Jānis Bukums
Firerain

Auch wenn Metal und Hardrock nicht unbedingt für Innovationen berühmt sind, finden sich doch immer wieder Bands, die ein altbekanntes Schema auf unerwartete Art und Weise interpretieren und dadurch erfrischend ungewohnt klingen lassen.

Jānis Bukums ist in seiner lettischen Heimat kein Unbekannter. Früher galt er dort als einer der lautesten Hardrocksänger und irgendwie auch als Verrückter, der nicht nur sein Gesicht bemalte, sondern zwischen den Stücken gerne mal Feuer spuckte. Die Welt wäre ärmer ohne solch schräge Typen! Doch auch innerhalb der Metalszene eckte er an. Anstelle den Klischees entsprechen zu wollen, widersetzte er sich und achtete z.B. auf eine gepflegte Haartracht.

All dies ist einige Jahre her. Nicht, dass Jānis Bukums sich grundsätzlich geändert hätte. Er ist immer noch ein Querdenker, der sich viele Gedanken auch um seine Rolle als Musiker macht:

“Heutzutage hat die Musik meistens keine Seele. Es gibt viele einflussreiche und fähige Musiker, aber leider nur wenige, die die Herzen des Publikums berühren und dadurch ihre Gefühle stimulieren können. Die besten Musiker, und ich rede hier ungefähr von 1%, haben einen enormen Einfluss und verändern sogar die Realität der Zuhörer. Wenn du kreativ bist, beeinflusst das auch deine manipulativen Kräfte auf die Menschen um dich herum.“

Mit seiner 2014 in Riga gegründeten und nach ihm benannten Band hat er nun sein zweites Album “Firerain” (7Hard) veröffentlicht. Nach dem Debüt von 2015 “Alive and Different”. Die Mitglieder seiner neuen Band sind allesamt erfahrene und gestandene Musiker, doch Jānis Bukums sieht sie dennoch als seine Lehrlinge, die von ihm und seiner Erfahrung profitieren können. Vor allem möchte er, dass sie nicht die gleichen Fehler machen, wie er.

“Firerain” ist ein eigenwilliges Album. Wie könnte es anders sein? Stilistisch liegt es im Grenzbereich von Metal und Hardrock. Hart, dreckig, aber melodiös. Jedoch ohne jedes Schielen auf den Mainstream oder auf ein großes Publikum. Dafür ist der Meister Jānis Bukums einfach zu eigensinnig. Mit seiner kehligen Bassstimme verpasst er der Musik den letzten Feinschliff. “Firerain” ist ein Highlight für alle, die ausgetretene Pfade hassen. Ein Klasse-Album!


Orientierungshilfe

Firerain

Auch wenn Metal und Hardrock nicht unbedingt für Innovationen berühmt sind, finden sich doch immer wieder Bands, die ein altbekanntes Schema auf unerwartete Art und Weise interpretieren und dadurch erfrischend ungewohnt klingen lassen.

Jānis Bukums ist in seiner lettischen Heimat kein Unbekannter. Früher galt er dort als einer der lautesten Hardrocksänger und irgendwie auch als Verrückter, der nicht nur sein Gesicht bemalte, sondern zwischen den Stücken gerne mal Feuer spuckte. Die Welt wäre ärmer ohne solch schräge Typen! Doch auch innerhalb der Metalszene eckte er an. Anstelle den Klischees entsprechen zu wollen, widersetzte er sich und achtete z.B. auf eine gepflegte Haartracht.

All dies ist einige Jahre her. Nicht, dass Jānis Bukums sich grundsätzlich geändert hätte. Er ist immer noch ein Querdenker, der sich viele Gedanken auch um seine Rolle als Musiker macht:

“Heutzutage hat die Musik meistens keine Seele. Es gibt viele einflussreiche und fähige Musiker, aber leider nur wenige, die die Herzen des Publikums berühren und dadurch ihre Gefühle stimulieren können. Die besten Musiker, und ich rede hier ungefähr von 1%, haben einen enormen Einfluss und verändern sogar die Realität der Zuhörer. Wenn du kreativ bist, beeinflusst das auch deine manipulativen Kräfte auf die Menschen um dich herum.“

Mit seiner 2014 in Riga gegründeten und nach ihm benannten Band hat er nun sein zweites Album “Firerain” (7Hard) veröffentlicht. Nach dem Debüt von 2015 “Alive and Different”. Die Mitglieder seiner neuen Band sind allesamt erfahrene und gestandene Musiker, doch Jānis Bukums sieht sie dennoch als seine Lehrlinge, die von ihm und seiner Erfahrung profitieren können. Vor allem möchte er, dass sie nicht die gleichen Fehler machen, wie er.

“Firerain” ist ein eigenwilliges Album. Wie könnte es anders sein? Stilistisch liegt es im Grenzbereich von Metal und Hardrock. Hart, dreckig, aber melodiös. Jedoch ohne jedes Schielen auf den Mainstream oder auf ein großes Publikum. Dafür ist der Meister Jānis Bukums einfach zu eigensinnig. Mit seiner kehligen Bassstimme verpasst er der Musik den letzten Feinschliff. “Firerain” ist ein Highlight für alle, die ausgetretene Pfade hassen. Ein Klasse-Album!


Textdatum: 2016-11-24  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Artikelfoto/s: © 7Hard
Label: 7Hard
EAN: 0190394383084
Ident-Code: 10745/1004/1


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