Haydamaky
Kobzar

Beim zweiten Album einer Band zeigt sich, was sie drauf haben. Für’s erste Album hatte man 20 Jahre Zeit, für’s zweite in der Regel meist nur 2. Und so enttäuschte schon so manch große Hoffnung mit der zweiten Veröffentlichung. Ganz anders Haydamaky. Im Vergleich zum sehr gelungenen Debüt “Ukraine Calling” machten sie seit dessen Veröffentlichung im Jahre 2006 unüberhörbar eine prächtige Entwicklung und bringen nun ein ganz und gar erfreuliches Album auf den Markt. “Kobzar”, so der Titel des Albums, überzeugt durch dichte Kompositionen, hohe Spielkultur und guten Sound.

Erfreulich an der Entwicklung von Haydamaky ist die Tatsache, dass sie sich mit ihrem neuen Album auch wieder nicht um den Massengeschmack gekümmert haben. Dabei ist “Kobzar” bei weitem kein Album für Spezialisten, sondern ein durchaus eingängiges Album, das aber eben diese Portion Rohheit und Wildheit besitzt, die das Hören zum Vergnügen werden lässt. Nichts wurde hier glatt gebügelt.

Sie spielen ukrainischen Folk, speziell aus den Karpaten, gepaart mit hartem Ska. Sie haben sich während der Komposition der Lieder intensiv mit dem musikalischen Erbe der Ukraine beschäftigt und dabei alte Melodien in ihre Musik eingewoben. So war es nur konsequent, die Bandura, das Instrument der Kobzaren, neben Mandoline, Trompete, Flöte (Sopilka) und Akkordeon in den rockigen Folksound von Haydamaky einzubinden.

Mit “Kobzar” wurden in der Ukraine meist blinde Sänger bezeichnet, die wie die mittelalterlichen Troubadoure von Ort zu Ort zogen und, von der Bandura begleitet, ihre Lieder sangen, die die Kosakenzeit zum Thema hatten.

Dass sie auch live begeistern, kann man auf ihrer momentanen Tour erleben. Also nicht versäumen!

Unsere CD des Monats März 2008.

Tracks:
1. Vstup
2. Efir
3. Yidu Tramvayem
4. Message
5. Meni Zdayetsa
6. Malanka
7. Spokusa
8. Rosa
9. Leleki
10. Marusya
11. Yikhav Kozak
12. Viter Viye
Bonus track: Viter Viye (Hard Work Studio As One Remix)

Besetzung:
Oleksandr Yarmola – vocals, sopilka
Ivan Leno – accordion, tsymbaly, midi, backing vocals
Volodymyr Sherstyuk – bass, drymba
Eugeniu (Hayduk) Didic – trumpet
Oleksandr Dem’yanenko – guitar, mandolin
Ruslan Ovras – drums, bukhalo, percussion
Ivan Tkalenko – bandura

Orientierungshilfe

Kobzar

Beim zweiten Album einer Band zeigt sich, was sie drauf haben. Für’s erste Album hatte man 20 Jahre Zeit, für’s zweite in der Regel meist nur 2. Und so enttäuschte schon so manch große Hoffnung mit der zweiten Veröffentlichung. Ganz anders Haydamaky. Im Vergleich zum sehr gelungenen Debüt “Ukraine Calling” machten sie seit dessen Veröffentlichung im Jahre 2006 unüberhörbar eine prächtige Entwicklung und bringen nun ein ganz und gar erfreuliches Album auf den Markt. “Kobzar”, so der Titel des Albums, überzeugt durch dichte Kompositionen, hohe Spielkultur und guten Sound.

Erfreulich an der Entwicklung von Haydamaky ist die Tatsache, dass sie sich mit ihrem neuen Album auch wieder nicht um den Massengeschmack gekümmert haben. Dabei ist “Kobzar” bei weitem kein Album für Spezialisten, sondern ein durchaus eingängiges Album, das aber eben diese Portion Rohheit und Wildheit besitzt, die das Hören zum Vergnügen werden lässt. Nichts wurde hier glatt gebügelt.

Sie spielen ukrainischen Folk, speziell aus den Karpaten, gepaart mit hartem Ska. Sie haben sich während der Komposition der Lieder intensiv mit dem musikalischen Erbe der Ukraine beschäftigt und dabei alte Melodien in ihre Musik eingewoben. So war es nur konsequent, die Bandura, das Instrument der Kobzaren, neben Mandoline, Trompete, Flöte (Sopilka) und Akkordeon in den rockigen Folksound von Haydamaky einzubinden.

Mit “Kobzar” wurden in der Ukraine meist blinde Sänger bezeichnet, die wie die mittelalterlichen Troubadoure von Ort zu Ort zogen und, von der Bandura begleitet, ihre Lieder sangen, die die Kosakenzeit zum Thema hatten.

Dass sie auch live begeistern, kann man auf ihrer momentanen Tour erleben. Also nicht versäumen!

Unsere CD des Monats März 2008.

Tracks:
1. Vstup
2. Efir
3. Yidu Tramvayem
4. Message
5. Meni Zdayetsa
6. Malanka
7. Spokusa
8. Rosa
9. Leleki
10. Marusya
11. Yikhav Kozak
12. Viter Viye
Bonus track: Viter Viye (Hard Work Studio As One Remix)

Besetzung:
Oleksandr Yarmola – vocals, sopilka
Ivan Leno – accordion, tsymbaly, midi, backing vocals
Volodymyr Sherstyuk – bass, drymba
Eugeniu (Hayduk) Didic – trumpet
Oleksandr Dem’yanenko – guitar, mandolin
Ruslan Ovras – drums, bukhalo, percussion
Ivan Tkalenko – bandura

Text date: 2008-03-01  
Text: © Global Music Magazine  
Distributor: Indigo Musikproduktion + Vertrieb
Tracks: 13
Format: CD
Ident-Code: 1463/1124/1



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