Fara
Cross the line

Was man mit drei Fiddles und einem Piano anstellen kann, zeigen uns die vier jungen Damen des Quartetts Fara auf ihrem neuen Album “Cross the line”.

Das von den Orkney-Inseln stammende Quartett bietet auf “Cross the line” traditionelle Folksongs der Orkney-Inseln, Traditionals des schottischen Festlandes und Eigenkompositionen. Wer allerdings altmodische, brave oder liebliche Folkmusik erwartet, hat sich getäuscht. Natürlich haben die Vier auch Balladen im Repertoire, doch auf “Cross the line” überschütten sie die Hörerschaft mit Lebensfreude und Temperament.

Neben der stilistischen Vielfalt haben uns ihre sehr persönlich geprägten Arrangements gefallen. Teils eigenwillig und unerwartet, jedoch nie extrem. Dadurch gelingt es den Musikerinnen die Bilanz zu halten. Es scheint nicht ihr Anliegen gewesen zu sein, bekannte Strukturen einzureissen, dennoch reizen sie die Möglichkeiten ihrer Musik aus. Ein schönes Beispiel hierfür wäre der Titel “Bright Grey”.

Durch den klasklaren Klang und die feinfühlige Produktion kommen auch die Balladen, wie das herrliche “My Heart’s in the Highlands” aus der Feder des schottischen Nationaldichters Robert Burns, zur vollen Wirkung. Bei diesem Titel zeigen Fara auch, dass sie nicht nur hervorragende Instrumentalistinnen sind, sondern auch exzellente Sängerinnen.

Zu den Highlights des Albums zählt auch das überraschende “Games People Play” von Joe South (1968), das viele sicher noch vom Album “Land of salvation and sin” von Georgia Satellites kennen. Fara verwandeln den alten Hit in eine dünn instrumentierte und dadurch sehr stimmungsvolle Country-Folk-Nummer mit sehr schönem Satzgesang.

Liest man sich in die Vita der Künstlerinnen ein, wird ersichtlich, woher diese Souveränität stammt. Neben einer akademischen Musikausbildung, verfügen Kristan Harvey, Jeana Leslie, Catriona Price und Jennifer Austin über eine musikalisch geprägte Kindheit. So versteht es sich von selbst, dass sie nicht nur in diesem Ensemble aktiv sind (u.a. Twelfth Day).

Man kann es beklagen oder bewundern – Fara haben dieses Debütalbum mit Crowdfunding finanziert. Umso mehr freut es uns, dass sie es geschafft haben, dieses bezaubernde Album zu produzieren.




Orientierungshilfe

Cross the line

Was man mit drei Fiddles und einem Piano anstellen kann, zeigen uns die vier jungen Damen des Quartetts Fara auf ihrem neuen Album “Cross the line”.

Das von den Orkney-Inseln stammende Quartett bietet auf “Cross the line” traditionelle Folksongs der Orkney-Inseln, Traditionals des schottischen Festlandes und Eigenkompositionen. Wer allerdings altmodische, brave oder liebliche Folkmusik erwartet, hat sich getäuscht. Natürlich haben die Vier auch Balladen im Repertoire, doch auf “Cross the line” überschütten sie die Hörerschaft mit Lebensfreude und Temperament.

Neben der stilistischen Vielfalt haben uns ihre sehr persönlich geprägten Arrangements gefallen. Teils eigenwillig und unerwartet, jedoch nie extrem. Dadurch gelingt es den Musikerinnen die Bilanz zu halten. Es scheint nicht ihr Anliegen gewesen zu sein, bekannte Strukturen einzureissen, dennoch reizen sie die Möglichkeiten ihrer Musik aus. Ein schönes Beispiel hierfür wäre der Titel “Bright Grey”.

Durch den klasklaren Klang und die feinfühlige Produktion kommen auch die Balladen, wie das herrliche “My Heart’s in the Highlands” aus der Feder des schottischen Nationaldichters Robert Burns, zur vollen Wirkung. Bei diesem Titel zeigen Fara auch, dass sie nicht nur hervorragende Instrumentalistinnen sind, sondern auch exzellente Sängerinnen.

Zu den Highlights des Albums zählt auch das überraschende “Games People Play” von Joe South (1968), das viele sicher noch vom Album “Land of salvation and sin” von Georgia Satellites kennen. Fara verwandeln den alten Hit in eine dünn instrumentierte und dadurch sehr stimmungsvolle Country-Folk-Nummer mit sehr schönem Satzgesang.

Liest man sich in die Vita der Künstlerinnen ein, wird ersichtlich, woher diese Souveränität stammt. Neben einer akademischen Musikausbildung, verfügen Kristan Harvey, Jeana Leslie, Catriona Price und Jennifer Austin über eine musikalisch geprägte Kindheit. So versteht es sich von selbst, dass sie nicht nur in diesem Ensemble aktiv sind (u.a. Twelfth Day).

Man kann es beklagen oder bewundern – Fara haben dieses Debütalbum mit Crowdfunding finanziert. Umso mehr freut es uns, dass sie es geschafft haben, dieses bezaubernde Album zu produzieren.




Textdatum: 2017-06-08  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Artikelfoto/s: © Mike Guest
Label: CPL
Labelcode: LC 23533
EAN: 797776170111
Spieldauer: 45:48
Tracks: 11
Katalog Nr: CPL018
Ident-Code: 11634/514/1

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