Fränder
Fränder

Fränder ist ein altes schwedisches Wort, das für Familie und Verwandte ebenso steht, wie für einen bestimmten Typus schwedischer und dänischer Balladen (“Vänner och Fränder”). Fränder ist seit 2015 auch der Name eines schwedisch-estnischen Folk-Quartetts, das kürzlich sein gleichnamiges Debütalbum vorstellte.

Da das Wort Fränder im weitesten Sinne auch jeden Mitmenschen bezeichnen kann, ist der Name für das Quartett sehr gut passend, da sich hier die drei Geschwister Natasja, Gabbi und Daniel Dluzewski mit der befreundeten Musikerin Säde Tatar zusammengetan haben.

Seit frühester Kindheit haben die Geschwister miteinander musiziert und auch gemeinsam Ideen und Visionen entwickelt. Dabei bleibt es nicht aus, dass man sich ähnlich entwickelt. Aber eben nur ähnlich, denn trotz aller Gemeinsamkeiten, hat jeder seine Vorlieben und Schwerpunkte. In der Zeit, als die Stücke für das Album geschrieben wurden, wurde ihnen dies besonders bewusst. Die Hinzunahme der in der estnischen Folklore verwurzelten Säde Tatar brachte nochmals neue Einflüsse ein.

Nur wenige Wochen nach der offiziellen Gründung des Ensembles hatten sie das Glück, auf einen internationalen Musikwettbewerb in Estland eingeladen zu werden und wurden dort gar ausgezeichnet. Das kann man fürwahr als steilen Karrierstart bezeichnen.

Ihr Debütalbum “Fränder” ist erwartungsgemäß ein schönes Stück Musik. Musik, die regional nicht leicht zuordenbar ist. Wenngleich eine gewisse schwedische Dominanz auszumachen ist, klingt die Musik sehr vielgestaltig. Manchmal ist sogar eine leichte Balkanfärbung vorhanden. Insgesamt würden wir die regionalen Anteile in der Musik auf 50% Schweden und 30% Estland festlegen wollen. Die restlichen 20% bezeichnen wir als unbestimmbar.

Der stete Wechsel der Sprachen zwischen Schwedisch und Estnisch ist sehr reizvoll. Wie auch der Gesang als solches sehr schön ist. Absolut ungekünstelt, wohlklingend, sowohl solo wie auch mehrstimmig. Die Instrumentierung, oftmals mit Fiddeln, Flöten und Bass, verleiht der Musik einen warmen und angenehmen Klang.

Fränder haben mit ihrem Debüt ein sehr gefälliges und vielseitiges Folkalbum eingespielt, das trotz künstlerischen Anspruchs absolut entspannt daherkommt.




Orientierungshilfe

Fränder

Fränder ist ein altes schwedisches Wort, das für Familie und Verwandte ebenso steht, wie für einen bestimmten Typus schwedischer und dänischer Balladen (“Vänner och Fränder”). Fränder ist seit 2015 auch der Name eines schwedisch-estnischen Folk-Quartetts, das kürzlich sein gleichnamiges Debütalbum vorstellte.

Da das Wort Fränder im weitesten Sinne auch jeden Mitmenschen bezeichnen kann, ist der Name für das Quartett sehr gut passend, da sich hier die drei Geschwister Natasja, Gabbi und Daniel Dluzewski mit der befreundeten Musikerin Säde Tatar zusammengetan haben.

Seit frühester Kindheit haben die Geschwister miteinander musiziert und auch gemeinsam Ideen und Visionen entwickelt. Dabei bleibt es nicht aus, dass man sich ähnlich entwickelt. Aber eben nur ähnlich, denn trotz aller Gemeinsamkeiten, hat jeder seine Vorlieben und Schwerpunkte. In der Zeit, als die Stücke für das Album geschrieben wurden, wurde ihnen dies besonders bewusst. Die Hinzunahme der in der estnischen Folklore verwurzelten Säde Tatar brachte nochmals neue Einflüsse ein.

Nur wenige Wochen nach der offiziellen Gründung des Ensembles hatten sie das Glück, auf einen internationalen Musikwettbewerb in Estland eingeladen zu werden und wurden dort gar ausgezeichnet. Das kann man fürwahr als steilen Karrierstart bezeichnen.

Ihr Debütalbum “Fränder” ist erwartungsgemäß ein schönes Stück Musik. Musik, die regional nicht leicht zuordenbar ist. Wenngleich eine gewisse schwedische Dominanz auszumachen ist, klingt die Musik sehr vielgestaltig. Manchmal ist sogar eine leichte Balkanfärbung vorhanden. Insgesamt würden wir die regionalen Anteile in der Musik auf 50% Schweden und 30% Estland festlegen wollen. Die restlichen 20% bezeichnen wir als unbestimmbar.

Der stete Wechsel der Sprachen zwischen Schwedisch und Estnisch ist sehr reizvoll. Wie auch der Gesang als solches sehr schön ist. Absolut ungekünstelt, wohlklingend, sowohl solo wie auch mehrstimmig. Die Instrumentierung, oftmals mit Fiddeln, Flöten und Bass, verleiht der Musik einen warmen und angenehmen Klang.

Fränder haben mit ihrem Debüt ein sehr gefälliges und vielseitiges Folkalbum eingespielt, das trotz künstlerischen Anspruchs absolut entspannt daherkommt.




Text date: 2017-12-12  
Text: © Global Music Magazine  
Photo credits: © Fränder, Palli Kristmundsson
Barcode: 7320470226681
Duration: 00:47:45
Tracks: 9
Ident-Code: 12507/338/1


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