Birth Control
Here and Now

Als 2014 die Meldung umging, dass Bernd Noske gestorben sei, war klar, dass sich Birth Control auflösen würde. Keiner konnte sich diese bedeutende Krautrock-Band (eine der besten, nebenbei bemerkt) ohne Nossi vorstellen, den Drummer und Sänger der Band. Doch nun ist klar: Sie machen weiter. Jedoch, das erste, was sie in Angriff nahmen, war das Abmischen der letzten Aufnahmen mit Bernd Noske. Daraus entstand das kürzlich erschienene Album “Here and now”.

“Here and now” zeigt Birth Control so, wie wir sie lieben: Hart, kernig, ideenreich und leicht verspielt. Man kann bei Birth Control zwei bedeutende Phasen erkennen, die Frühphase, in der sie eher rocklastig waren und die Phase ab “Backdoor Possibilities”, in der die Band in Richtung Jazz-Progressive-Rock ging. In welcher sie besser waren, lässt sich nicht sagen. Uns gefielen sie jedenfalls immer.

“Here and Now” enthält Elemente von beiden Phasen, wie sich das auch in den letzten Jahren gezeigt hat. Sie klingen jetzt zwar etwas braver als früher, aber immer noch erstklassig. Somit ist “Here and Now” nicht nur das letzte Zeugnis eines der wichtigsten Musiker aus der Krautrockzeit.

Man kann nur hoffen, dass Birth Control auch ohne Bernd Noske das hohe Niveau halten kann. An der Schießbude werkelt jetzt Manni von Bohr (auch kein schlechter) und Gründungsmitglied Peter Föller hat den Gesangspart übernommen.

Orientierungshilfe

Here and Now

Als 2014 die Meldung umging, dass Bernd Noske gestorben sei, war klar, dass sich Birth Control auflösen würde. Keiner konnte sich diese bedeutende Krautrock-Band (eine der besten, nebenbei bemerkt) ohne Nossi vorstellen, den Drummer und Sänger der Band. Doch nun ist klar: Sie machen weiter. Jedoch, das erste, was sie in Angriff nahmen, war das Abmischen der letzten Aufnahmen mit Bernd Noske. Daraus entstand das kürzlich erschienene Album “Here and now”.

“Here and now” zeigt Birth Control so, wie wir sie lieben: Hart, kernig, ideenreich und leicht verspielt. Man kann bei Birth Control zwei bedeutende Phasen erkennen, die Frühphase, in der sie eher rocklastig waren und die Phase ab “Backdoor Possibilities”, in der die Band in Richtung Jazz-Progressive-Rock ging. In welcher sie besser waren, lässt sich nicht sagen. Uns gefielen sie jedenfalls immer.

“Here and Now” enthält Elemente von beiden Phasen, wie sich das auch in den letzten Jahren gezeigt hat. Sie klingen jetzt zwar etwas braver als früher, aber immer noch erstklassig. Somit ist “Here and Now” nicht nur das letzte Zeugnis eines der wichtigsten Musiker aus der Krautrockzeit.

Man kann nur hoffen, dass Birth Control auch ohne Bernd Noske das hohe Niveau halten kann. An der Schießbude werkelt jetzt Manni von Bohr (auch kein schlechter) und Gründungsmitglied Peter Föller hat den Gesangspart übernommen.

Textdatum: 2016-04-23  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Ident-Code: 9869/716/1


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