Bang on a Can All-Stars
Field Recordings

Musik abseits des Mainstreams tut sich in der Regel schwer, ein größeres Publikum zu finden. Nicht anders dürfte es den Bang on a Can All-Stars ergehen. Das Ensemble ist ein lockerer Verbund von Musikern, die sich seit Jahren im Bereich zeitgenössischer Musik, Jazz, Avantgarde und Multimedia tummeln. Die Bang on a can All-Stars sind Ashley Bathgate (Cello), Robert Black (Bass), Vicky Chow (Piano, Keyboards), David Cossin (Schlagzeug, Perkussion), Mark Stewart (Gitarre) und Ken Thomson (Klarinette).

Auf dem neuen Album “Field Recordings” haben sie Kompositionen verschiedenster KomponistInnen eingespielt, wobei der bekannteste Name vermutlich Steve Reich sein dürfte. Daraus resultiert natürlich eine enorme Bandbreite an Stilen und Klängen. Trotz allen Anspruchs und einer gewissen Exotik, enthält das Album keine reine “Kopfmusik”. Die sicher als unkonventionell einzustufenden KomponistInnen arbeiten in ganz verschiedenen Bereichen, so z.B. Indie-Art-Rock (Nick Zammuto/The Books, Tyondai Braxton/Battles), Electronica (Mira Calix), Post-Klassik (Michael Gordon, David Lang, Julia Wolfe) oder Minimal-Musik (Steve Reich).

Ganz unserer Devise “über den Tellerrand hinaus” folgend, möchten wir dazu ermuntern, auch einmal Musik zu hören, die sich ganz bewusst nicht anbiedert, sondern lediglich die musikalischen Vorstellungen ihres Schöpfers darstellt. Manches steckt vielleicht noch in der Experimentierphase, aber nur wer für neue Ideen offen ist, kann Neues erschaffen. Das Album “Field Recordings” stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, sich neuer, stilübergreifender Musik zu nähern.

“Field Recordings” ist ein Album voller spannender Momente und vielen überraschenden Einfällen. Viele Stücke gehen dabei durchaus leicht ins Ohr, wie z.B. “Reeling”, “An Open Cage” (hervorragend eingespielt), “Hz” (enorme Spannung, erstklassig), “The Cave of Machpelah”, “Maximus to Gloucester”, “meeting you seemed easy” oder “A Wonderful Day”. Alles Musik, die Aufmerksamkeit verdient hat und auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig wird. Eine Empfehlung!

Tracks:
1. Julia Wolfe: Reeling (5:49)
2. Florent Ghys: An Open Cage (4:08)
3. Michael Gordon: Gene Takes a Drink (5:57)
4. Christian Marclay: Fade to Slide (7:40)
5. David Lang: unused swan (5:20)
6. Tyondai Braxton: Casino Trem (7:21)
7. Jóhann Jóhannsson: Hz (6:55)
8. Todd Reynolds: Seven Sundays (6:40)
9. Steve Reich: The Cave of Machpelah (4:39)
10. Bryce Dessner: Maximus to Gloucester, Letter 27 (5:17)
11. Mira Calix: meeting you seemed easy (6:40)
12. Anna Clyne: A Wonderful Day (5:02)

Orientierungshilfe

Field Recordings

Musik abseits des Mainstreams tut sich in der Regel schwer, ein größeres Publikum zu finden. Nicht anders dürfte es den Bang on a Can All-Stars ergehen. Das Ensemble ist ein lockerer Verbund von Musikern, die sich seit Jahren im Bereich zeitgenössischer Musik, Jazz, Avantgarde und Multimedia tummeln. Die Bang on a can All-Stars sind Ashley Bathgate (Cello), Robert Black (Bass), Vicky Chow (Piano, Keyboards), David Cossin (Schlagzeug, Perkussion), Mark Stewart (Gitarre) und Ken Thomson (Klarinette).

Auf dem neuen Album “Field Recordings” haben sie Kompositionen verschiedenster KomponistInnen eingespielt, wobei der bekannteste Name vermutlich Steve Reich sein dürfte. Daraus resultiert natürlich eine enorme Bandbreite an Stilen und Klängen. Trotz allen Anspruchs und einer gewissen Exotik, enthält das Album keine reine “Kopfmusik”. Die sicher als unkonventionell einzustufenden KomponistInnen arbeiten in ganz verschiedenen Bereichen, so z.B. Indie-Art-Rock (Nick Zammuto/The Books, Tyondai Braxton/Battles), Electronica (Mira Calix), Post-Klassik (Michael Gordon, David Lang, Julia Wolfe) oder Minimal-Musik (Steve Reich).

Ganz unserer Devise “über den Tellerrand hinaus” folgend, möchten wir dazu ermuntern, auch einmal Musik zu hören, die sich ganz bewusst nicht anbiedert, sondern lediglich die musikalischen Vorstellungen ihres Schöpfers darstellt. Manches steckt vielleicht noch in der Experimentierphase, aber nur wer für neue Ideen offen ist, kann Neues erschaffen. Das Album “Field Recordings” stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, sich neuer, stilübergreifender Musik zu nähern.

“Field Recordings” ist ein Album voller spannender Momente und vielen überraschenden Einfällen. Viele Stücke gehen dabei durchaus leicht ins Ohr, wie z.B. “Reeling”, “An Open Cage” (hervorragend eingespielt), “Hz” (enorme Spannung, erstklassig), “The Cave of Machpelah”, “Maximus to Gloucester”, “meeting you seemed easy” oder “A Wonderful Day”. Alles Musik, die Aufmerksamkeit verdient hat und auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig wird. Eine Empfehlung!

Tracks:
1. Julia Wolfe: Reeling (5:49)
2. Florent Ghys: An Open Cage (4:08)
3. Michael Gordon: Gene Takes a Drink (5:57)
4. Christian Marclay: Fade to Slide (7:40)
5. David Lang: unused swan (5:20)
6. Tyondai Braxton: Casino Trem (7:21)
7. Jóhann Jóhannsson: Hz (6:55)
8. Todd Reynolds: Seven Sundays (6:40)
9. Steve Reich: The Cave of Machpelah (4:39)
10. Bryce Dessner: Maximus to Gloucester, Letter 27 (5:17)
11. Mira Calix: meeting you seemed easy (6:40)
12. Anna Clyne: A Wonderful Day (5:02)

Textdatum: 2015-07-12  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Ident-Code: 9021/980/1


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