Ian Gillan
One eye to Morocco

Ian Gillans neues Soloalbum “One eye to Morocco” beginnt mit dem Titelstück, das, dem Titel entsprechend, orientalisch gefärbt ist. Damit erschöpfen sich die weltmusikalischen Elemente des Albums. Wer unser Magazin kennt, weiß, dass wir den Begriff “Weltmusik” sehr weit fassen und ihn eher als “Musik aus aller Welt” (fast) ohne stilistische Grenzen verstehen. Deshalb stellen wir regelmäßig auch CDs vor, die man, bei enger Auslegung des Weltmusikbegriffs bei uns nicht erwartet hätte, getreu der Devise “über den Tellerrand hinaus…”.

Ian Gillan, 1945 in Hounslaw, England, geboren, kennt sicher jeder, der sich für härtere Rockmusik begeistert. Ian Gillan war Mitglied der legendären Deep Purple Mk-II zusammen mit Ritchie Blackmore, Jon Lord, Ian Paice und Roger Glover. In dieser Formation haben sie Rockgeschichte geschrieben und mehrere überragende Alben veröffentlicht, wie “In Rock”, “Machine Head” oder “Fireball”. Allein ihr Live-Album “Made in Japan” aus dem Jahr 1972 hat Maßstäbe gesetzt und gilt bis heute als eines der besten Rock-Live-Alben überhaupt. Hört man Gillans Stimme, hat man gleich die zahlreichen Hits des Quintetts, wie “Smoke on the water”, “Strange kind of woman”, “Lazy”, “Highway Star”, “Speed King”, “Black Night”, “Fireball”, “Woman from Tokyo” oder “Child in Time” im Ohr. Mit seiner gesanglichen Leistung in “Child in time” setzte Ian Gillan neue Maßstäbe als Rocksänger.

Ian GillanNach seinem Ausstieg bei Deep Purple (zusammen mit Roger Glover) im Jahr 1973 (nach dem wenig inspirierenden Album “Who do we think we are”) begann er eine Solokarriere, mit der er allerdings nicht an die frühen Erfolge mit Deep Purple anknüpfen konnte. Nachdem sich Deep Purple in den Achtzigern (“Perfect Strangers”, 1984) in der Mk-II-Besetzung wieder vereinigten, ging auch der Stern Ian Gillan, der sich zwischenzeitlich bei Black Sabbath versuchte, wieder auf. Wer erinnert sich noch an deren erstes Video “No Video, please”?

Wie bereits erwähnt, führt der Albumtitel in die Irre. “One eye to Morocco” ist ein Rockalbum. Da Ian Gillan ein vielseitiger Sänger ist, ist auch dieses Album sehr abwechslungsreich geraten. Es kann jedoch nicht in jedem Moment überzeugen. Man fragt sich gelegentlich, wo Ian Gillan mit seiner Musik eigentlich hin will, da manchmal kein roter Faden erkennbar ist. Doch eines wird ganz klar: Gillan ist ein erstklassiger Rocksänger. Und dementsprechend hat das Album da seine Höhepunkte, wo es sich um Rockmusik handelt. Und je schnörkelloser dabei zu Werke gegangen wird, desto besser und überzeugender. Und noch etwas wird klar: Dieser Sänger hat einen großen Beitrag zum Erfolg von Deep Purple geleistet.

Tracks:
1. One Eye To Morocco (Gillan/Morris)
2. No Lotion For That (Gillan/Morris)
3. Don’t Stop (Gillan/Appleby)
4. Change My Ways (Gillan)
5. Girl Goes To Show (Gillan/Morris)
6. Better Days (Jackson)
7. Deal With It (Gillan/Morris)
8. Ultimate Groove (Jackson)
9. Sky Is Falling (Gillan/Morris)
10. Texas State Of Mind (Jackson)
11. It Would Be Nice (Gillan/Morris)
12. Always The Traveller (Gillan/Morris)

Besetzung:
Michael Lee Jackson – Gitarre
Rodney Appleby – Bass
Howard Wilson – Schlagzeug
Steve Morris – Gitarre
Joe Mennonna – Saxophon
Lance Anderson – Hammond Orgel
Jesse O’Brien – Keyboard

Orientierungshilfe

One eye to Morocco

Ian Gillans neues Soloalbum “One eye to Morocco” beginnt mit dem Titelstück, das, dem Titel entsprechend, orientalisch gefärbt ist. Damit erschöpfen sich die weltmusikalischen Elemente des Albums. Wer unser Magazin kennt, weiß, dass wir den Begriff “Weltmusik” sehr weit fassen und ihn eher als “Musik aus aller Welt” (fast) ohne stilistische Grenzen verstehen. Deshalb stellen wir regelmäßig auch CDs vor, die man, bei enger Auslegung des Weltmusikbegriffs bei uns nicht erwartet hätte, getreu der Devise “über den Tellerrand hinaus…”.

Ian Gillan, 1945 in Hounslaw, England, geboren, kennt sicher jeder, der sich für härtere Rockmusik begeistert. Ian Gillan war Mitglied der legendären Deep Purple Mk-II zusammen mit Ritchie Blackmore, Jon Lord, Ian Paice und Roger Glover. In dieser Formation haben sie Rockgeschichte geschrieben und mehrere überragende Alben veröffentlicht, wie “In Rock”, “Machine Head” oder “Fireball”. Allein ihr Live-Album “Made in Japan” aus dem Jahr 1972 hat Maßstäbe gesetzt und gilt bis heute als eines der besten Rock-Live-Alben überhaupt. Hört man Gillans Stimme, hat man gleich die zahlreichen Hits des Quintetts, wie “Smoke on the water”, “Strange kind of woman”, “Lazy”, “Highway Star”, “Speed King”, “Black Night”, “Fireball”, “Woman from Tokyo” oder “Child in Time” im Ohr. Mit seiner gesanglichen Leistung in “Child in time” setzte Ian Gillan neue Maßstäbe als Rocksänger.

Ian GillanNach seinem Ausstieg bei Deep Purple (zusammen mit Roger Glover) im Jahr 1973 (nach dem wenig inspirierenden Album “Who do we think we are”) begann er eine Solokarriere, mit der er allerdings nicht an die frühen Erfolge mit Deep Purple anknüpfen konnte. Nachdem sich Deep Purple in den Achtzigern (“Perfect Strangers”, 1984) in der Mk-II-Besetzung wieder vereinigten, ging auch der Stern Ian Gillan, der sich zwischenzeitlich bei Black Sabbath versuchte, wieder auf. Wer erinnert sich noch an deren erstes Video “No Video, please”?

Wie bereits erwähnt, führt der Albumtitel in die Irre. “One eye to Morocco” ist ein Rockalbum. Da Ian Gillan ein vielseitiger Sänger ist, ist auch dieses Album sehr abwechslungsreich geraten. Es kann jedoch nicht in jedem Moment überzeugen. Man fragt sich gelegentlich, wo Ian Gillan mit seiner Musik eigentlich hin will, da manchmal kein roter Faden erkennbar ist. Doch eines wird ganz klar: Gillan ist ein erstklassiger Rocksänger. Und dementsprechend hat das Album da seine Höhepunkte, wo es sich um Rockmusik handelt. Und je schnörkelloser dabei zu Werke gegangen wird, desto besser und überzeugender. Und noch etwas wird klar: Dieser Sänger hat einen großen Beitrag zum Erfolg von Deep Purple geleistet.

Tracks:
1. One Eye To Morocco (Gillan/Morris)
2. No Lotion For That (Gillan/Morris)
3. Don’t Stop (Gillan/Appleby)
4. Change My Ways (Gillan)
5. Girl Goes To Show (Gillan/Morris)
6. Better Days (Jackson)
7. Deal With It (Gillan/Morris)
8. Ultimate Groove (Jackson)
9. Sky Is Falling (Gillan/Morris)
10. Texas State Of Mind (Jackson)
11. It Would Be Nice (Gillan/Morris)
12. Always The Traveller (Gillan/Morris)

Besetzung:
Michael Lee Jackson – Gitarre
Rodney Appleby – Bass
Howard Wilson – Schlagzeug
Steve Morris – Gitarre
Joe Mennonna – Saxophon
Lance Anderson – Hammond Orgel
Jesse O’Brien – Keyboard

Text date: 2009-03-22  
Text: © Global Music Magazine  
Tracks: 12
Format: CD
Ident-Code: 2218/1527/1


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