David Bowie
Blackstar

Nach dem etwas langweiligen Vorgänger “The next day” von 2013 hat der 69-jährige Bowie mit “Blackstar” wieder ein Album veröffentlicht, das besser zu unserem Bild von ihm passt. David Bowie war der Konkurrenz häufig einen Schritt voraus, oder anders ausgedrückt, er kümmerte sich nie viel darum, was andere machten. Dieses Selbstbewusstsein und seine Kreativität verhalfen ihm zu gewagten, aber genialen Alben, wie “Outside” (1995) oder “Earthling” (1997).

Wie zum Beweis für seinen Wagemut, lässt er das neue Album mit dem fast 10-minütigen Titelstück beginnen. Ins Standard-Radioprogramm passt das bestimmt nicht. Egal, diese Musik würde dort eh nicht gespielt, wird er sich gedacht haben. Und damit hat er wohl recht. Kaum eines der sieben Stücke des Albums wird den Weg in Hit- bzw. Unterhaltungs-Radiosendungen finden. Dafür aber umso häufiger in Programme, deren Zielgruppe die erwachsene und neugierige Hörerschaft ist.

Bowies Musik ist auf “Blackstar” wieder so sperrig, wie wir es von ihm erwartet haben. Dazu zeigt er aber auch Erfindungsreichtum und neue Ideen. Die Kompositionen leben und verändern in deren Verlauf ihre Gestalt. Dass er zahlreiche Jazz-Musiker mit ins Studio nahm, war eine gute Idee. So hören wir einen bislang noch unbekannten Bowie. Eine Jazz-Platte, wie “Blackstar” vereinzelt beschrieben wird, ist es dennoch nicht. In Bowies Diskographie gibt es Platten, die man vergessen kann, und Geniales. Wir zählen “Blackstar” zu letzterem.

Orientierungshilfe

Blackstar

Nach dem etwas langweiligen Vorgänger “The next day” von 2013 hat der 69-jährige Bowie mit “Blackstar” wieder ein Album veröffentlicht, das besser zu unserem Bild von ihm passt. David Bowie war der Konkurrenz häufig einen Schritt voraus, oder anders ausgedrückt, er kümmerte sich nie viel darum, was andere machten. Dieses Selbstbewusstsein und seine Kreativität verhalfen ihm zu gewagten, aber genialen Alben, wie “Outside” (1995) oder “Earthling” (1997).

Wie zum Beweis für seinen Wagemut, lässt er das neue Album mit dem fast 10-minütigen Titelstück beginnen. Ins Standard-Radioprogramm passt das bestimmt nicht. Egal, diese Musik würde dort eh nicht gespielt, wird er sich gedacht haben. Und damit hat er wohl recht. Kaum eines der sieben Stücke des Albums wird den Weg in Hit- bzw. Unterhaltungs-Radiosendungen finden. Dafür aber umso häufiger in Programme, deren Zielgruppe die erwachsene und neugierige Hörerschaft ist.

Bowies Musik ist auf “Blackstar” wieder so sperrig, wie wir es von ihm erwartet haben. Dazu zeigt er aber auch Erfindungsreichtum und neue Ideen. Die Kompositionen leben und verändern in deren Verlauf ihre Gestalt. Dass er zahlreiche Jazz-Musiker mit ins Studio nahm, war eine gute Idee. So hören wir einen bislang noch unbekannten Bowie. Eine Jazz-Platte, wie “Blackstar” vereinzelt beschrieben wird, ist es dennoch nicht. In Bowies Diskographie gibt es Platten, die man vergessen kann, und Geniales. Wir zählen “Blackstar” zu letzterem.

Textdatum: 2016-01-08  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Ident-Code: 9450/922/1


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