Karsh Kale
Up

Der von indischen Eltern abstammende, in England geborene und in den USA aufgewachsene Musiker und Produzent Karsh Kale begeisterte sich von Kindesbeinen an für die Musik. Seine Eltern unterstützen ihn dabei und führten ihn in die unterschiedlichsten Stile ein. Vor allem die Schlag- und Rhythmusinstrumente hatten es ihm angetan. 2000 brachte er als Mitglied von Bill Laswells Tabla Beat Science eine erste, vielbeachtete Platte heraus. Dort spielte er u.a. mit Talvin Singh und Trilok Gurtu zusammen.

Als Solokünstler brachte er bereits 1999 eine erste EP heraus und 2001 folgte sein erster Solo-Longplayer. Nun, nach vielen weiteren Veröffentlichungen, hat er endlich wieder eine CD eingespielt. “UP” lautet der Titel. Auf “UP” präsentiert Karsh Kale überwiegend indische Musiker, die Musik weist jedoch einen viel weiteren Horizont auf. Seit seinem letzten Album “Cinema” sind 6 Jahre vergangen. Eine Zeitspanne, in der sich das Leben und der Mensch verändern. Man wird mit neuen Erfahrungen und Herausforderungen konfrontiert.

All dies hinterlässt natürlich seine Spuren im musikalischen Schaffen und fand auch auf “UP” seinen Niederschlag. Karsh Kale selbst erwähnt als Beispiel für die vielseitigen Anforderungen an ihn, wenn er enserseits seine Vaterrolle spielen muss und andererseits wenig später mit dem Flieger von New York nach Bombay jettet, um dort in seine Rolle als Musiker oder Produzent zu schlüpfen.

Trotz aller Mehrfachbelastung ist Kale hier sein bislang bestes Album gelungen. Der Beitrag von Gitarrist Warren Mendonsa ist genial in den Gesamtsound eingebettet und dennoch sticht er immer wieder heraus und peitscht die Musik schon mal voran. Der Sound ist weiterhin sehr Elektronik- und Tabla-lastig, aber keinesfalls eintönig. Energetischer Indian-Worldbeat mit Jazzanleihen (Gitarre) und etwas Pop. Hervorragend!

Orientierungshilfe

Up

Der von indischen Eltern abstammende, in England geborene und in den USA aufgewachsene Musiker und Produzent Karsh Kale begeisterte sich von Kindesbeinen an für die Musik. Seine Eltern unterstützen ihn dabei und führten ihn in die unterschiedlichsten Stile ein. Vor allem die Schlag- und Rhythmusinstrumente hatten es ihm angetan. 2000 brachte er als Mitglied von Bill Laswells Tabla Beat Science eine erste, vielbeachtete Platte heraus. Dort spielte er u.a. mit Talvin Singh und Trilok Gurtu zusammen.

Als Solokünstler brachte er bereits 1999 eine erste EP heraus und 2001 folgte sein erster Solo-Longplayer. Nun, nach vielen weiteren Veröffentlichungen, hat er endlich wieder eine CD eingespielt. “UP” lautet der Titel. Auf “UP” präsentiert Karsh Kale überwiegend indische Musiker, die Musik weist jedoch einen viel weiteren Horizont auf. Seit seinem letzten Album “Cinema” sind 6 Jahre vergangen. Eine Zeitspanne, in der sich das Leben und der Mensch verändern. Man wird mit neuen Erfahrungen und Herausforderungen konfrontiert.

All dies hinterlässt natürlich seine Spuren im musikalischen Schaffen und fand auch auf “UP” seinen Niederschlag. Karsh Kale selbst erwähnt als Beispiel für die vielseitigen Anforderungen an ihn, wenn er enserseits seine Vaterrolle spielen muss und andererseits wenig später mit dem Flieger von New York nach Bombay jettet, um dort in seine Rolle als Musiker oder Produzent zu schlüpfen.

Trotz aller Mehrfachbelastung ist Kale hier sein bislang bestes Album gelungen. Der Beitrag von Gitarrist Warren Mendonsa ist genial in den Gesamtsound eingebettet und dennoch sticht er immer wieder heraus und peitscht die Musik schon mal voran. Der Sound ist weiterhin sehr Elektronik- und Tabla-lastig, aber keinesfalls eintönig. Energetischer Indian-Worldbeat mit Jazzanleihen (Gitarre) und etwas Pop. Hervorragend!

Textdatum: 2016-01-30  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Ident-Code: 9513/1038/1


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