Kalo
Dear John

Eine Cassette von Jimi Hendrix und eine geschenkte Gitarre waren der Auslöser für das Bestreben der Israelin Bat-Or Kalo, die Musik als Lebensinhalt zu wählen. Von ihren kunstbegeisterten Eltern darin unterstützt, ging sie 2004 nach Oklahoma um Gitarre zu studieren. Danach kehrte sie wieder nach Israel zurück und veröffentlichte ihr erstes Album.

2012 kam Bat-Or Kalo wieder in die USA, um neue Eindrücke aufzunehmen und Material für ein zweites Album zu schreiben. Dabei traf sie wieder mit dem Bassisten Mack McKinney zusammen, der fortan am Entstehen des neuen Albums mitwirkte. So entstand “Dear John”.

Was die beiden hier geschafft haben, ist ganz einfach ein Blues-Leckerbissen. Die 14 Titel zeigen eine eigene Interpretation des Genres und das Gitarrenspiel der Israelin ist reduziert und dabei jedoch enorm ausdrucksstark – egal wie kräftig sie in die Saiten greift. Ihre Stimme scheint wie gemacht dafür. Das Songwriting ist hervorragend. Es geht zwar stets in Richtung Blues, aber ohne ständig am 12-Bar-Schema zu kleben.

Die stilistischen Einflüsse sind vielfältig, aber das Album ist dennoch kein Stückwerk und fällt nicht auseinander. Der gedankliche Bogen ist nachvollziehbar. Neben Gitarre und Bass findet sich das genretypische Instrumentarium: Hammond, Drums, Harp. Wo erforderlich, wird es z.B. um Fiddle oder Banjo erweitert.

Momentan wird, so viel wir erfahren haben, an einem dritten Album gearbeitet. Da dessen Erscheinen noch dauern dürfte, möchten wir zwischenzeitlich auf dieses 2013 veröffentlichte Klasse-Album hinweisen. “Dear John” macht großen Appetit auf mehr.

Orientierungshilfe

Dear John

Eine Cassette von Jimi Hendrix und eine geschenkte Gitarre waren der Auslöser für das Bestreben der Israelin Bat-Or Kalo, die Musik als Lebensinhalt zu wählen. Von ihren kunstbegeisterten Eltern darin unterstützt, ging sie 2004 nach Oklahoma um Gitarre zu studieren. Danach kehrte sie wieder nach Israel zurück und veröffentlichte ihr erstes Album.

2012 kam Bat-Or Kalo wieder in die USA, um neue Eindrücke aufzunehmen und Material für ein zweites Album zu schreiben. Dabei traf sie wieder mit dem Bassisten Mack McKinney zusammen, der fortan am Entstehen des neuen Albums mitwirkte. So entstand “Dear John”.

Was die beiden hier geschafft haben, ist ganz einfach ein Blues-Leckerbissen. Die 14 Titel zeigen eine eigene Interpretation des Genres und das Gitarrenspiel der Israelin ist reduziert und dabei jedoch enorm ausdrucksstark – egal wie kräftig sie in die Saiten greift. Ihre Stimme scheint wie gemacht dafür. Das Songwriting ist hervorragend. Es geht zwar stets in Richtung Blues, aber ohne ständig am 12-Bar-Schema zu kleben.

Die stilistischen Einflüsse sind vielfältig, aber das Album ist dennoch kein Stückwerk und fällt nicht auseinander. Der gedankliche Bogen ist nachvollziehbar. Neben Gitarre und Bass findet sich das genretypische Instrumentarium: Hammond, Drums, Harp. Wo erforderlich, wird es z.B. um Fiddle oder Banjo erweitert.

Momentan wird, so viel wir erfahren haben, an einem dritten Album gearbeitet. Da dessen Erscheinen noch dauern dürfte, möchten wir zwischenzeitlich auf dieses 2013 veröffentlichte Klasse-Album hinweisen. “Dear John” macht großen Appetit auf mehr.

Textdatum: 2016-07-09  
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Ident-Code: 10111/1006/1


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