Faith No More
Sol Invictus

Es wird kein neues Album geben, hieß es über viele Jahre hinweg. Doch erfreulicherweise ist, nach 18 jähriger Abstinenz, vor kurzem nun doch ein neues Album der stilprägenden Crossover-Metal-Band Faith No More erschienen, “Sol Invictus” heißt es.

1998 hatte sich das Quintett aufgelöst. Ein großer Verlust für die Metalszene, denn die Alben Faith No Mores waren stets wie eine Frischzellenkur für die gesamte Szene. Verwegene Stilmixturen, bei denen allerdings nie sehr viel übrig blieb, und eine teils brutale Härte (ein Kritiker sprach einmal von panzerbrechenden Riffs) waren Markenzeichen der US-Amerikaner. Dazu kamen mitunter schräg klingende Melodielinien.

Eine an Faith No Mores Qualitäten heranreichende Band ähnlichen Stils, fand sich nach deren Auflösung nicht. Die neuen Projekte der Ex-Mitglieder reichten nicht heran, nur Pattons “Tomahawk” fiel positiv auf.

Wie eine Explosion schlug nun die Veröffentlichung von “Sol Invictus” ein, ohne Vorankündigung. Das im eigenen Studio aufgenommene Werk reicht mühelos an die erstklassigen früheren Alben heran. Es gibt wieder die den Sound prägende Stimme Mike Pattons, die er ähnlich vielseitig einsetzt, wie z.B. auf “Angel Dust” von 1992. Flüstern, Brüllen, Hecheln, Schreien, Gurgeln, Röcheln, nichts ist ihr fremd. Dazu teils leicht pathetische Pianointros, wobei die Stücke meist nach kurzer Zeit förmlich vor Energie explodieren. Von 18 Jahren Pause ist nichts zu spüren.

“Sol Invictus” ist das neue Album von Faith No More, auf das alle gewartet haben und das die Fans in einen Glückszustand versetzen wird, wie z.B. uns. Zarte Gemüter sollten sich vielleicht erst mit kleinen Dosen an dieses musikalische “Biest” heranwagen.

Orientierungshilfe

Sol Invictus

Es wird kein neues Album geben, hieß es über viele Jahre hinweg. Doch erfreulicherweise ist, nach 18 jähriger Abstinenz, vor kurzem nun doch ein neues Album der stilprägenden Crossover-Metal-Band Faith No More erschienen, “Sol Invictus” heißt es.

1998 hatte sich das Quintett aufgelöst. Ein großer Verlust für die Metalszene, denn die Alben Faith No Mores waren stets wie eine Frischzellenkur für die gesamte Szene. Verwegene Stilmixturen, bei denen allerdings nie sehr viel übrig blieb, und eine teils brutale Härte (ein Kritiker sprach einmal von panzerbrechenden Riffs) waren Markenzeichen der US-Amerikaner. Dazu kamen mitunter schräg klingende Melodielinien.

Eine an Faith No Mores Qualitäten heranreichende Band ähnlichen Stils, fand sich nach deren Auflösung nicht. Die neuen Projekte der Ex-Mitglieder reichten nicht heran, nur Pattons “Tomahawk” fiel positiv auf.

Wie eine Explosion schlug nun die Veröffentlichung von “Sol Invictus” ein, ohne Vorankündigung. Das im eigenen Studio aufgenommene Werk reicht mühelos an die erstklassigen früheren Alben heran. Es gibt wieder die den Sound prägende Stimme Mike Pattons, die er ähnlich vielseitig einsetzt, wie z.B. auf “Angel Dust” von 1992. Flüstern, Brüllen, Hecheln, Schreien, Gurgeln, Röcheln, nichts ist ihr fremd. Dazu teils leicht pathetische Pianointros, wobei die Stücke meist nach kurzer Zeit förmlich vor Energie explodieren. Von 18 Jahren Pause ist nichts zu spüren.

“Sol Invictus” ist das neue Album von Faith No More, auf das alle gewartet haben und das die Fans in einen Glückszustand versetzen wird, wie z.B. uns. Zarte Gemüter sollten sich vielleicht erst mit kleinen Dosen an dieses musikalische “Biest” heranwagen.

Text date: 2015-10-16  
Text: © Global Music Magazine  
Ident-Code: 9228/782/1


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