Evelyn Kryger
Billy Wolke

Wir haben es uns selber eingebrockt! Durch unsere stilistische Offenheit und die häufig gezeigte Begeisterung für innovative Bands, erhalten wir entsprechende Alben zugeschickt. Und dann stehen wir immer vor dem gleichen Problem: Wie beschreiben wir diese Musik?

So ist es uns mit der deutschen Band Evelyn Kryger ergangen. “Billy Wolke” heißt deren neues Album, das beim Kölner Label Hey!Blau Records morgen erscheint.

Evelyn Kryger ist ein Quintett aus Hannover, das es sich offenbar auf die Fahnen geschrieben hat, Rezensenten schwitzen zu lassen. Der Anfang des Albums macht es scheinbar leicht: Irgendwie Ehtno-Jazz mit herrlich versetzter Rhythmik, die im Zusammenspiel von Piano und Schlagzeug entsteht. Gleich hier ein dickes Lob an Drummer Hannes Dunker, der der Musik durchgängig sehr viel Esprit und Lebendigkeit verleiht! Tja, leider ist das nur der Einstieg in einen Titel und in ein Album, das sich wandelt, wie ein Chamäleon. Balkantöne tauchen auf, vielleicht auch etwas Klezmer. Latinanleihen sind herauszuhören und dann, man glaubt es kaum, Funkrhythmen mit abgedrehter Saxbegleitung und fette Sounds aus dem Analogsynth. Alles in einem Stück!

In dieser Form geht es durch das gesamte Album. Fürwahr keine Alltagskost. “Billy Wolke” dürfte unvorbereitete Hörer sicher verwirren. Dennoch sind wir uns sicher, dass “Billy Wolke” spätestens beim zweiten Hören zünden wird. Die Combo ist einfach gut. Ihre durchaus anspruchsvolle Musik kommt mit einer unglaublichen Leichtigkeit daher. Wie schaffen die das nur?

Das Credo der Band scheint zu sein: Wir machen, was wir wollen. Gut so – das Ergebnis in Form dieser herrlich verspielten CD gibt ihnen Recht.

Besetzung

Cito Kaling – sax
Conni Trieder – flute
Arne Dreske – keys
Jonas Holland-Moritz – bass
Hannes Dunker – drums

Orientierungshilfe

Billy Wolke

Wir haben es uns selber eingebrockt! Durch unsere stilistische Offenheit und die häufig gezeigte Begeisterung für innovative Bands, erhalten wir entsprechende Alben zugeschickt. Und dann stehen wir immer vor dem gleichen Problem: Wie beschreiben wir diese Musik?

So ist es uns mit der deutschen Band Evelyn Kryger ergangen. “Billy Wolke” heißt deren neues Album, das beim Kölner Label Hey!Blau Records morgen erscheint.

Evelyn Kryger ist ein Quintett aus Hannover, das es sich offenbar auf die Fahnen geschrieben hat, Rezensenten schwitzen zu lassen. Der Anfang des Albums macht es scheinbar leicht: Irgendwie Ehtno-Jazz mit herrlich versetzter Rhythmik, die im Zusammenspiel von Piano und Schlagzeug entsteht. Gleich hier ein dickes Lob an Drummer Hannes Dunker, der der Musik durchgängig sehr viel Esprit und Lebendigkeit verleiht! Tja, leider ist das nur der Einstieg in einen Titel und in ein Album, das sich wandelt, wie ein Chamäleon. Balkantöne tauchen auf, vielleicht auch etwas Klezmer. Latinanleihen sind herauszuhören und dann, man glaubt es kaum, Funkrhythmen mit abgedrehter Saxbegleitung und fette Sounds aus dem Analogsynth. Alles in einem Stück!

In dieser Form geht es durch das gesamte Album. Fürwahr keine Alltagskost. “Billy Wolke” dürfte unvorbereitete Hörer sicher verwirren. Dennoch sind wir uns sicher, dass “Billy Wolke” spätestens beim zweiten Hören zünden wird. Die Combo ist einfach gut. Ihre durchaus anspruchsvolle Musik kommt mit einer unglaublichen Leichtigkeit daher. Wie schaffen die das nur?

Das Credo der Band scheint zu sein: Wir machen, was wir wollen. Gut so – das Ergebnis in Form dieser herrlich verspielten CD gibt ihnen Recht.

Besetzung

Cito Kaling – sax
Conni Trieder – flute
Arne Dreske – keys
Jonas Holland-Moritz – bass
Hannes Dunker – drums

Textdatum: 2016-10-12  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Bannerfoto: © Ulrich Heemann
Label: Hey!Blau Records
Ident-Code: 10526/856/1


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