Beth Hart
Better than home

Beth Harts neues Album “Better than home” steht ganz in der Tradition ihres bisherigen musikalischen Schaffens: Blues, Soul und Rock mit inbrünstiger Leidenschaft gesungen.

Seit Beginn ihrer Karriere begeistert die Amerikanerin mit der Fähigkeit, intensive Gefühle gesanglich auszudrücken, wie z.B. in den Stücken “Halfway to heaven” oder “I felt him cry” von ihrem Debütalbum aus dem Jahr 1993, das sie als 21-Jährige einspielte.

“I woke up this morning
With a smile on my face
I threw out those stones
That stood in my way
And I put on a new pair
Of hard walking shoes
I woke up this morning
Laughing the blues
Woke up laughing the blues”
(Beth Hart)

Der Tod ihrer Schwester, ihre eigene Suchtvergangenheit und ihre erst kürzlich diagnostizierte manisch-depressive Erkrankung sind nicht leicht wegzustecken. Zum Glück hat Beth Hart ihre Musik, in die sie scheinbar alles an Emotionen hineinstecken kann und sie hat ihre unglaubliche Stimme, mit der sie all ihre Verletzungen herausschreien kann.

“Better than home” ist, so gesehen, kein typisches Album der Frau mit der rauhen Schale und dem vermutlich sehr zarten Inneren. Denn hier geht sie einen etwas anderen Weg: Nicht der Schmerz ist es, was sie hier auszudrücken sucht, sondern die positiven Dinge des Lebens. Dennoch sind es starke Gefühle, die sie mit ihrer Stimme transportiert, auch wenn man merkt, dass manche Lieder “with a smile on my face” eingesungen wurden und eine gewisse, für Beth Hart ungewohnte, Leichtigkeit aufweisen.

Beth Hart hat kein oberflächliches oder unbeschwertes Gute-Laune-Album eingespielt, sondern ein Album mit Kompositionen, die eine ernsthafte, wenn auch positive, Auseinandersetzung mit dem Leben darstellen.

Wir sind wieder einmal fasziniert von Beth Hart und beeindruckt von “Better than home”, ihrem vermutlich soul-lastigsten Album. Übrigens: Der Kauf der Deluxe-Version lohnt sich. Man bekommt damit drei nur mit Klavier begleitete Bonustracks, in denen Beth Hart gesanglich brilliert.

Orientierungshilfe

Better than home

Beth Harts neues Album “Better than home” steht ganz in der Tradition ihres bisherigen musikalischen Schaffens: Blues, Soul und Rock mit inbrünstiger Leidenschaft gesungen.

Seit Beginn ihrer Karriere begeistert die Amerikanerin mit der Fähigkeit, intensive Gefühle gesanglich auszudrücken, wie z.B. in den Stücken “Halfway to heaven” oder “I felt him cry” von ihrem Debütalbum aus dem Jahr 1993, das sie als 21-Jährige einspielte.

“I woke up this morning
With a smile on my face
I threw out those stones
That stood in my way
And I put on a new pair
Of hard walking shoes
I woke up this morning
Laughing the blues
Woke up laughing the blues”
(Beth Hart)

Der Tod ihrer Schwester, ihre eigene Suchtvergangenheit und ihre erst kürzlich diagnostizierte manisch-depressive Erkrankung sind nicht leicht wegzustecken. Zum Glück hat Beth Hart ihre Musik, in die sie scheinbar alles an Emotionen hineinstecken kann und sie hat ihre unglaubliche Stimme, mit der sie all ihre Verletzungen herausschreien kann.

“Better than home” ist, so gesehen, kein typisches Album der Frau mit der rauhen Schale und dem vermutlich sehr zarten Inneren. Denn hier geht sie einen etwas anderen Weg: Nicht der Schmerz ist es, was sie hier auszudrücken sucht, sondern die positiven Dinge des Lebens. Dennoch sind es starke Gefühle, die sie mit ihrer Stimme transportiert, auch wenn man merkt, dass manche Lieder “with a smile on my face” eingesungen wurden und eine gewisse, für Beth Hart ungewohnte, Leichtigkeit aufweisen.

Beth Hart hat kein oberflächliches oder unbeschwertes Gute-Laune-Album eingespielt, sondern ein Album mit Kompositionen, die eine ernsthafte, wenn auch positive, Auseinandersetzung mit dem Leben darstellen.

Wir sind wieder einmal fasziniert von Beth Hart und beeindruckt von “Better than home”, ihrem vermutlich soul-lastigsten Album. Übrigens: Der Kauf der Deluxe-Version lohnt sich. Man bekommt damit drei nur mit Klavier begleitete Bonustracks, in denen Beth Hart gesanglich brilliert.

Textdatum: 2015-05-04  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Artikelfoto/s: © Greg Watermann
Ident-Code: 6270/1570/1


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