Eivind Aarset
I.E.

Mit dem Album “Electronique Noire” aus dem Jahr 1998 begann unsere Begeisterung für den 1961 geborenen norwegischen Jazz-Gitarristen Eivind Aarset. Vor kurzem ist sein 7. Soloalbum erschienen. Es trägt den Titel “I.E.”.

Wie von ihm gewohnt, muss man sich erst wieder neu auf ihn einstellen. Denn keines seiner Alben klang bislang wie die anderen und so ist es auch hier. Zwar ist er an seinem eigenwilligen Stil durchaus identifizierbar, aber er klingt trotzdem wieder völlig anders. Das gelingt ihm, da er sein letztes Album stets als Ausgangspunkt nimmt und von dort ausgehend neue Ideen entwickelt. Während des Entstehungsprozesses eines Albums geht Aarset immer wieder neue Wege. Zuletzt ließ er sich von den bildenden Künsten beeinflussen und konzipierte einige Stücke des neuen Albums als Triptychon.

Doch Eivind Aarset verfolgt keinen intellektuellen Ansatz. Er verlangt vom Hörer keine besonderen Kenntnisse, um sich an seiner musikalischen Welt erfreuen zu können. Seine Musik wirkt, obwohl bis ins Detail strukturiert und durchdacht, sehr spontan. Auch die Bezeichnung “Jazz” halten wir für zu eng, aber als grobe Einordnung mag es passen.

“I.E.” ist schwer zu beschreiben, aber ein überaus beeindruckendes Album. Mag sein, dass das auch an den zahlreichen mitwirkenden Gästen liegt. Das Album verfügt über immens viele klangliche Facetten. Düster, rauh, bedrohlich, aber auch euphorisch, majestätisch und mit verwirrenden Rhythmen unterlegt. Sehr verwegen, aber zugleich absolut begeisternd.

Hier noch die Tourdaten:
14.10.2015 München – Unterfahrt
15.10.2015 Heidelberg – Karlstorbahnhof
16.10.2015 Stuttgart – Bix
17.10.2015 Kirchheim-Unterteck – Bastion
19.10.2015 Koblenz – Jazzclub Koblenz
20.10.2015 Bielefeld – Bunker Ulmenwall
21.10.2015 Essen – Zeche Carl
22.10.2015 Dortmund – Domicil
25.10.2015 Ravensburg – Jazztime

Orientierungshilfe

I.E.

Mit dem Album “Electronique Noire” aus dem Jahr 1998 begann unsere Begeisterung für den 1961 geborenen norwegischen Jazz-Gitarristen Eivind Aarset. Vor kurzem ist sein 7. Soloalbum erschienen. Es trägt den Titel “I.E.”.

Wie von ihm gewohnt, muss man sich erst wieder neu auf ihn einstellen. Denn keines seiner Alben klang bislang wie die anderen und so ist es auch hier. Zwar ist er an seinem eigenwilligen Stil durchaus identifizierbar, aber er klingt trotzdem wieder völlig anders. Das gelingt ihm, da er sein letztes Album stets als Ausgangspunkt nimmt und von dort ausgehend neue Ideen entwickelt. Während des Entstehungsprozesses eines Albums geht Aarset immer wieder neue Wege. Zuletzt ließ er sich von den bildenden Künsten beeinflussen und konzipierte einige Stücke des neuen Albums als Triptychon.

Doch Eivind Aarset verfolgt keinen intellektuellen Ansatz. Er verlangt vom Hörer keine besonderen Kenntnisse, um sich an seiner musikalischen Welt erfreuen zu können. Seine Musik wirkt, obwohl bis ins Detail strukturiert und durchdacht, sehr spontan. Auch die Bezeichnung “Jazz” halten wir für zu eng, aber als grobe Einordnung mag es passen.

“I.E.” ist schwer zu beschreiben, aber ein überaus beeindruckendes Album. Mag sein, dass das auch an den zahlreichen mitwirkenden Gästen liegt. Das Album verfügt über immens viele klangliche Facetten. Düster, rauh, bedrohlich, aber auch euphorisch, majestätisch und mit verwirrenden Rhythmen unterlegt. Sehr verwegen, aber zugleich absolut begeisternd.

Hier noch die Tourdaten:
14.10.2015 München – Unterfahrt
15.10.2015 Heidelberg – Karlstorbahnhof
16.10.2015 Stuttgart – Bix
17.10.2015 Kirchheim-Unterteck – Bastion
19.10.2015 Koblenz – Jazzclub Koblenz
20.10.2015 Bielefeld – Bunker Ulmenwall
21.10.2015 Essen – Zeche Carl
22.10.2015 Dortmund – Domicil
25.10.2015 Ravensburg – Jazztime

Textdatum: 2015-10-12  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Hintergrundfoto: © Caterina di Perri
Artikelfoto/s: © Caterina di Perri
Label: Jazzland Recordings
Tracks: 9
Format: CD
Ident-Code: 9207/1046/1


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