Early Autumn Break
Farewell To The Juvenile Heart - Volume 1

Mit einer Sängerin, deren Stimme entfernt an Steeleye Spans Maddy Prior erinnert, wartet die deutsche Folk- und Folkrockband “Early Autumn Break” auf. Insgesamt besteht das Ensemble (im Kern jedoch ein Duo) aus drei Damen und drei Herren, deren Musik auch sonst sehr starke Erinnerungen an die britische Folkmusikszene der siebziger Jahre weckt. Neben Steeleye Span könnte auch Pentangle oder die Incredible String Band Pate gestanden haben. Egal, denn “Early Autumn Break” beziehen sich zwar unüberhörbar auf die Musik dieser Epoche, haben sich gleichzeitig aber deutlich davon emanzipiert und präsentieren eine eigene Musik.

Dass sich in Deutschland in den letzten Jahren eine Musikszene entwickelt hat, die vielfältig ist und professionell arbeitet, dürfte niemandem entgangen sein. Doch neue Folkmusik aus Deutschland hört man immer noch sehr selten. Dafür steht “Early Autumn Break” nun seit Jahren ein. Sie bieten eine Musik, die bei uns eigentlich keine Tradition hat, und schaffen dennoch deren Fortentwicklung.

Aber nun zum Album “Farewell To The Juvenile Heart – Volume 1”. Hier gibt es Neo-Folk mit britischen, aber auch deutlichen amerikanischen Anleihen. Damit meinen wir aber nicht nur die häufig zu hörende Pedal-Steel-Gitarre. Kompositorisch ist das Album wahrlich keine Alltagsfliege. Die einzelnen Tracks sind sehr stimmig und gefallen vor allem durch die gefällige und sehr interessante Melodieführung. Instrumentiert und produziert ist die CD sehr vielfarbig und frech. Genau so, wie wir es von guten Bands erwarten. Langeweile gibt es woanders.

Early Autumn Break bringen mit “Farewell To The Juvenile Heart – Volume 1” eine CD heraus, die sicher nicht Jedem gefallen wird (es würde uns wundern, wenn das beabsichtigt gewesen wäre), aber sie wird ganz sicher denen gefallen, die genug haben, von Mainstreammusik, die nur eine Absicht hat: Geld, Geld, Geld.

Es freut uns, dass es noch Bands wie “Early Autumn Break” gibt, die ausgewachsene Pfade verlassen und bei denen die Freude an dem, was sie machen, im Mittelpunkt steht. Folk- und Countryhörer dürften hier großes Gefallen finden – so wie wir!

Orientierungshilfe

Farewell To The Juvenile Heart - Volume 1

Mit einer Sängerin, deren Stimme entfernt an Steeleye Spans Maddy Prior erinnert, wartet die deutsche Folk- und Folkrockband “Early Autumn Break” auf. Insgesamt besteht das Ensemble (im Kern jedoch ein Duo) aus drei Damen und drei Herren, deren Musik auch sonst sehr starke Erinnerungen an die britische Folkmusikszene der siebziger Jahre weckt. Neben Steeleye Span könnte auch Pentangle oder die Incredible String Band Pate gestanden haben. Egal, denn “Early Autumn Break” beziehen sich zwar unüberhörbar auf die Musik dieser Epoche, haben sich gleichzeitig aber deutlich davon emanzipiert und präsentieren eine eigene Musik.

Dass sich in Deutschland in den letzten Jahren eine Musikszene entwickelt hat, die vielfältig ist und professionell arbeitet, dürfte niemandem entgangen sein. Doch neue Folkmusik aus Deutschland hört man immer noch sehr selten. Dafür steht “Early Autumn Break” nun seit Jahren ein. Sie bieten eine Musik, die bei uns eigentlich keine Tradition hat, und schaffen dennoch deren Fortentwicklung.

Aber nun zum Album “Farewell To The Juvenile Heart – Volume 1”. Hier gibt es Neo-Folk mit britischen, aber auch deutlichen amerikanischen Anleihen. Damit meinen wir aber nicht nur die häufig zu hörende Pedal-Steel-Gitarre. Kompositorisch ist das Album wahrlich keine Alltagsfliege. Die einzelnen Tracks sind sehr stimmig und gefallen vor allem durch die gefällige und sehr interessante Melodieführung. Instrumentiert und produziert ist die CD sehr vielfarbig und frech. Genau so, wie wir es von guten Bands erwarten. Langeweile gibt es woanders.

Early Autumn Break bringen mit “Farewell To The Juvenile Heart – Volume 1” eine CD heraus, die sicher nicht Jedem gefallen wird (es würde uns wundern, wenn das beabsichtigt gewesen wäre), aber sie wird ganz sicher denen gefallen, die genug haben, von Mainstreammusik, die nur eine Absicht hat: Geld, Geld, Geld.

Es freut uns, dass es noch Bands wie “Early Autumn Break” gibt, die ausgewachsene Pfade verlassen und bei denen die Freude an dem, was sie machen, im Mittelpunkt steht. Folk- und Countryhörer dürften hier großes Gefallen finden – so wie wir!

Text date: 2013-09-29  
Text: © Global Music Magazine  
Ident-Code: 5638/1695/1


Orientierungshilfe

Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music Magazine" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.