Kroke
Cabaret of death - Music for a film

Wie kann, muss oder darf Musik zu einem Film klingen, der das Schicksal der Juden im dritten Reich thematisiert? Als Antwort auf Fragen dieser Art fällt sicher häufig Henryk Góreckis dritte Sinfonie “Sinfonie der Klagelieder”, ein intensives und auch bedrückendes Werk, das am Ende allerdings mit einem erlösenden Dur-Akkord ausklingt.

Kroke, das polnische Trio aus Krakau, schaffen auf “Cabaret of death”, dem soeben erschienenen neuen Album, mit deutlich kleinerer Besetzung einen ebenso intensiven Ausdruck wie ihr Landsmann. Insgesamt ist “Cabaret of death” aber weniger bedrückend. Reduzierte Musik, gelegentlich Klangmalerei (z.B. heulende Wölfe) und eine ungemeine Spannung. Das sind die wesentlichen Faktoren, die das Album zu einem Glanzpunkt in Krokes Diskografie machen.

“Cabaret of Death” ist das Resultat einer Zusammenarbeit Krokes mit dem polnischen Regisseur Andrzej Celiński, zu dessen Filmprojekt sie die Musik komponiert, arrangiert und eingespielt haben. Es ist aber auch nicht einfach der Soundtrack des Films. Kroke haben die für den Film entstandenen Stücke überarbeitet, neu arrangiert und eingespielt sowie durch neue Aufnahmen ergänzt. So entstand ein eigenständiges Werk, das sich zwar auf den Film bezieht, aber in erster Linie Krokes Auseinandersetzung mit dem Thema widerspiegelt.

Orientierungshilfe

Cabaret of death - Music for a film

Wie kann, muss oder darf Musik zu einem Film klingen, der das Schicksal der Juden im dritten Reich thematisiert? Als Antwort auf Fragen dieser Art fällt sicher häufig Henryk Góreckis dritte Sinfonie “Sinfonie der Klagelieder”, ein intensives und auch bedrückendes Werk, das am Ende allerdings mit einem erlösenden Dur-Akkord ausklingt.

Kroke, das polnische Trio aus Krakau, schaffen auf “Cabaret of death”, dem soeben erschienenen neuen Album, mit deutlich kleinerer Besetzung einen ebenso intensiven Ausdruck wie ihr Landsmann. Insgesamt ist “Cabaret of death” aber weniger bedrückend. Reduzierte Musik, gelegentlich Klangmalerei (z.B. heulende Wölfe) und eine ungemeine Spannung. Das sind die wesentlichen Faktoren, die das Album zu einem Glanzpunkt in Krokes Diskografie machen.

“Cabaret of Death” ist das Resultat einer Zusammenarbeit Krokes mit dem polnischen Regisseur Andrzej Celiński, zu dessen Filmprojekt sie die Musik komponiert, arrangiert und eingespielt haben. Es ist aber auch nicht einfach der Soundtrack des Films. Kroke haben die für den Film entstandenen Stücke überarbeitet, neu arrangiert und eingespielt sowie durch neue Aufnahmen ergänzt. So entstand ein eigenständiges Werk, das sich zwar auf den Film bezieht, aber in erster Linie Krokes Auseinandersetzung mit dem Thema widerspiegelt.

Text date: 2015-10-16  
Text: © Global Music Magazine  
Ident-Code: 9232/1310/1



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