Dazkarieh
Hemisferiós

Eine willkommene Überraschung ist Dazkarieh, einem Quartett aus Portugal, mit ihrem Doppelalbum “Hemisferiós”, ihrem insgesamt 4. Album, gelungen. Harte Gitarrenriffs und druckvolles Schlagzeug kombinieren sie mit Meldodien und Rhythmen aus der portugisischen Folklore. Auch in der Auswahl ihrer weiteren Instrumente überraschen sie: Bouzouki, Nyckelharpa (in Schweden beheimatet), Sanfona (Drehleier), Gaitas-de-foles (eine Art Dudelsack) oder eine 10-saitige Mandoline. Dazu gesellt sich die schöne Stimme von Sängerin Joana Negrao.

Dazkarieh bieten sowohl Eigenkompositionen, wie auch Interpretationen traditionellen Liedgutes. Entsprechend ist die Aufteilung auf die beiden CDs: CD 1 bietet eigenes, CD 2 hingegen fremdes Material. Bei den Intepretationen gehen sie zwar recht unbekümmert zu Werke, doch gelingt es ihnen stets, den Folkcharakter des Ausgangsmaterials zu bewahren. Ihren Stil bezeichnen Dazkarieh als “Nu Portugues Folk”, was in der Tat gut auf ihre Musik passt.

Dazkarieh können mit “Hemisferiós” absolut begeistern. Die Musik reisst mit und überzeugt. Doch nicht nur laute Kracher sind zu hören, es gibt ausreichend Gelgenheit zur Ruhe zu kommen und den verspielten Details zu lauschen. Vielleicht ist es gerade dieser Gegensatz aus “wild und laut” und “leise und melancholisch”, der das Album so reizvoll macht.

DazkariehAnfangs mag es womöglich etwas dauern, bis man sich dem neuen und fremden Sound Dazkariehs geöffnet hat, aber keine Sorge – es dauert nicht lange und man verfällt ihm. Ein echt aufregendes Album, das es (trotz überaus starker Konkurrenz in diesem Monat) zu unserer “CD des Monats” Juni 2009 geschafft hat. Musik für wache Ohren!

Wer nach dem Genuss der CD den Wunsch hat, Dazkarieh auf der Bühne zu sehen (und dies dürften nicht wenige sein), hat heuer noch reichlich Gelegenheit dazu, sind sie doch seit Anfang Mai bei uns unterwegs.

16.08. Dortmund
12.09. Selb
13.11. Hamburg
19.11. Kaiserslautern
20.11. Nürnberg

Tracks:
1. Intro
2. Caminhos Turvos
3. Lua Imersa
4. Instantes
5. Longe, em Segredo
6. Safaro
7. Agua Forte
8. Voo Longe
9. Sinapse
10. Leve Acordar

1. Intro
2. Baile da Meia Volta
3. Eras tao Bonita
4. Coroar
5. Virgem
6. Borda d’Agua (preludio)
7. Borda d’Agua
8. Sanfona
9. Alvorado Sanabresa / Antigo Baile Agarrado
10. Romance
11. Recordai
12. Embalo

Besetzung:
Vasco Ribeiro Casais: Nyckelharpa, Custom Bouzouki, Gaitas-de-fole (bagpipes)
Luís Peixoto: Bouzouki, Bandolim (mandolin), Cavaquinho, Sanfona (hurdy gurdy)
Joana Negrão: Voz, Adufe (square drum), Gaita-de-fole (bagpipes)
André Silva: Bateria (drums)
Gonçalo Moniz: Técnico de Som (Sound Engineer)

Orientierungshilfe

Hemisferiós

Eine willkommene Überraschung ist Dazkarieh, einem Quartett aus Portugal, mit ihrem Doppelalbum “Hemisferiós”, ihrem insgesamt 4. Album, gelungen. Harte Gitarrenriffs und druckvolles Schlagzeug kombinieren sie mit Meldodien und Rhythmen aus der portugisischen Folklore. Auch in der Auswahl ihrer weiteren Instrumente überraschen sie: Bouzouki, Nyckelharpa (in Schweden beheimatet), Sanfona (Drehleier), Gaitas-de-foles (eine Art Dudelsack) oder eine 10-saitige Mandoline. Dazu gesellt sich die schöne Stimme von Sängerin Joana Negrao.

Dazkarieh bieten sowohl Eigenkompositionen, wie auch Interpretationen traditionellen Liedgutes. Entsprechend ist die Aufteilung auf die beiden CDs: CD 1 bietet eigenes, CD 2 hingegen fremdes Material. Bei den Intepretationen gehen sie zwar recht unbekümmert zu Werke, doch gelingt es ihnen stets, den Folkcharakter des Ausgangsmaterials zu bewahren. Ihren Stil bezeichnen Dazkarieh als “Nu Portugues Folk”, was in der Tat gut auf ihre Musik passt.

Dazkarieh können mit “Hemisferiós” absolut begeistern. Die Musik reisst mit und überzeugt. Doch nicht nur laute Kracher sind zu hören, es gibt ausreichend Gelgenheit zur Ruhe zu kommen und den verspielten Details zu lauschen. Vielleicht ist es gerade dieser Gegensatz aus “wild und laut” und “leise und melancholisch”, der das Album so reizvoll macht.

DazkariehAnfangs mag es womöglich etwas dauern, bis man sich dem neuen und fremden Sound Dazkariehs geöffnet hat, aber keine Sorge – es dauert nicht lange und man verfällt ihm. Ein echt aufregendes Album, das es (trotz überaus starker Konkurrenz in diesem Monat) zu unserer “CD des Monats” Juni 2009 geschafft hat. Musik für wache Ohren!

Wer nach dem Genuss der CD den Wunsch hat, Dazkarieh auf der Bühne zu sehen (und dies dürften nicht wenige sein), hat heuer noch reichlich Gelegenheit dazu, sind sie doch seit Anfang Mai bei uns unterwegs.

16.08. Dortmund
12.09. Selb
13.11. Hamburg
19.11. Kaiserslautern
20.11. Nürnberg

Tracks:
1. Intro
2. Caminhos Turvos
3. Lua Imersa
4. Instantes
5. Longe, em Segredo
6. Safaro
7. Agua Forte
8. Voo Longe
9. Sinapse
10. Leve Acordar

1. Intro
2. Baile da Meia Volta
3. Eras tao Bonita
4. Coroar
5. Virgem
6. Borda d’Agua (preludio)
7. Borda d’Agua
8. Sanfona
9. Alvorado Sanabresa / Antigo Baile Agarrado
10. Romance
11. Recordai
12. Embalo

Besetzung:
Vasco Ribeiro Casais: Nyckelharpa, Custom Bouzouki, Gaitas-de-fole (bagpipes)
Luís Peixoto: Bouzouki, Bandolim (mandolin), Cavaquinho, Sanfona (hurdy gurdy)
Joana Negrão: Voz, Adufe (square drum), Gaita-de-fole (bagpipes)
André Silva: Bateria (drums)
Gonçalo Moniz: Técnico de Som (Sound Engineer)

Textdatum: 2009-06-01  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Vertrieb: Galileo MC
Tracks: 22
Format: 2 CDs
Ident-Code: 2304/1183/1


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