Kenny Wayne Shepherd Band
Lay it on down

Er ist schon ein Sonnyboy. Kenny Wayne Shepherd, der US-Amerikaner, der auch als Verkehrsrowdy bekannt ist, steht mit seinem neuen Album “Lay it on down” in den Startlöchern.

Neben den Fähigkeiten des Namensgebers an der Gitarre, dürfte die ausdrucksstarke, an Jeff Healey erinnernde Stimme von Noah Hunt das besondere Merkmal der Kenny Wayne Shepherd Band sein. Damit nehmen wir gleich einen der Gründe vorweg, warum wir dieses Album vorstellen. Meist stechen Bands mit einer einzigen Person hervor, bei der Kenny Wayne Shepherd Band sind es zwei und nimmt man das Komponieren dazu, gibt es noch ein weiteres besonderes Merkmal. Denn auch letzteres darf man nicht verschweigen. Ist diese Musik zwar eine, wo ausgefeiltes Komponieren nicht an erster Stelle steht, sind die Stücke doch meist von einem hohen Maß an Ausgewogenheit gekennzeichnet. Ihnen wohnt sowohl eine Blues-typische Gelassenheit, wie auch die Spritzigkeit und die Aggression der Rockmusik inne.

War Kenny Wayne Shepherd als Gitarrist früher näher am Blues und klang er auf seinen früheren Alben gelegentlich noch sehr nach Stevie Ray Vaughan, zeigt er sich in den letzten Jahren variabler. Stevie Ray Vaughan scheint ihn zwar nachhaltig beeinflusst zu haben, doch reifte er über die Jahre hinweg als Gitarrist insofern, als dass er einen sehr persönlichen Stil entwickelt hat. Er zitiert sein Vorbild heute seltener als früher.

Das über Shepherds Gitarrenspiel Gesagte lässt sich auch auf Hunts Gesang übertragen. Auch ihn kann man auf “Lay it on down” variabel und ausdrucksstark erleben. Die Stimme klingt voll und nicht gepresst. Insgesamt wirkt das neue Album so, als wäre die Combo bei den Aufnahmen überaus locker gewesen, was sich wohl auch auf die Stimmbänder übertrug. Auch Kenny Wayne Shepherds Stimme klingt gut.

Vielleicht macht es Kenny Wayne Shepherds Alter aus, immerhin ist er kürzlich 40 geworden, dass er so gelassen klingt. Zum Glück hat er nichts von seiner Spritzigkeit verloren und wenn er Lust hat, es abgehen zu lassen, dann geht es weiterhin gehörig ab.

“Ihr wisst übrigens hoffentlich, dass ich lieber Songs schreibe, die Frauen glorifizieren, statt sie zu verunglimpfen. Frauen sind großartige und bewundernswerte Geschöpfe und verursachen nicht nur Probleme.”

Alleine schon für diese Aussage hat es Kenny Wayne Shepherd verdient, dass sein neues Album vorgestellt wird.




Orientierungshilfe

Lay it on down

Er ist schon ein Sonnyboy. Kenny Wayne Shepherd, der US-Amerikaner, der auch als Verkehrsrowdy bekannt ist, steht mit seinem neuen Album “Lay it on down” in den Startlöchern.

Neben den Fähigkeiten des Namensgebers an der Gitarre, dürfte die ausdrucksstarke, an Jeff Healey erinnernde Stimme von Noah Hunt das besondere Merkmal der Kenny Wayne Shepherd Band sein. Damit nehmen wir gleich einen der Gründe vorweg, warum wir dieses Album vorstellen. Meist stechen Bands mit einer einzigen Person hervor, bei der Kenny Wayne Shepherd Band sind es zwei und nimmt man das Komponieren dazu, gibt es noch ein weiteres besonderes Merkmal. Denn auch letzteres darf man nicht verschweigen. Ist diese Musik zwar eine, wo ausgefeiltes Komponieren nicht an erster Stelle steht, sind die Stücke doch meist von einem hohen Maß an Ausgewogenheit gekennzeichnet. Ihnen wohnt sowohl eine Blues-typische Gelassenheit, wie auch die Spritzigkeit und die Aggression der Rockmusik inne.

War Kenny Wayne Shepherd als Gitarrist früher näher am Blues und klang er auf seinen früheren Alben gelegentlich noch sehr nach Stevie Ray Vaughan, zeigt er sich in den letzten Jahren variabler. Stevie Ray Vaughan scheint ihn zwar nachhaltig beeinflusst zu haben, doch reifte er über die Jahre hinweg als Gitarrist insofern, als dass er einen sehr persönlichen Stil entwickelt hat. Er zitiert sein Vorbild heute seltener als früher.

Das über Shepherds Gitarrenspiel Gesagte lässt sich auch auf Hunts Gesang übertragen. Auch ihn kann man auf “Lay it on down” variabel und ausdrucksstark erleben. Die Stimme klingt voll und nicht gepresst. Insgesamt wirkt das neue Album so, als wäre die Combo bei den Aufnahmen überaus locker gewesen, was sich wohl auch auf die Stimmbänder übertrug. Auch Kenny Wayne Shepherds Stimme klingt gut.

Vielleicht macht es Kenny Wayne Shepherds Alter aus, immerhin ist er kürzlich 40 geworden, dass er so gelassen klingt. Zum Glück hat er nichts von seiner Spritzigkeit verloren und wenn er Lust hat, es abgehen zu lassen, dann geht es weiterhin gehörig ab.

“Ihr wisst übrigens hoffentlich, dass ich lieber Songs schreibe, die Frauen glorifizieren, statt sie zu verunglimpfen. Frauen sind großartige und bewundernswerte Geschöpfe und verursachen nicht nur Probleme.”

Alleine schon für diese Aussage hat es Kenny Wayne Shepherd verdient, dass sein neues Album vorgestellt wird.




Textdatum: 2017-07-20  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Label: Provogue / Mascot
Vertrieb: Rough Trade
Produzent: Marshall Altman
Spieldauer: 45:24
Tracks: 11
Ident-Code: 11798/408/1


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