ist der Titel von ihrem Produzenten überladen worden. Live bringt sie “The Story” in einer schlichteren und rauheren Fassung, was viel besser passt.

Über LeAnn Rimes recht viel zu schreiben, lohnt sich nicht, denn meist sind es Geschichten für Leser der sogenannten Regenbogenpresse. Nur so viel: LeAnn Rimes wurde 1982 in Pearl, Mississippi, geboren. Bereits mit neun Jahren war sie eine erfahrene Sängerin, die durch die USA tourte. Im Alter von 14 Jahren erhielt sie ihren ersten Grammy. Rückblickend fühlte sie sich als Kind ausgenutzt und verklagte ihren Vater wegen Unterschlagung von mehreren Millionen Dollar. Bekannt ist Rimes auch wegen ihrer zahlreichen Schönheitsoperationen.

Das soeben bei RCA/Sony Music erschienene Album “Remnants” ist das 13. der Künstlerin und das erste für dieses Label. Mehr als 40 Millionen Alben hat sie in ihrer Karriere bisher verkaufen können. Wie bereits auf so manchem früheren Album, bemüht sich LeAnn Rimes auch hier, die engen Grenzen des Mainstream Country zu überwinden. Das ist ihr mit “Remnants” besser gelungen, als mit ihren früheren Versuchen. Das Urteil über dieses Album hängt in erster Linie davon ab, mit welchen Erwartungen man herangeht.

Der für Mainstream Country fast schon typische Mangel an Fingerspitzengefühl ist auch hier zu finden. Von allem ein wenig zu viel. Die ausgeprägten gesanglichen Fähigkeiten LeAnn Rimes’ müssen nicht in jedem Ton unter Beweis gestellt werden, aber diese Unsitte findet sich auch in anderen Genres. Dennoch ist “Remnants” gar nicht übel. Überhört man die teilweise echt aufdringliche Produktion, zeigt sich LeAnn Rimes hier vielseitiger denn je. Neben leichten Indie-Rock-Anklängen, wie in “The Story”, bekommt man sogar Soul und Gospel zu hören. Natürlich ist das Ganze sehr poppig und absolut eingängig. Aber das kompositorische Ausgangsmaterial ist durchaus nicht von schlechten Eltern.

Man darf gespannt sein, wie ihre Fans auf “Remnants” reagieren werden. Die erste Single “The Story” ist in UK gefloppt. “Remnants” gehört aber zweifelsohne zu den besten Alben von LeAnn Rimes.

Tracks

1. “The Story” Phil Hanseroth 3:24
2. “Love Line” Darrell Brown Rimes Paul Barry 4:03
3. “Outrageous Love” Brown Rimes Tony Gad 3:15
4. “Mother” Brown Rimes Mark Batson 3:59
5. “Remnants” Brown Rimes Batson 3:22
6. “Long Live Love” Brown Rimes Batson 3:19
7. “How to Kiss a Boy” Lori McKenna Barry Dean 4:27
8. “Love Is Love Is Love” Brown Rimes Lindy Robbins Gad 3:50
9. “Learning Your Language” Brown Rimes Gad 3:48
10. “I Couldn’t Do That to Me” Diane Warren 4:27
11. “Humbled” Brown Francis White Rimes 3:07
12. “Do It Wrong with Me” Brown Rimes 3:11
13. “Dang Dang” Brown Rimes Batson 3:41

Textdatum: 2016-10-31  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Label: RCA / Sony Music
Ident-Code: 10782/794/1


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