Duo Mignarda
Magnum Mysterium

Ganz andere Musik als wir es gewohnt sind, ist auf dem aktuellen Album, dem insgesamt elften, des Duos Mignarda zu hören. Der Titel des Albums lautet in der Langform: “Magnum Mysterium: Advent & Christmas music for lute & voice”. Der Titel dient hier gleichzeitig als Inhaltsangabe.

Es ist feierliche, vornehme und getragene Musik, die das Duo aus der Sängerin Donna Stewart und dem Lautisten Ron Andrico zum Besten gibt. Es sind Kompositionen aus dem Mittelalter und teilweise noch älter. Das virtuose Spiel Andricos auf der Laute bildet die Basis der Musik. Hervorheben möchten wir auch Donna Stewart. Sie versteht es, den Hörer mit ihrer Stimme zu fesseln.

Lautenmusik kennt man hauptsächlich vom englischen Meister John Dowland, der mit seinem umfangreichen Werk stilprägend war. Auf der vorliegenden CD hingegen finden sich u.a. Lieder und Instrumentalstücke der Spanier Cristóbal de Morales und Tomás Luis de Victoria, sowie des Flamen Adrian Willaert. Auch einzelne gregorianische Lieder sind zu hören. Teils handelt es sich um Konzertaufnahmen. Bei drei Titeln ist Frederick Lautzenheiser als Gast an der Doppelharfe zu hören.

Insgesamt entfaltet die Musik eine andachtsvolle Atmosphäre. Sicher nicht Jedermanns Sache, vor allem weil sie einen krassen Kontrast zu unserer hektischen Welt darstellt. Vielleicht deshalb genau das Richtige, um für eine Stunde Abstand von der Hektik zu nehmen. Trotz mittelalterlicher Musik, hat diese Einspielung nichts mit dem vielfach zu hörenden Mittelalter-Esoterik-Kitsch zu tun.


Orientierungshilfe

Magnum Mysterium

Ganz andere Musik als wir es gewohnt sind, ist auf dem aktuellen Album, dem insgesamt elften, des Duos Mignarda zu hören. Der Titel des Albums lautet in der Langform: “Magnum Mysterium: Advent & Christmas music for lute & voice”. Der Titel dient hier gleichzeitig als Inhaltsangabe.

Es ist feierliche, vornehme und getragene Musik, die das Duo aus der Sängerin Donna Stewart und dem Lautisten Ron Andrico zum Besten gibt. Es sind Kompositionen aus dem Mittelalter und teilweise noch älter. Das virtuose Spiel Andricos auf der Laute bildet die Basis der Musik. Hervorheben möchten wir auch Donna Stewart. Sie versteht es, den Hörer mit ihrer Stimme zu fesseln.

Lautenmusik kennt man hauptsächlich vom englischen Meister John Dowland, der mit seinem umfangreichen Werk stilprägend war. Auf der vorliegenden CD hingegen finden sich u.a. Lieder und Instrumentalstücke der Spanier Cristóbal de Morales und Tomás Luis de Victoria, sowie des Flamen Adrian Willaert. Auch einzelne gregorianische Lieder sind zu hören. Teils handelt es sich um Konzertaufnahmen. Bei drei Titeln ist Frederick Lautzenheiser als Gast an der Doppelharfe zu hören.

Insgesamt entfaltet die Musik eine andachtsvolle Atmosphäre. Sicher nicht Jedermanns Sache, vor allem weil sie einen krassen Kontrast zu unserer hektischen Welt darstellt. Vielleicht deshalb genau das Richtige, um für eine Stunde Abstand von der Hektik zu nehmen. Trotz mittelalterlicher Musik, hat diese Einspielung nichts mit dem vielfach zu hörenden Mittelalter-Esoterik-Kitsch zu tun.


Text date: 2016-12-18  
Text: © Global Music Magazine  
Photo credits: © Duo Mignarda
Duration: 57:17
Tracks: 16
Ident-Code: 11006/1298/1


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Beurteilungskriterien

Zur Beurteilung verwenden wir ein Punktesystem von 0 bis 10. 0 Punkte bedeutet den schlechtesten Wert, 10 Punkte bedeuten den besten Wert.

Produktion und Gesamtwirkung
Bei der Produktion wird das Album als Ganzes beurteilt, also die Gesamtwirkung, die sich aus Abmischung, eingesetzten Musikern, eingesetzter Elektronik und Instrumenten ergibt. Je besser die Gesamtwirkung, desto mehr Punkte vergeben wir hier.

Arrangement und Instrumentierung
Hier betrachten wir das Arrangement und die Instrumentierung. Je interessanter, passender, abwechslungsreicher, stimmiger das Arrangement und die Instrumentierung, desto mehr Punkte vergeben wir.

Sammlungswert und Exotik
Ein Bluesalbum aus Syrien wäre exotisch und hätte in unseren Augen einen hohen Sammlungswert. Je größer der Wert eines Albums für eine niveauvolle Plattensammlung und je exotischer ein Album ist, desto mehr Punkte vergeben wir.

Anspruch und Innovation
Anspruchsvolle Musik, wobei der Anspruch nicht Selbstzweck sein darf, schätzen wir sehr. Je anspruchsvoller und innovativer ein Album, desto mehr Punkte vergeben wir dafür.

Komposition / Songwriting
Die Qualität der Kompositionen stellt für uns einen der wichtigsten Punkte dar. Das Hauptaugenmerk liegt hier bei den Melodien und den Harmonien. Banalität wird bestraft. Es ist klar, dass dies einer der Punkte ist, bei denen Objektivität kaum möglich ist. Je besser uns das Songwriting gefällt, desto mehr Punkte vergeben wir.

Beiheft / Booklet
Wie ist das Booklet gestaltet? Sind alle wichtigen Angaben vorhanden? Werden die Texte angegeben? Wenn kein Booklet vorhanden ist, z.B. bei digitalen Alben, wird dieser Punkt nicht berücksichtigt.

Klang / Sound
Welcher Klang kommt letztendlich aus den Lautsprechern? Hier werden z.B. übertriebene Bässe genauso bestraft, wie ein "kalter" Klang. Dabei wird stets berücksichtigt, inwiefern der Klang zur jeweiligen Musik passt. Bei digitalen Alben wirkt sich eine zu niedrige Kompressionsrate (kleiner als 256 kBit/s) hier negativ aus.

Gesangliche Leistung
"It's the singer, not the song", hieß einmal ein Titel. Das stimmt wohl meist, obwohl es Ausnahmen gibt. Dennoch ist uns die gesangliche Leistung auf einem Album wichtig.

Eingängigkeit / Mainstream
Eingängigkeit kombiniert mit hohem künstlerischem Anspruch ist positiv zu sehen. Reines Schielen auf den Mainstream betrachten wir jedoch als äußerst negativ. Dieses Kriterium muss also immer im Zusammenhang mit anderen gesehen werden.

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