Geoff Berner
Klezmer Mongrels

Geoff Berner ist Kanadier und macht Musik, die man nicht ohne weiteres aus Kanada stammend erkennen würde. Denn Geoff Berner präsentiert Klezmer, allerdings in etwas ungewöhnlicher Manier. Könnte man von der Musik eines Künstlers auf dessen Charakter schließen, müsste man Geoff Berner für manisch-depressiv einstufen. Seine Musik besitzt zwei eindeutige Pole: einerseits tief traurig und depressiv, andererseits frech und vorwärtsstürmend.

Respektlos tischt er uns der hier eine neue Art der Klezmer-Musik auf und kratzt so gewaltig an der Patina des Genres. Damit wird er sicher nicht nur auf helle Begeisterung stoßen. Doch das scheint das Anliegen des Kanadiers zu sein, sind doch seine beiden Vorgängeralben, die zusammen mit “Klezmer Mongrels” eine Trilogie darstellen, ähnlich respektlos mit den Hörergewohnheiten seines Publikums umgegangen. Wollte man seine Musik beschreiben, könnte man es mit dem Begriff Akustik-Klezmer-Punk versuchen.

Berner ist in seinen Texten meist recht politisch und respektlos. Das tut unheimlich gut. Es empfiehlt sich, immer genau hinzuhören oder einen Blick ins Beiheft zu werfen: Hinter einer zarten Ballade könnte sich ohne weiteres böser Sarkasmus verstecken.

Neben Geoff Berner (Gesang und Akkordeon) sind Wayne Adams (Perkussion und Gesang) und Diona Davies (Gesang und Violine) zu hören. Gerade diese etwas “dünne” Besetzung des Trios verleiht den Kompositionen das gewisse Etwas. “Klezmer Mongrels” ist eine Empfehlung, aber keinesfalls für Klezmer-Puristen.

Tracks:
1. Shut In 05:48
2. Luck In Exile 03:36
3. The Whiskey 03:46
4. Half German Girlfriend 01:58
5. King Of The Gangsters 03:37
6. No Tobacco 04:18
7. Play, Gypsy, Play 04:13
8. Authentic Klezmer Wedding Band 02:52
9. One Shoe 04:11
10. High Ground 04:47
11. Fukher 02:44

Orientierungshilfe

Klezmer Mongrels

Geoff Berner ist Kanadier und macht Musik, die man nicht ohne weiteres aus Kanada stammend erkennen würde. Denn Geoff Berner präsentiert Klezmer, allerdings in etwas ungewöhnlicher Manier. Könnte man von der Musik eines Künstlers auf dessen Charakter schließen, müsste man Geoff Berner für manisch-depressiv einstufen. Seine Musik besitzt zwei eindeutige Pole: einerseits tief traurig und depressiv, andererseits frech und vorwärtsstürmend.

Respektlos tischt er uns der hier eine neue Art der Klezmer-Musik auf und kratzt so gewaltig an der Patina des Genres. Damit wird er sicher nicht nur auf helle Begeisterung stoßen. Doch das scheint das Anliegen des Kanadiers zu sein, sind doch seine beiden Vorgängeralben, die zusammen mit “Klezmer Mongrels” eine Trilogie darstellen, ähnlich respektlos mit den Hörergewohnheiten seines Publikums umgegangen. Wollte man seine Musik beschreiben, könnte man es mit dem Begriff Akustik-Klezmer-Punk versuchen.

Berner ist in seinen Texten meist recht politisch und respektlos. Das tut unheimlich gut. Es empfiehlt sich, immer genau hinzuhören oder einen Blick ins Beiheft zu werfen: Hinter einer zarten Ballade könnte sich ohne weiteres böser Sarkasmus verstecken.

Neben Geoff Berner (Gesang und Akkordeon) sind Wayne Adams (Perkussion und Gesang) und Diona Davies (Gesang und Violine) zu hören. Gerade diese etwas “dünne” Besetzung des Trios verleiht den Kompositionen das gewisse Etwas. “Klezmer Mongrels” ist eine Empfehlung, aber keinesfalls für Klezmer-Puristen.

Tracks:
1. Shut In 05:48
2. Luck In Exile 03:36
3. The Whiskey 03:46
4. Half German Girlfriend 01:58
5. King Of The Gangsters 03:37
6. No Tobacco 04:18
7. Play, Gypsy, Play 04:13
8. Authentic Klezmer Wedding Band 02:52
9. One Shoe 04:11
10. High Ground 04:47
11. Fukher 02:44

Textdatum: 2008-10-25  
Vertrieb: Indigo Musikproduktion + Vertrieb
Tracks: 11
Format: CD
Ident-Code: 2007/1171/1


Orientierungshilfe

Alben


We Are Going To Bremen To Be Musicians

Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music Magazine" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.