Ben Granfelt
Another day

Ben Granfelt, welch ein grandioser Gitarrist. Der Finne hat an der Klampfe einfach alles drauf. Wie kann man mit nur 6 Saiten solch ein Feuerwerk entfachen?

“Another Day” ist das brandneue Album von Ben Granfelt und seinen Sidemen John Vihervä am Bass und Miri Miettinen am Schlagzeug. Nach nur dreitägigen Proben wurde das Album in drei Tagen größtenteils live im Studio eingespielt. Drei Tage wurden für die Gesangsaufnahmen verwendet und drei Tage, um die Aufnahmen abzumischen. Und dann spielen sie auch noch in einer Dreierbesetzung….

Auf jeden Fall scheint die Zahl drei Glück zu bringen, denn “Another Day” ist ein leicht blues-gefärbtes Rockalbum mit gutem Songwriting. Gute handgemachte Musik ohne harmonische Schnörkel. Die Musik kennt nur eine Richtung. Das Gitarrenspiel ist, wie eingangs erwähnt, von solcher Perfektion und von solch immensem Ideenreichtum geprägt, dass es eine Freude ist.

Die Gesangslinien sind uns manchmal etwas zu brav (wollte Ben Granfelt etwa nicht von seiner Gitarre ablenken?). Anonsten bleibt zu konstatieren: Gutes Songwriting, handwerkliche Perfektion, erstklassiger druckvoller Sound, geradlinige Produktion (die in den Händen von Okko Laru lag) und weit und breit keine Synthieflächen.

Freunde der klassischen Rockmusik aufgepasst, Ben Granfelt hat eure Aufmerksamkeit verdient! Kleiner Tipp: Der Finne ist gerade auf Tour!


Orientierungshilfe

Another day

Ben Granfelt, welch ein grandioser Gitarrist. Der Finne hat an der Klampfe einfach alles drauf. Wie kann man mit nur 6 Saiten solch ein Feuerwerk entfachen?

“Another Day” ist das brandneue Album von Ben Granfelt und seinen Sidemen John Vihervä am Bass und Miri Miettinen am Schlagzeug. Nach nur dreitägigen Proben wurde das Album in drei Tagen größtenteils live im Studio eingespielt. Drei Tage wurden für die Gesangsaufnahmen verwendet und drei Tage, um die Aufnahmen abzumischen. Und dann spielen sie auch noch in einer Dreierbesetzung….

Auf jeden Fall scheint die Zahl drei Glück zu bringen, denn “Another Day” ist ein leicht blues-gefärbtes Rockalbum mit gutem Songwriting. Gute handgemachte Musik ohne harmonische Schnörkel. Die Musik kennt nur eine Richtung. Das Gitarrenspiel ist, wie eingangs erwähnt, von solcher Perfektion und von solch immensem Ideenreichtum geprägt, dass es eine Freude ist.

Die Gesangslinien sind uns manchmal etwas zu brav (wollte Ben Granfelt etwa nicht von seiner Gitarre ablenken?). Anonsten bleibt zu konstatieren: Gutes Songwriting, handwerkliche Perfektion, erstklassiger druckvoller Sound, geradlinige Produktion (die in den Händen von Okko Laru lag) und weit und breit keine Synthieflächen.

Freunde der klassischen Rockmusik aufgepasst, Ben Granfelt hat eure Aufmerksamkeit verdient! Kleiner Tipp: Der Finne ist gerade auf Tour!


Textdatum: 2017-01-26  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Artikelfoto/s: © Pasi Murto Oy
Label: Tuohi Records
Produzent: Okko Laru
EAN: 6417138644312
Spieldauer: 41:00
Tracks: 10
Katalog Nr: THC-004
Ident-Code: 11030/490/1


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Beurteilungskriterien

Zur Beurteilung verwenden wir ein Punktesystem von 0 bis 10. 0 Punkte bedeutet den schlechtesten Wert, 10 Punkte bedeuten den besten Wert.

Produktion und Gesamtwirkung
Bei der Produktion wird das Album als Ganzes beurteilt, also die Gesamtwirkung, die sich aus Abmischung, eingesetzten Musikern, eingesetzter Elektronik und Instrumenten ergibt. Je besser die Gesamtwirkung, desto mehr Punkte vergeben wir hier.

Arrangement und Instrumentierung
Hier betrachten wir das Arrangement und die Instrumentierung. Je interessanter, passender, abwechslungsreicher, stimmiger das Arrangement und die Instrumentierung, desto mehr Punkte vergeben wir.

Sammlungswert und Exotik
Ein Bluesalbum aus Syrien wäre exotisch und hätte in unseren Augen einen hohen Sammlungswert. Je größer der Wert eines Albums für eine niveauvolle Plattensammlung und je exotischer ein Album ist, desto mehr Punkte vergeben wir.

Anspruch und Innovation
Anspruchsvolle Musik, wobei der Anspruch nicht Selbstzweck sein darf, schätzen wir sehr. Je anspruchsvoller und innovativer ein Album, desto mehr Punkte vergeben wir dafür.

Komposition / Songwriting
Die Qualität der Kompositionen stellt für uns einen der wichtigsten Punkte dar. Das Hauptaugenmerk liegt hier bei den Melodien und den Harmonien. Banalität wird bestraft. Es ist klar, dass dies einer der Punkte ist, bei denen Objektivität kaum möglich ist. Je besser uns das Songwriting gefällt, desto mehr Punkte vergeben wir.

Beiheft / Booklet
Wie ist das Booklet gestaltet? Sind alle wichtigen Angaben vorhanden? Werden die Texte angegeben? Wenn kein Booklet vorhanden ist, z.B. bei digitalen Alben, wird dieser Punkt nicht berücksichtigt.

Klang / Sound
Welcher Klang kommt letztendlich aus den Lautsprechern? Hier werden z.B. übertriebene Bässe genauso bestraft, wie ein "kalter" Klang. Dabei wird stets berücksichtigt, inwiefern der Klang zur jeweiligen Musik passt. Bei digitalen Alben wirkt sich eine zu niedrige Kompressionsrate (kleiner als 256 kBit/s) hier negativ aus.

Gesangliche Leistung
"It's the singer, not the song", hieß einmal ein Titel. Das stimmt wohl meist, obwohl es Ausnahmen gibt. Dennoch ist uns die gesangliche Leistung auf einem Album wichtig.

Eingängigkeit / Mainstream
Eingängigkeit kombiniert mit hohem künstlerischem Anspruch ist positiv zu sehen. Reines Schielen auf den Mainstream betrachten wir jedoch als äußerst negativ. Dieses Kriterium muss also immer im Zusammenhang mit anderen gesehen werden.

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