Erja Lyytinen
Stolen Hearts

Nachdem wir 2007 Erja Lyytinens Album “Dreamland Blues” hörten, besorgten wir uns alle ihre früheren Alben, weil uns die junge Frau und ihr ungewöhnliches Bluesalbum faszinierten und neugierig gemacht hatten. Heute stellen wir das elfte Soloalbum der Finnin, “Stolen Hearts”, vor.

Wir folgten ihrer musikalischen Spur zurück bis ins Jahr 2002 als sie zusammen mit Dave’s Special ihr Debüt “Attention!” veröffentlichte. Schon damals war erkennbar, dass hier eine Musikerin am Werk ist, die einen eigenen Kopf hat. Ihre Musik hatte bereits zu Beginn ihrer Karriere eine ganz persönliche Note.

Allmählich und über viele weitere Alben hinweg, erspielte sich die 1976 geborene Sängerin, Gitarristin, Komponistin und Texterin international große Anerkennung. Etliche ihrer Alben erhielten Auszeichnungen, wie “Best European Blues Album”. Sonny Landreth (Gitarrist u.a. in John Hiatts langjähriger Begleitcombo The Goners und auch solo als Blues-Cajun-Gitarrist hoch anerkannt) meinte denn auch zu Erja Lyytinen: “Sie hat sich verdientermaßen einen Namen gemacht.”

Schon mit 15 stand die temperament- und humorvolle Musikerin auf der Bühne. Auch damals schon liebte sie Blues und Soul. Später folgte eine musikalische Hochschulausbildung. Sie studierte u.a. am Konservatorium in Kuopio und an der Sibelius-Akademie in Helsinki und hat einen Master-Abschluss in Musik. Eine akademische Ausbildung ist bei Musikern in Finnland allerdings nicht selten.

Von Album zu Album wandelte Erja Lyytinen ihren Stil ein klein wenig, kreiste aber stets um die Themen, Blues, Soul und Rock. Sie spielte sowohl sehr traditionelle Alben ein, wie auch experimentellere. Trotzdem blieb sie sich stets treu und es blieb auch immer ihre Musik. Selbst als sie einmal den Nightwish-Bassisten/-CoSänger Marco Hietala und den Apocalyptica-Cellisten Paavo Lötjönen ins Studio einlud, ließ sie sich von den Schwermetallern nicht übertönen (“Bed Of Roses” vom Album “Voracious Love”).

Erja Lyytinen hatte zuletzt persönlich eine turbulente Zeit durchlebt (u.a. Zwillinge geboren). Sie selbst beschreibt die Zeit als voll von “Herzschmerz, Frust, Enttäuschung, Verlustangst und zur gleichen Zeit tiefster Liebe”. So ist es kein Wunder, wenn sich mehr sich als nur Spuren davon in der Musik des neuen Albums finden.

“Stolen Hearts” ist dennoch wieder ein typisches Lyytinen-Album. Soul, Blues und Rock, wie gehabt. Allerdings ist das neue Album irgendwie runder, es passt einfach alles. Aber irgendwie klingt Erja Lyytinen ernster, seriöser und gesetzter. So, als hätte sie einen Reifeprozess durchlebt. Ihre Stimme ist auf “Stolen Hearts” so ausdrucksstark wie selten, das Gitarrenspiel ist gewohnt abwechslungsreich und bietet gefühlvolle Soli.

Erja Lyytinen ist eine Musikerin, die viel zu sagen hat. Über die vielen Jahre ihrer Karriere hinweg, ist hier eine exzellente Musikerin herangereift. In Erja Lyytinen trifft vorzügliches Songwriting auf eine starke Interpretin. Dass Ex-Stones-Produzent Chris Kimsey (“Sticky Fingers” und “Some Girls”) seine Finger im Spiel hatte, trägt auch zum exzellenten Eindruck von “Stolen Hearts” bei.

Momentan ist Erja Lyytinen in Großbritannien und Skandinavien unterwegs. Im November 2017 folgt erfreulicherweise eine längere Deutschlandtournee. Wir weden die Termine bekanntgeben.



Aktuelle Tourdaten:
2018-02-23   Eppstein   Wunderbar Weite Welt
2018-02-24   Freudenburg   Ducsaal
2018-02-25   Bonn   Harmonie (& Ina Forsman)
2018-02-26   Verviers   Spirit of 66
2018-03-01   Dortmund   Blue Notez
2018-03-02   Hamburg   Downtown Bluesclub
2018-03-03   Osnabrück   Blueslawine
2018-03-06   Linz   Kongresssaal (Arbeiterkammer)
2018-03-07   Fürth   Kofferfabrik
2018-03-08   Leipzig   Neues Schauspiel
2018-03-09   Dresden   Tante Ju
2018-03-10   Rutesheim   Uhlenspiegel

Orientierungshilfe

Stolen Hearts

Nachdem wir 2007 Erja Lyytinens Album “Dreamland Blues” hörten, besorgten wir uns alle ihre früheren Alben, weil uns die junge Frau und ihr ungewöhnliches Bluesalbum faszinierten und neugierig gemacht hatten. Heute stellen wir das elfte Soloalbum der Finnin, “Stolen Hearts”, vor.

Wir folgten ihrer musikalischen Spur zurück bis ins Jahr 2002 als sie zusammen mit Dave’s Special ihr Debüt “Attention!” veröffentlichte. Schon damals war erkennbar, dass hier eine Musikerin am Werk ist, die einen eigenen Kopf hat. Ihre Musik hatte bereits zu Beginn ihrer Karriere eine ganz persönliche Note.

Allmählich und über viele weitere Alben hinweg, erspielte sich die 1976 geborene Sängerin, Gitarristin, Komponistin und Texterin international große Anerkennung. Etliche ihrer Alben erhielten Auszeichnungen, wie “Best European Blues Album”. Sonny Landreth (Gitarrist u.a. in John Hiatts langjähriger Begleitcombo The Goners und auch solo als Blues-Cajun-Gitarrist hoch anerkannt) meinte denn auch zu Erja Lyytinen: “Sie hat sich verdientermaßen einen Namen gemacht.”

Schon mit 15 stand die temperament- und humorvolle Musikerin auf der Bühne. Auch damals schon liebte sie Blues und Soul. Später folgte eine musikalische Hochschulausbildung. Sie studierte u.a. am Konservatorium in Kuopio und an der Sibelius-Akademie in Helsinki und hat einen Master-Abschluss in Musik. Eine akademische Ausbildung ist bei Musikern in Finnland allerdings nicht selten.

Von Album zu Album wandelte Erja Lyytinen ihren Stil ein klein wenig, kreiste aber stets um die Themen, Blues, Soul und Rock. Sie spielte sowohl sehr traditionelle Alben ein, wie auch experimentellere. Trotzdem blieb sie sich stets treu und es blieb auch immer ihre Musik. Selbst als sie einmal den Nightwish-Bassisten/-CoSänger Marco Hietala und den Apocalyptica-Cellisten Paavo Lötjönen ins Studio einlud, ließ sie sich von den Schwermetallern nicht übertönen (“Bed Of Roses” vom Album “Voracious Love”).

Erja Lyytinen hatte zuletzt persönlich eine turbulente Zeit durchlebt (u.a. Zwillinge geboren). Sie selbst beschreibt die Zeit als voll von “Herzschmerz, Frust, Enttäuschung, Verlustangst und zur gleichen Zeit tiefster Liebe”. So ist es kein Wunder, wenn sich mehr sich als nur Spuren davon in der Musik des neuen Albums finden.

“Stolen Hearts” ist dennoch wieder ein typisches Lyytinen-Album. Soul, Blues und Rock, wie gehabt. Allerdings ist das neue Album irgendwie runder, es passt einfach alles. Aber irgendwie klingt Erja Lyytinen ernster, seriöser und gesetzter. So, als hätte sie einen Reifeprozess durchlebt. Ihre Stimme ist auf “Stolen Hearts” so ausdrucksstark wie selten, das Gitarrenspiel ist gewohnt abwechslungsreich und bietet gefühlvolle Soli.

Erja Lyytinen ist eine Musikerin, die viel zu sagen hat. Über die vielen Jahre ihrer Karriere hinweg, ist hier eine exzellente Musikerin herangereift. In Erja Lyytinen trifft vorzügliches Songwriting auf eine starke Interpretin. Dass Ex-Stones-Produzent Chris Kimsey (“Sticky Fingers” und “Some Girls”) seine Finger im Spiel hatte, trägt auch zum exzellenten Eindruck von “Stolen Hearts” bei.

Momentan ist Erja Lyytinen in Großbritannien und Skandinavien unterwegs. Im November 2017 folgt erfreulicherweise eine längere Deutschlandtournee. Wir weden die Termine bekanntgeben.



Text date: 2017-04-10  
Text: © Global Music Magazine  
Photo credits: © Tina Korhonen. All rights reserved.
Label: Tuohi Records
Label code: LC 50584
Distributor: Groove Attack / Rough Trade
Producer: Chris Kimsey
Barcode: 6417138644916
Duration: 50:56
Tracks: 11
Format: CD, LP, digital
Catalogue No: THC-006
Ident-Code: 11328/610/1

ZUR WEBSEITE


Related albums:


Erja Lyytinen: Dreamland Blues

Orientierungshilfe

Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music Magazine" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.