Dobet Gnahoré
Na Afriki

Dobet Gnahoré, Sängerin, Tänzerin und Percussionistin aus dem westafrikanischen Land Elfenbeinküste erbte die Kraft der “Bété”-Tradition von ihrem Vater, Boni Gnahoré, einem Meister-Percussionisten, der in der Abidjan-based Ki-Yi Mbock Company unter Werewere Liking spielte.
Dort traf Dobet auf den französischen Gitarristen Colin Laroche de Féline. Nachdem Dobet eine Zeit lang der bekannten Tanzgruppe Tché Tché angehörte, entschied sie sich im Jahre 1999 mit Colin das Duo “Ano Neko” (“Let’s create together” in der Bété-Sprache) zu gründen. Das Duo tourte zwischen 1999 und 2000 durch ganz Frankreich, wo sie sich auch wegen der angespannten Lage in Dobets Heimat eine Zeit lang niederließen.
Nach ihrer Rückkehr nach Abidjan im Jahre 2001, traten sie beim MASA Off – Festival auf und erregten dabei großes Aufsehen. In der Folge nahmen sie acht Stücke mit Marcellin Yacé auf. Marcellin Yacé wurde während der Unruhen im Herbst 2002 getötet. Daraufhin verließen sie abermals schweren Herzens die Elfenbeinküste und wollten erst zurückkehren, wenn wieder Frieden und Stabilität eingekehrt ist.
2003 nahm Dobet Gnahoré eine Backgroundsängerin und einen Percussionisten zum Duo hinzu und erhielt ihren ersten Plattenvertrag bei einem europäischen Label. Es entstand die CD “Ano Neko”. Diese CD enthält sowohl Stücke, die sie bereits in Abidjan aufgenommen hat, als auch neue, die im Sommer 2003 in Belgien aufgenommen wurden.
Von Mandingue-Melodien bis zu Kongolesischem Rumba, vom Ziglibiti der Elfenbeinküste bis zum Bikoutsi aus Kamerun, vom High-Life aus Ghana bis zum Zulu-Chor, ihre Kompositionen sind variationsreich und vielfarbig. Sanza, Balafon, Kalebasse und Bongos zusammen mit Gitarre und der wunderbaren Stimme von Dobet.
Dobet singt in verschiedenen afrikanischen Sprachen, u.a. Bété, Fon, Baoule, Lingala, Malinke, Mina und Bambara.
Auf der Bühne begeistert sie nicht nur mit ihrer Stimme – ihr Charisma und ihre enorme Bühnenpräsenz (das Ergebnis vieler Jahre Bühnenerfahrung) überzeugt jedes Publikum.
Na Afriki zeigt die Musikerin nun deutlich moderner. Immer noch sind in den 15 Liedern ihre Wurzeln zu hören, doch klingt die Musik insgesamt sehr modern-westlich. Auch die Instrumentierung ist mittlerweile erweitert worden. Schlagzeug, Bass, eben typisch westliche Besetzung.

1. Dala 3:49
2. Djiguene 3:42
3. Issa 3:08
4. Inyemzi Zam 3:56
5. Têlo Dé 3:16
6. Khabone-N’Daw 3:49
7. Jho Avido 3:56
8. Yekiyi 3:23
9. Ma Poô 3:35
10. Pygmées 0:59
11. Palea 3:37
12. Pillage 4:20
13. Loubou 0:58
14. Massacre 3:20
15. Mousso Tilou 3:39

Orientierungshilfe

Na Afriki

Dobet Gnahoré, Sängerin, Tänzerin und Percussionistin aus dem westafrikanischen Land Elfenbeinküste erbte die Kraft der “Bété”-Tradition von ihrem Vater, Boni Gnahoré, einem Meister-Percussionisten, der in der Abidjan-based Ki-Yi Mbock Company unter Werewere Liking spielte.
Dort traf Dobet auf den französischen Gitarristen Colin Laroche de Féline. Nachdem Dobet eine Zeit lang der bekannten Tanzgruppe Tché Tché angehörte, entschied sie sich im Jahre 1999 mit Colin das Duo “Ano Neko” (“Let’s create together” in der Bété-Sprache) zu gründen. Das Duo tourte zwischen 1999 und 2000 durch ganz Frankreich, wo sie sich auch wegen der angespannten Lage in Dobets Heimat eine Zeit lang niederließen.
Nach ihrer Rückkehr nach Abidjan im Jahre 2001, traten sie beim MASA Off – Festival auf und erregten dabei großes Aufsehen. In der Folge nahmen sie acht Stücke mit Marcellin Yacé auf. Marcellin Yacé wurde während der Unruhen im Herbst 2002 getötet. Daraufhin verließen sie abermals schweren Herzens die Elfenbeinküste und wollten erst zurückkehren, wenn wieder Frieden und Stabilität eingekehrt ist.
2003 nahm Dobet Gnahoré eine Backgroundsängerin und einen Percussionisten zum Duo hinzu und erhielt ihren ersten Plattenvertrag bei einem europäischen Label. Es entstand die CD “Ano Neko”. Diese CD enthält sowohl Stücke, die sie bereits in Abidjan aufgenommen hat, als auch neue, die im Sommer 2003 in Belgien aufgenommen wurden.
Von Mandingue-Melodien bis zu Kongolesischem Rumba, vom Ziglibiti der Elfenbeinküste bis zum Bikoutsi aus Kamerun, vom High-Life aus Ghana bis zum Zulu-Chor, ihre Kompositionen sind variationsreich und vielfarbig. Sanza, Balafon, Kalebasse und Bongos zusammen mit Gitarre und der wunderbaren Stimme von Dobet.
Dobet singt in verschiedenen afrikanischen Sprachen, u.a. Bété, Fon, Baoule, Lingala, Malinke, Mina und Bambara.
Auf der Bühne begeistert sie nicht nur mit ihrer Stimme – ihr Charisma und ihre enorme Bühnenpräsenz (das Ergebnis vieler Jahre Bühnenerfahrung) überzeugt jedes Publikum.
Na Afriki zeigt die Musikerin nun deutlich moderner. Immer noch sind in den 15 Liedern ihre Wurzeln zu hören, doch klingt die Musik insgesamt sehr modern-westlich. Auch die Instrumentierung ist mittlerweile erweitert worden. Schlagzeug, Bass, eben typisch westliche Besetzung.

1. Dala 3:49
2. Djiguene 3:42
3. Issa 3:08
4. Inyemzi Zam 3:56
5. Têlo Dé 3:16
6. Khabone-N’Daw 3:49
7. Jho Avido 3:56
8. Yekiyi 3:23
9. Ma Poô 3:35
10. Pygmées 0:59
11. Palea 3:37
12. Pillage 4:20
13. Loubou 0:58
14. Massacre 3:20
15. Mousso Tilou 3:39

Text date: 2007-02-23  
Text: © Contre Jour / Hausmusik  
Distributor: Hausmusik
Ident-Code: 255/826/1


Orientierungshilfe

Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music Magazine" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.