High Performance
Cajun Cool

Seit vielen Jahren schon begleitet uns die Cajun-Musik , eine alte, mit dem Zydeco verwandte Musik der in die USA eingewanderten Franzosen, deren Hochburg im US-Bundesstaat Louisiana liegt. Es gibt in den USA reichlich Bands, die sowohl die traditionelle Variante, wie auch eine modernisierte spielen. Sogar in Deutschland finden sich Bands, die sich dieser wunderbaren Musik verschrieben haben. Der bekannteste Name in diesem Zusammenhang dürfte Cajun Roosters sein.

Kürzlich sind wir auf einen Leckerbissen aufmerksam gemacht worden, nämlich das neue Album “Cajun Cool” der Star-Combo High Performance. Warum dies eine Star-Combo sein soll, erschließt sich natürlich nur dem, der die Namen der Beteiligten richtig einzuordnen vermag. Wir nennen nur den Namen Steve Riley. Das ist einer der besten und erfolgreichsten Cajun-Akkordeonisten. Er hat zahlreiche Alben, solo, sowie in verschiedenen Projekten eingespielt, meist tritt er als Steve Riley and the Mamou Playboys in Erscheinung.

High Performance haben eine Cajun-Variante gewählt, die in den 50er- und 60er-Jahren in den sogenannten Dancehalls sehr angesagt war. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Cajun-Hits. Die Besetzung von High Performance besteht aus Akkordeon, zwei Fiddles, Steel-Gitarre, Bass und Schlagzeug, was der üblichen Besetzung bestimmter Dancehall-Bands entspricht.

Allerdings wärmen High Performance das alte Material nicht auf, sondern bringen die traditionellen Stücke in einer eigenen, sehr spritzigen und dynamischen Variante. Unter die Traditionals mischen sie auch Eigenkompositionen. Auf “Cajun Cool” sind z.B. Stücke von Aldus Roger, Jimmy C. Newman und Shirley Bergeron sowie Titel von Pierre Daigle (“Little Short Dress”) und Camey Doucet (“Merry Maker”, “Greener Gras”) zu hören. Die Texte sind sowohl in englischer, wie in französischer Sprache.

High Performance haben bisher vier Alben herausgebracht, zwei davon sind Live-Alben. “Cajun Cool” wirkt etwas zurückhaltender als die mächtig abgehenden Live-Scheiben. Aber wenn Jason Bergeron sich das Akkordeon umhängt, meint man, die Combo hätte den Düsenantrieb gezündet. Natürlich gibt es nicht nur flotte Two-Steps sondern auch schmachtende Walzer, eben alles, was zu einer richtigen Cajun-Platte gehört.

Schnell noch ein Bier aus dem Kühlschrank geholt und ab geht die knapp einstündige foot-stomping Cajun goodtime.




Orientierungshilfe

Cajun Cool

Seit vielen Jahren schon begleitet uns die Cajun-Musik , eine alte, mit dem Zydeco verwandte Musik der in die USA eingewanderten Franzosen, deren Hochburg im US-Bundesstaat Louisiana liegt. Es gibt in den USA reichlich Bands, die sowohl die traditionelle Variante, wie auch eine modernisierte spielen. Sogar in Deutschland finden sich Bands, die sich dieser wunderbaren Musik verschrieben haben. Der bekannteste Name in diesem Zusammenhang dürfte Cajun Roosters sein.

Kürzlich sind wir auf einen Leckerbissen aufmerksam gemacht worden, nämlich das neue Album “Cajun Cool” der Star-Combo High Performance. Warum dies eine Star-Combo sein soll, erschließt sich natürlich nur dem, der die Namen der Beteiligten richtig einzuordnen vermag. Wir nennen nur den Namen Steve Riley. Das ist einer der besten und erfolgreichsten Cajun-Akkordeonisten. Er hat zahlreiche Alben, solo, sowie in verschiedenen Projekten eingespielt, meist tritt er als Steve Riley and the Mamou Playboys in Erscheinung.

High Performance haben eine Cajun-Variante gewählt, die in den 50er- und 60er-Jahren in den sogenannten Dancehalls sehr angesagt war. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Cajun-Hits. Die Besetzung von High Performance besteht aus Akkordeon, zwei Fiddles, Steel-Gitarre, Bass und Schlagzeug, was der üblichen Besetzung bestimmter Dancehall-Bands entspricht.

Allerdings wärmen High Performance das alte Material nicht auf, sondern bringen die traditionellen Stücke in einer eigenen, sehr spritzigen und dynamischen Variante. Unter die Traditionals mischen sie auch Eigenkompositionen. Auf “Cajun Cool” sind z.B. Stücke von Aldus Roger, Jimmy C. Newman und Shirley Bergeron sowie Titel von Pierre Daigle (“Little Short Dress”) und Camey Doucet (“Merry Maker”, “Greener Gras”) zu hören. Die Texte sind sowohl in englischer, wie in französischer Sprache.

High Performance haben bisher vier Alben herausgebracht, zwei davon sind Live-Alben. “Cajun Cool” wirkt etwas zurückhaltender als die mächtig abgehenden Live-Scheiben. Aber wenn Jason Bergeron sich das Akkordeon umhängt, meint man, die Combo hätte den Düsenantrieb gezündet. Natürlich gibt es nicht nur flotte Two-Steps sondern auch schmachtende Walzer, eben alles, was zu einer richtigen Cajun-Platte gehört.

Schnell noch ein Bier aus dem Kühlschrank geholt und ab geht die knapp einstündige foot-stomping Cajun goodtime.




Textdatum: 2017-10-14  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Artikelfoto/s: © Swallow Records
Label: Swallow Records
EAN: 046346623022
Spieldauer: 00:53:16
Tracks: 14
Ident-Code: 12176/318/1


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