Lára Rúnars
Þel

Aus Island stammt diese interessante Scheibe aus dem Jahr 2015. “Þel” hat sie die Urheberin Lára Rúnars (eigentlich Lára Rúnarsdóttir) genannt. Die in Reykjavík geborene und aufgewachsene Musikerin wurde von ihrem Vater musikalisch geprägt. Er spielte in der Band Grafík.

Anfänglich stand Lára Rúnars auf Musik von Leonard Cohen, Tom Waits und Nick Cave. Ihr erstes Album “Standing Still” veröffentlichte sie 2003 in Island. Neue Einflüsse, wie Stina Nordenstam und die Cardigans kamen hinzu. Daraus entstand 2006 ihr zweites Album Þögn (Silence) in 2006. Hier sang sie in isländischer Sprache. Es folgten “Surprise” (2009) und “Moment” (2012), auf denen sie teils neue musikalische Wege versuchte.

“Þel” ist somit ihr fünftes Album. Abermals gänzlich auf isländisch. Sie schwankt stilistisch zwischen Electro-Pop, alternativem Indie-Pop und düsteren Singer/Songwriter-Stücken. Das Pendeln zwischen den verschiedenen Ausdrücken bringt den besonderen Reiz dieses Albums. Atmosphärisch ist es stets sehr dicht. Das Album ist in Zusammenarbeit mit dem isländischen Singer/Songwriter Ikorni enstanden.

“Þel” ist ein eigenwilliges, sehr inniges, manchmal ernstes Album einer Künstlerin, die nach ständiger Erneuerung sucht. Doch mit “Þel” hat sie ihren Stil gefunden. Nach diesem Album ist es unverständlich, dass Lára Rúnars nicht schon bekannter ist. Verdient hätte sie es. Sehr gut!

Orientierungshilfe

Þel

Aus Island stammt diese interessante Scheibe aus dem Jahr 2015. “Þel” hat sie die Urheberin Lára Rúnars (eigentlich Lára Rúnarsdóttir) genannt. Die in Reykjavík geborene und aufgewachsene Musikerin wurde von ihrem Vater musikalisch geprägt. Er spielte in der Band Grafík.

Anfänglich stand Lára Rúnars auf Musik von Leonard Cohen, Tom Waits und Nick Cave. Ihr erstes Album “Standing Still” veröffentlichte sie 2003 in Island. Neue Einflüsse, wie Stina Nordenstam und die Cardigans kamen hinzu. Daraus entstand 2006 ihr zweites Album Þögn (Silence) in 2006. Hier sang sie in isländischer Sprache. Es folgten “Surprise” (2009) und “Moment” (2012), auf denen sie teils neue musikalische Wege versuchte.

“Þel” ist somit ihr fünftes Album. Abermals gänzlich auf isländisch. Sie schwankt stilistisch zwischen Electro-Pop, alternativem Indie-Pop und düsteren Singer/Songwriter-Stücken. Das Pendeln zwischen den verschiedenen Ausdrücken bringt den besonderen Reiz dieses Albums. Atmosphärisch ist es stets sehr dicht. Das Album ist in Zusammenarbeit mit dem isländischen Singer/Songwriter Ikorni enstanden.

“Þel” ist ein eigenwilliges, sehr inniges, manchmal ernstes Album einer Künstlerin, die nach ständiger Erneuerung sucht. Doch mit “Þel” hat sie ihren Stil gefunden. Nach diesem Album ist es unverständlich, dass Lára Rúnars nicht schon bekannter ist. Verdient hätte sie es. Sehr gut!

Textdatum: 2016-08-11  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Ident-Code: 10239/796/1


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