Driveway
Driveway

Nur weil hin und wieder eine Pedal Steel Guitar erklingt, möchten DRIVEWAY aus Kanada auf keinen Fall ins Alt-Country-Lager abgeschoben werden. Ausdrücklich betont Leader und Singer/Songwriter Jason Taylor, dass seine Truppe “just a Rock Band” sei und sich keiner Modeströmung unterwerfe. Und wenn schon “alt.”, dann bitteschön alt.sexy!

In der Tat hat Taylor das gewisse Etwas in seiner Stimme, hält genau die entscheidende Balance zwischen Kraft und Gefühl, zwischen lässig und zwingend. Zusammen mit Bassist Chris Sytnyk war er in der zweiten Hälfte der 90er Macher der zeitweise recht gehypten Band MAdE, gehörte zum Inner/Independent-Zirkel in Toronto und galt als Hoffnungsträger für moderne Rocktöne auf Universal Canada. MAdE veröffentlichten zwei Alben (Bedazzler/97 und Television Heart/99), bevor sie aufgrund von globalem Labelplaying zwischen die Stühle fielen und letztlich frustriert kapitulierten.

Wie so oft funktionierte die musikalische Wiederauferstehung, indem man sich auf die Ursprünge besann, zu den abgespeckten Basics zurückfand und den Song wieder in den Mittelpunkt rückte. Ab 2002 besteht nun das neue Konzept Driveway mit Taylor, Sytnyk, Drummer Robin Mason (ex-Superhalo, Statistics) und dem durch eine Anzeige im NOW Magazine gefundenen Saitenfreak Corey Matheson (ex-Haggis). Ab sofort startete das Quartett erste Demo Tapes und begann mit immer regelmäßiger werdenden Liveauftritten, die Vier schufen sich somit ein umfangreiches Repertoire und fuhren zu Studiorecordings nach Chicago zu ihrem alten Kumpel aus MAdE-Zeiten, Keith Cleversley. Der Vollprofi (Urge Overkill, Posies, Hum, Flaming Lips, Mayflies USA, Mercury Rev) nahm mit ihnen vier Tracks auf, die über das nun vorliegende Debütalbum Driveway geschickt verteilt sind. Die anderen sechs Titel wurden zuhause in Toronto mit Kultproduzent Lurch eingespielt. Alle 10 entstammen der Feder von Jason Taylor und wurden von der Band noch extra aufbereitet.

DRIVEWAY bieten eine abwechslungsreiche Rockmusik an, die eine Bandbreite von semiakustischen Midtempoballaden mit Country (jawohl!), Folk Rock mit harmonischem Mehrsatzgesang und melodischen Gitarrenpop mit herzhaften Rootsklängen und kräftigen Rockschüben aufweist (4 Beispiele: “Winter”, “Butterfly”, “Kiss” und “Always”). Da werden Erinnerungen an die Jayhawks, Cash Brothers und Blue Rodeo genauso wach wie an Jr. Gone Wild, die Skydiggers, Tragically Hip und R.E.M. Neben Jason Taylors beeindruckendem Gesangsstil besticht die Band durch ein hohes Maß an Know How an den Instrumenten und eine sehr unterhaltende Vielfalt in den Arrangements. Über einer deutlich “mitarbeitenden” Rhythm Section hören wir einen klasse Gitarrensound mit akustischer und elektrischer Feinabstimmung, recht viel Pedal Steel Guitar und Mandoline, mitunter Harmonica, Banjo und gezielt eingesetzte, untermalende Keyboards.

Mit DRIVEWAY haben die Kanadier wieder mal eine attraktive, begeisternde Band auf der Rechnung, die dem Begriff Prairie Rock alle Ehre erweist und die These untermauert, dass die Musik aus diesem Land stets etwas anders, besonders rüberkommt, immer eine Note neben dem Gewohnten liegt!

Tracks
1. Winter 4:34
2. Butterfly 4:10
3. Always 4:19
4. Kiss 4:05
5. Suffering 3:42
6. Tomorrow 4:18
7. Angels 5:13
8. Loneliness 3:32
9. Revolving 5:55
10. Unlucky Man 4:25

2004
Driveway

Nur weil hin und wieder eine Pedal Steel Guitar erklingt, möchten DRIVEWAY aus Kanada auf keinen Fall ins Alt-Country-Lager abgeschoben werden. Ausdrücklich betont Leader und Singer/Songwriter Jason Taylor, dass seine Truppe “just a Rock Band” sei und sich keiner Modeströmung unterwerfe. Und wenn schon “alt.”, dann bitteschön alt.sexy!

In der Tat hat Taylor das gewisse Etwas in seiner Stimme, hält genau die entscheidende Balance zwischen Kraft und Gefühl, zwischen lässig und zwingend. Zusammen mit Bassist Chris Sytnyk war er in der zweiten Hälfte der 90er Macher der zeitweise recht gehypten Band MAdE, gehörte zum Inner/Independent-Zirkel in Toronto und galt als Hoffnungsträger für moderne Rocktöne auf Universal Canada. MAdE veröffentlichten zwei Alben (Bedazzler/97 und Television Heart/99), bevor sie aufgrund von globalem Labelplaying zwischen die Stühle fielen und letztlich frustriert kapitulierten.

Wie so oft funktionierte die musikalische Wiederauferstehung, indem man sich auf die Ursprünge besann, zu den abgespeckten Basics zurückfand und den Song wieder in den Mittelpunkt rückte. Ab 2002 besteht nun das neue Konzept Driveway mit Taylor, Sytnyk, Drummer Robin Mason (ex-Superhalo, Statistics) und dem durch eine Anzeige im NOW Magazine gefundenen Saitenfreak Corey Matheson (ex-Haggis). Ab sofort startete das Quartett erste Demo Tapes und begann mit immer regelmäßiger werdenden Liveauftritten, die Vier schufen sich somit ein umfangreiches Repertoire und fuhren zu Studiorecordings nach Chicago zu ihrem alten Kumpel aus MAdE-Zeiten, Keith Cleversley. Der Vollprofi (Urge Overkill, Posies, Hum, Flaming Lips, Mayflies USA, Mercury Rev) nahm mit ihnen vier Tracks auf, die über das nun vorliegende Debütalbum Driveway geschickt verteilt sind. Die anderen sechs Titel wurden zuhause in Toronto mit Kultproduzent Lurch eingespielt. Alle 10 entstammen der Feder von Jason Taylor und wurden von der Band noch extra aufbereitet.

DRIVEWAY bieten eine abwechslungsreiche Rockmusik an, die eine Bandbreite von semiakustischen Midtempoballaden mit Country (jawohl!), Folk Rock mit harmonischem Mehrsatzgesang und melodischen Gitarrenpop mit herzhaften Rootsklängen und kräftigen Rockschüben aufweist (4 Beispiele: “Winter”, “Butterfly”, “Kiss” und “Always”). Da werden Erinnerungen an die Jayhawks, Cash Brothers und Blue Rodeo genauso wach wie an Jr. Gone Wild, die Skydiggers, Tragically Hip und R.E.M. Neben Jason Taylors beeindruckendem Gesangsstil besticht die Band durch ein hohes Maß an Know How an den Instrumenten und eine sehr unterhaltende Vielfalt in den Arrangements. Über einer deutlich “mitarbeitenden” Rhythm Section hören wir einen klasse Gitarrensound mit akustischer und elektrischer Feinabstimmung, recht viel Pedal Steel Guitar und Mandoline, mitunter Harmonica, Banjo und gezielt eingesetzte, untermalende Keyboards.

Mit DRIVEWAY haben die Kanadier wieder mal eine attraktive, begeisternde Band auf der Rechnung, die dem Begriff Prairie Rock alle Ehre erweist und die These untermauert, dass die Musik aus diesem Land stets etwas anders, besonders rüberkommt, immer eine Note neben dem Gewohnten liegt!

Tracks
1. Winter 4:34
2. Butterfly 4:10
3. Always 4:19
4. Kiss 4:05
5. Suffering 3:42
6. Tomorrow 4:18
7. Angels 5:13
8. Loneliness 3:32
9. Revolving 5:55
10. Unlucky Man 4:25

Textdatum: 2004-06-24  
Textrechte:
© Blue Rose Records  
Vertrieb: Soulfood Music Distribution GmbH
Ident-Code: 285/988/1


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