Estrella
Tui

Estrella, das sind vier Pianistinnen aus Neuseeland, die sich zwei Klaviere teilen. Mit 40 Fingern auf 176 Tasten interpretieren sie auf dem Album “Tui” von 2013 Werke namhafter neuseeländischer KomponistInnen. Namensgebend für das Album ist ein nur in Neuseeland vorkommender und für seinen herrlichen Gesang bekannter Vogel.

“Tui” ist auch der Titel des ersten Stücks des Albums, das aus der Feder von David Hamilton stammt. Hier hat er dem Gesang des Vogels nachgespürt. Am Beginn und Ende des Stücks ist der Gesang des Vogels im Original zu hören. Puristen mögen hier vielleicht Schmuse-Avantgarde befürchten. Doch nein, David Hamilton gelingt hier der Spagat, eine Musik zu schaffen, die einerseits anspruchsvoll und modern ist, andererseits aber keineswegs sperrig.

Auf gleichem Niveau geht es durch das gesamte Album mit Kompositionen von Gareth Farr, Leonie Holmes, Eve de Castro-Robinson, John Rimmer und Sarah Ballard. Hervorheben möchten wir auch noch “Efflux” von Eve de Castro-Robinson, das hier von Estrella überzeugend eingespielt wurde. Von ganz leisen und verhaltenen Passagen bis zu Abschnitten in denen kräftig in die Klaviatur gegriffen wird, reicht das dynamische Spektrum und verwegene Rhythmik paart sich mit gewagten Harmonien. Aber, wie gesagt, kein Stück fällt hier negativ aus der Reihe.

Wer den lohnenswerten Versuch wagen möchte, sich mit Musik aus dem Bereich der neuen Klassik (welch ein Widerspruch!) zu beschäftigen, hat hier eine gute Gelegenheit, in das Genre einzusteigen.

Orientierungshilfe

Tui

Estrella, das sind vier Pianistinnen aus Neuseeland, die sich zwei Klaviere teilen. Mit 40 Fingern auf 176 Tasten interpretieren sie auf dem Album “Tui” von 2013 Werke namhafter neuseeländischer KomponistInnen. Namensgebend für das Album ist ein nur in Neuseeland vorkommender und für seinen herrlichen Gesang bekannter Vogel.

“Tui” ist auch der Titel des ersten Stücks des Albums, das aus der Feder von David Hamilton stammt. Hier hat er dem Gesang des Vogels nachgespürt. Am Beginn und Ende des Stücks ist der Gesang des Vogels im Original zu hören. Puristen mögen hier vielleicht Schmuse-Avantgarde befürchten. Doch nein, David Hamilton gelingt hier der Spagat, eine Musik zu schaffen, die einerseits anspruchsvoll und modern ist, andererseits aber keineswegs sperrig.

Auf gleichem Niveau geht es durch das gesamte Album mit Kompositionen von Gareth Farr, Leonie Holmes, Eve de Castro-Robinson, John Rimmer und Sarah Ballard. Hervorheben möchten wir auch noch “Efflux” von Eve de Castro-Robinson, das hier von Estrella überzeugend eingespielt wurde. Von ganz leisen und verhaltenen Passagen bis zu Abschnitten in denen kräftig in die Klaviatur gegriffen wird, reicht das dynamische Spektrum und verwegene Rhythmik paart sich mit gewagten Harmonien. Aber, wie gesagt, kein Stück fällt hier negativ aus der Reihe.

Wer den lohnenswerten Versuch wagen möchte, sich mit Musik aus dem Bereich der neuen Klassik (welch ein Widerspruch!) zu beschäftigen, hat hier eine gute Gelegenheit, in das Genre einzusteigen.

Textdatum: 2015-06-20  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Ident-Code: 8990/953/1


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