Asa
Asa

Nigeria ist bekannt als die Heimat des Afrobeats, jenes wütenden und schweißtreibenden Tanzes, den Fela Kuti und seine Nachfolger um die Welt getragen haben. Doch eine Tochter der Hauptstadt Lagos begegnet uns auf ihrem Debut mit ganz anders gearteten Klängen.

Der “kleine Falke” Asa (sprich: “aascha”) präsentiert auf dem gleichnamigen Album einen Sound, den man eher aus einer westlichen Metropole erwartet hätte. Ein Sound, der leicht an India.Arie und Erykah Badu erinnert, aber eine ganz eigene persönliche Färbung besitzt.

In Zusammenarbeit mit Cobhams Asuquo entstand ein starkes Album, das anpruchsvolle facettenreiche Popmusik bietet, mit zahlreichen Einflüssen aus Reggae, Gospel, Soul und Blues. Die Melodien haben eindeutig Ohrwurmqualitäten, sind aber weit davon entfernt ins Seichte abzugleiten.

In ihren Texten nimmt sie sich ernsten Themen an: Es werden Formen moderner Sklaverei benannt, ebenso eine von Ignoranz und Gleichgültigkeit durchzogene Welt beklagt.

Bei all der Begeisterung für dieses Album übersieht man leicht, wie schwer der Weg für sie war. Sie wollte als Kind in Kirchenchören singen, wurde aber abgelehnt. Doch ihre Mutter hatte ein Einsehen und schickte sie mit 12 auf eine der besten Musikschulen des Landes . Fünf lange Jahre beißt sie sich durch die Ausbildung und entdeckt nebenbei die neuen Stars der Black Music: Erykah Badu, Lauryn Hill und Angélique Kidjo. Mit 18 Jahren stellen sich erste Erfolge ihrer Arbeit ein, als Produzenten auf sie aufmerksam wurden und sie unter Vertrag nehmen wollten. Doch Asa, damals schon sehr selbstbewußt, lehnte ab.

Erst als sie 2004 den blinden Musiker und Produzenten Cobhams Asuquo trifft, nehmen die Dinge Gestalt an. Asuquo ist einer der legendären Produzenten Afrikas. Mit ihm entwickelt sie ihre Musik, er ermöglicht es ihr, ihre Ideen Klang werden zu lassen. Und das Ergebnis liegt nun mit “Asa” vor: Ein derart überzeugendes und kraftgeladenes Debüt hört man selten. Black Music in jeder Hinsicht.

Nachtrag: Im November 2008 erschien das Album in einer Deluxe-Version mit DVD und Bonustracks. Damit kann man sich nicht nur dem musikalischen Genuß hingeben, sondern auch dem optischen.

Tracks:
1. Jailer 04:07
2. 360 03:31
3. Bibanke 04:15
4. Subway 04:41
5. Fire On The Mountain 04:40
6. Eye Adaba 05:14
7. No One Knows 03:33
8. Awe 05:14
9. Peace 03:09
10. So Beautiful 05:18
11. Iba 03:43

Orientierungshilfe

Asa

Nigeria ist bekannt als die Heimat des Afrobeats, jenes wütenden und schweißtreibenden Tanzes, den Fela Kuti und seine Nachfolger um die Welt getragen haben. Doch eine Tochter der Hauptstadt Lagos begegnet uns auf ihrem Debut mit ganz anders gearteten Klängen.

Der “kleine Falke” Asa (sprich: “aascha”) präsentiert auf dem gleichnamigen Album einen Sound, den man eher aus einer westlichen Metropole erwartet hätte. Ein Sound, der leicht an India.Arie und Erykah Badu erinnert, aber eine ganz eigene persönliche Färbung besitzt.

In Zusammenarbeit mit Cobhams Asuquo entstand ein starkes Album, das anpruchsvolle facettenreiche Popmusik bietet, mit zahlreichen Einflüssen aus Reggae, Gospel, Soul und Blues. Die Melodien haben eindeutig Ohrwurmqualitäten, sind aber weit davon entfernt ins Seichte abzugleiten.

In ihren Texten nimmt sie sich ernsten Themen an: Es werden Formen moderner Sklaverei benannt, ebenso eine von Ignoranz und Gleichgültigkeit durchzogene Welt beklagt.

Bei all der Begeisterung für dieses Album übersieht man leicht, wie schwer der Weg für sie war. Sie wollte als Kind in Kirchenchören singen, wurde aber abgelehnt. Doch ihre Mutter hatte ein Einsehen und schickte sie mit 12 auf eine der besten Musikschulen des Landes . Fünf lange Jahre beißt sie sich durch die Ausbildung und entdeckt nebenbei die neuen Stars der Black Music: Erykah Badu, Lauryn Hill und Angélique Kidjo. Mit 18 Jahren stellen sich erste Erfolge ihrer Arbeit ein, als Produzenten auf sie aufmerksam wurden und sie unter Vertrag nehmen wollten. Doch Asa, damals schon sehr selbstbewußt, lehnte ab.

Erst als sie 2004 den blinden Musiker und Produzenten Cobhams Asuquo trifft, nehmen die Dinge Gestalt an. Asuquo ist einer der legendären Produzenten Afrikas. Mit ihm entwickelt sie ihre Musik, er ermöglicht es ihr, ihre Ideen Klang werden zu lassen. Und das Ergebnis liegt nun mit “Asa” vor: Ein derart überzeugendes und kraftgeladenes Debüt hört man selten. Black Music in jeder Hinsicht.

Nachtrag: Im November 2008 erschien das Album in einer Deluxe-Version mit DVD und Bonustracks. Damit kann man sich nicht nur dem musikalischen Genuß hingeben, sondern auch dem optischen.

Tracks:
1. Jailer 04:07
2. 360 03:31
3. Bibanke 04:15
4. Subway 04:41
5. Fire On The Mountain 04:40
6. Eye Adaba 05:14
7. No One Knows 03:33
8. Awe 05:14
9. Peace 03:09
10. So Beautiful 05:18
11. Iba 03:43

Textdatum: 2008-11-25  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Vertrieb: Indigo Musikproduktion + Vertrieb GmbH
Tracks: 11 +
Format: CD + DVD
Ident-Code: 1295/999/1


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