Hubert von Goisern
Goisern Goes East

Der Österreicher Hubert von Goisern hat im Jahr 2007 ein außergewöhnliches Projekt gestartet: Seine Linz-Europa-Tour. Mit einem Schubverband, der zum schwimmenden Hotel und eine Bühne umgebaut worden war, begab er sich in Linz startend auf eine Reise die Donau abwärts zum Schwarzen Meer und wieder zurück nach Wien.

Während er momentan dieses Projekt mit einer Fahrt den Rhein hinauf fortsetzt, ist der erste Teil seiner Tournee nun als Dokumentation auf DVD erhältlich. In fünf Episoden aufgeteilt, wird das Leben an Bord, die Konzerte, die Hintergründe und Vorbereitungen, Proben, so manche Widrigkeit und so manch Positives dargestellt.

Die Dokumentation dauert mit 2,5 Stunden recht lange, doch wird dies nicht als negativ empfunden – im Gegenteil. Man hat Zeit, die genutzt wird für wunderschöne Aufnahmen der Donau und der Landschaften, aber auch der teilweise nicht so schönen Städte am Ufer des Flusses. Die Dokumentation hetzt nicht, sondern fließt ruhig dahin. Man glaubt dadurch gar etwas von der Entspannung und dem Zeitempfinden der Reisenden nachfühlen zu können.

Genutzt wird diese viele Zeit auch für zahlreiche Konzertaufnahmen, für Interviews, Mitschnitte von Proben oder von Gesprächen der MusikerInnen untereinander.

Erfreulich auch, dass nicht nur Hubert von Goisern (alias Hubert Achleitner) zu Wort kommt, sondern auch seine diversen MusikerInnen und viele seiner GastmusikerInnen. Dabei werden kleine Anekdoten und Geschichten erzählt, die einerseits das Leben und die Strapazen dieser langen Reise aber auch die Gedanken und Erfahrungen der einzelnen Mitwirkenden schildern.

Hubert von Goisern: Goisern Goes East2Besondere Erwähnung verdient, dass Hubert von Goisern den spannendsten Abschnitt seiner Tour für diese Dokumentation gewählt hat. Die Konzerte in Bayern wurden weggelassen und man hat stattdessen den Blick auf Osteuropa gerichtet.

Durch diese Konzentration auf Osteuropa erhält der Zuseher einen kleinen aber guten Einblick in die vielgestaltige Musikszene im teilweise noch etwas fremden Osten unseres Kontinents. Temperamentvolle Zigeunermusik, Pop, Jazz und gar Hardcore ist da zu hören, stets mit vielen Anleihen aus der jeweiligen Volksmusik. Viele Aufnahmen von Konzerten der Gäste (mit und ohne Hubert von Goisern) belegen deren musikalische Qualitäten.

Die Dokumentation vermittelt einen derart positiven Eindruck von dieser Unternehmung, dass man sich wünscht, dabei gewesen zu sein. Eins ist sicher: Durch Hubert von Goiserns Tour ist Europa wieder ein kleines Stückchen mehr zusammengewachsen (auch wenn der bescheidene Österreicher niemals selbst solch große Worte in den Mund nehmen würde).

Episoden:
1: Vom Glücksdrachen, der Sturmfee und dem guten Gefährten
2: König Decebal und die zwei Frauen aus dem Osten
3: Karandila und der Kampf gegen die Bösen
4: Rote scharfe Dhillischoten und Europa wächst
5: Mister Extravaganza und das glückliche Ende

Hubert von Goisern: Goisern Goes East1GastmusikerInnen:
Willi Resetarits und Stubnblues Allstars (Österreich)
Tamara Obrovac (Kroatien)
Loredana Groza (Rumänien)
Karandila Brassorchestra und Anita Christy (Bulgarien)
Darinka Tsekova (Bulgarien)
Zdob si Zdub (Moldawien)
Haydamaky (Ukraine)
Rambo Amadeus (Serbien-Montenegro)

Band:
David Lackner, Keyboard
Maria Moling, Stimme und Perkussion
Alex Pohn, Schlagzeug
Helmut Schartlmüller, Bass
Marlene Schuen, Stimme und Geige
Severin Trogbacher, Gitarre
Maria Craffonara, Stimme und Geige

Orientierungshilfe

Goisern Goes East

Der Österreicher Hubert von Goisern hat im Jahr 2007 ein außergewöhnliches Projekt gestartet: Seine Linz-Europa-Tour. Mit einem Schubverband, der zum schwimmenden Hotel und eine Bühne umgebaut worden war, begab er sich in Linz startend auf eine Reise die Donau abwärts zum Schwarzen Meer und wieder zurück nach Wien.

Während er momentan dieses Projekt mit einer Fahrt den Rhein hinauf fortsetzt, ist der erste Teil seiner Tournee nun als Dokumentation auf DVD erhältlich. In fünf Episoden aufgeteilt, wird das Leben an Bord, die Konzerte, die Hintergründe und Vorbereitungen, Proben, so manche Widrigkeit und so manch Positives dargestellt.

Die Dokumentation dauert mit 2,5 Stunden recht lange, doch wird dies nicht als negativ empfunden – im Gegenteil. Man hat Zeit, die genutzt wird für wunderschöne Aufnahmen der Donau und der Landschaften, aber auch der teilweise nicht so schönen Städte am Ufer des Flusses. Die Dokumentation hetzt nicht, sondern fließt ruhig dahin. Man glaubt dadurch gar etwas von der Entspannung und dem Zeitempfinden der Reisenden nachfühlen zu können.

Genutzt wird diese viele Zeit auch für zahlreiche Konzertaufnahmen, für Interviews, Mitschnitte von Proben oder von Gesprächen der MusikerInnen untereinander.

Erfreulich auch, dass nicht nur Hubert von Goisern (alias Hubert Achleitner) zu Wort kommt, sondern auch seine diversen MusikerInnen und viele seiner GastmusikerInnen. Dabei werden kleine Anekdoten und Geschichten erzählt, die einerseits das Leben und die Strapazen dieser langen Reise aber auch die Gedanken und Erfahrungen der einzelnen Mitwirkenden schildern.

Hubert von Goisern: Goisern Goes East2Besondere Erwähnung verdient, dass Hubert von Goisern den spannendsten Abschnitt seiner Tour für diese Dokumentation gewählt hat. Die Konzerte in Bayern wurden weggelassen und man hat stattdessen den Blick auf Osteuropa gerichtet.

Durch diese Konzentration auf Osteuropa erhält der Zuseher einen kleinen aber guten Einblick in die vielgestaltige Musikszene im teilweise noch etwas fremden Osten unseres Kontinents. Temperamentvolle Zigeunermusik, Pop, Jazz und gar Hardcore ist da zu hören, stets mit vielen Anleihen aus der jeweiligen Volksmusik. Viele Aufnahmen von Konzerten der Gäste (mit und ohne Hubert von Goisern) belegen deren musikalische Qualitäten.

Die Dokumentation vermittelt einen derart positiven Eindruck von dieser Unternehmung, dass man sich wünscht, dabei gewesen zu sein. Eins ist sicher: Durch Hubert von Goiserns Tour ist Europa wieder ein kleines Stückchen mehr zusammengewachsen (auch wenn der bescheidene Österreicher niemals selbst solch große Worte in den Mund nehmen würde).

Episoden:
1: Vom Glücksdrachen, der Sturmfee und dem guten Gefährten
2: König Decebal und die zwei Frauen aus dem Osten
3: Karandila und der Kampf gegen die Bösen
4: Rote scharfe Dhillischoten und Europa wächst
5: Mister Extravaganza und das glückliche Ende

Hubert von Goisern: Goisern Goes East1GastmusikerInnen:
Willi Resetarits und Stubnblues Allstars (Österreich)
Tamara Obrovac (Kroatien)
Loredana Groza (Rumänien)
Karandila Brassorchestra und Anita Christy (Bulgarien)
Darinka Tsekova (Bulgarien)
Zdob si Zdub (Moldawien)
Haydamaky (Ukraine)
Rambo Amadeus (Serbien-Montenegro)

Band:
David Lackner, Keyboard
Maria Moling, Stimme und Perkussion
Alex Pohn, Schlagzeug
Helmut Schartlmüller, Bass
Marlene Schuen, Stimme und Geige
Severin Trogbacher, Gitarre
Maria Craffonara, Stimme und Geige

Text date: 2008-08-11  
Text: © Global Music Magazine  
Distributor: Sony BMG
Tracks: 5
Format: DVD
Ident-Code: 1776/1928/1



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