Joe Bonamassa
Live at Carnegie Hall - an acoustic evening

Joe Bonamassa liebt es offenbar, seine Fans zu überraschen. Zuletzt, als er mit Beth Hart auf Soulpfaden wandelte und mit ihr zwei Studioalben aufnahm. Nun zaubert der Blues-Gitarrist eine neue Überraschung aus dem Hut: “Live at Carnegie Hall – an acoustic evening”.

Viele werden sich nun wahrscheinlich denken, dass in der Carnegie Hall auch schon Andere aufgetreten sind und Unplugged-Konzertaufnahmen gibt es zuhauf. Doch Joe Bonamassa ließ sich schon etwas ganz Besonderes einfallen. Er lud Gäste aus eher Blues-fernen musikalischen Spektren ein, sich an diesem Projekt zu beteiligen. So kam es, dass zum Beispiel die chinesische Musikerin Tina Guo (Cello, Erhu ) neben Joe Bonamassa sitzt und mit ihrer Erhu chinesische Farben in Bonamassas Blues einbringt. Oder, dass er vom ägyptischen Perkussionisten Hossam Ramzy begleitet wird.

Solch ein Wagemut ist schon beachtlich. Selbst, wenn man ein finanzielles Polster hat. Doch der stets bescheiden auftretende Bonamassa liebt die Herausforderung. Er hat sich zwar auch auf seinen früheren Alben immer wieder mal an verschiedenen Stilen interessiert gezeigt, doch so weit wie jetzt, ist er noch nicht gegangen.

“Diese Tour gehörte zu den anspruchsvollsten Projekten, die ich mir je vorgenommen hatte, immerhin spielte ich mit einer neunköpfigen Akustikband. Doch das Ergebnis ist großartig, es ist eine typische Joe Bonamassa-Freakshow. Es fühlte sich wie ein Gang auf dem Drahtseil ohne Sicherheitsnetz an.”

Deutlich zu hören ist, dass Joe Bonamassa seine MitmusikerInnen nicht in ein Korsett sperren wollte. Er ließ ihnen die Freiheit, sich auf ihre eigene Art in seine Musik einzubringen. Er forderte sie vielmehr dazu auf, sich nicht zu sehr seiner Musik anzupassen, wie zum Beispiel Tina Guo im Interview erwähnt.

Das Resultat, das es in den verschiedensten Formaten zu kaufen gibt, ist denn auch schon etwas spektakulär. Joe Bonamassa hält dennoch die Waage, um seine Fans nicht zu überfordern. Aker Blues mit Erhu oder Drehleier ist schon wirklich außergewöhnlich. Bonamassas Musik ist von Hause aus schon sehr ansprechend, doch diese Versionen sind in der Tat überaus hörenswert.





Orientierungshilfe

Live at Carnegie Hall - an acoustic evening

Joe Bonamassa liebt es offenbar, seine Fans zu überraschen. Zuletzt, als er mit Beth Hart auf Soulpfaden wandelte und mit ihr zwei Studioalben aufnahm. Nun zaubert der Blues-Gitarrist eine neue Überraschung aus dem Hut: “Live at Carnegie Hall – an acoustic evening”.

Viele werden sich nun wahrscheinlich denken, dass in der Carnegie Hall auch schon Andere aufgetreten sind und Unplugged-Konzertaufnahmen gibt es zuhauf. Doch Joe Bonamassa ließ sich schon etwas ganz Besonderes einfallen. Er lud Gäste aus eher Blues-fernen musikalischen Spektren ein, sich an diesem Projekt zu beteiligen. So kam es, dass zum Beispiel die chinesische Musikerin Tina Guo (Cello, Erhu ) neben Joe Bonamassa sitzt und mit ihrer Erhu chinesische Farben in Bonamassas Blues einbringt. Oder, dass er vom ägyptischen Perkussionisten Hossam Ramzy begleitet wird.

Solch ein Wagemut ist schon beachtlich. Selbst, wenn man ein finanzielles Polster hat. Doch der stets bescheiden auftretende Bonamassa liebt die Herausforderung. Er hat sich zwar auch auf seinen früheren Alben immer wieder mal an verschiedenen Stilen interessiert gezeigt, doch so weit wie jetzt, ist er noch nicht gegangen.

“Diese Tour gehörte zu den anspruchsvollsten Projekten, die ich mir je vorgenommen hatte, immerhin spielte ich mit einer neunköpfigen Akustikband. Doch das Ergebnis ist großartig, es ist eine typische Joe Bonamassa-Freakshow. Es fühlte sich wie ein Gang auf dem Drahtseil ohne Sicherheitsnetz an.”

Deutlich zu hören ist, dass Joe Bonamassa seine MitmusikerInnen nicht in ein Korsett sperren wollte. Er ließ ihnen die Freiheit, sich auf ihre eigene Art in seine Musik einzubringen. Er forderte sie vielmehr dazu auf, sich nicht zu sehr seiner Musik anzupassen, wie zum Beispiel Tina Guo im Interview erwähnt.

Das Resultat, das es in den verschiedensten Formaten zu kaufen gibt, ist denn auch schon etwas spektakulär. Joe Bonamassa hält dennoch die Waage, um seine Fans nicht zu überfordern. Aker Blues mit Erhu oder Drehleier ist schon wirklich außergewöhnlich. Bonamassas Musik ist von Hause aus schon sehr ansprechend, doch diese Versionen sind in der Tat überaus hörenswert.





Textdatum: 2017-06-23  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Artikelfoto/s: © Christie Goodwin
Label: Mascot Label Group / Provogue
Vertrieb: rough trade Distribution GmbH
EAN: 9705086475575
Spieldauer: 93:33 (CD)
Tracks: 15
Format: 3 LPs, 2 CD, 2 DVDs, 1 BD
Ident-Code: 11733/750/1


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