Anilore
Lull

Nach dem herrlich abgedrehten Album “Dead Love’s Grave” von 2014 folgt nun das Kurzalbum “Lull” des New Yorker Trios Anilore, das von Andy Cheng, Andrew Malenda und Michael Worsa gegründet wurde.

Das Debüt “Still awake” erschien 1994. In den Jahren danach wurde es still um Anilore. Erst 2006 raffte man sich wieder auf und veröffentlichte eine remastered-Version von “Still awake”. Danach ging man allmählich an die Planung des zweiten Albums “Dead Love’s Grave”. Abermals mit einem für die Shoegazing -Szene typischen Sound.

Nun also Opus 3, “Lull”. Diese EP liefert sechs Titel, die bereits im Zeitraum 2002 bis 2005 aufgenommen wurden. Und zwar mit einem Vier-Spur-Kassettenrecorder. Anschließend wurden die Aufnahmen produktionstechnisch etwas überarbeitet und mit wenigen Overdubs versehen. Das Ergebnis ist erstaunlich.

Anilore klingen auf diesen Aufnahmen reduzierter, konzentrierter – einfach auf das Wesentliche beschränkt. Musik, die vordergründig depressiv klingen mag, doch vielmehr eine leicht schwärmerische Tendenz besitzt. Es handelt sich nicht um Lieder im herkömmlichen Sinne, mit deutlich erkennbaren Strukturen, vielmehr handelt es sich um verhallte Klangkreationen, die nach einer Fortführung der Ideen von Bands wie zum Beispiel Cluster auf ihrem Album “Cluster II” von 1974 klingen.

Musik also, die keine Chance hat, von einer größeren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Umso größer ist unsere Freude darüber, auf dieses interessante und sehr hörenswerte Album hinweisen zu dürfen.

Das Cover lehnt sich an das von “Dead Love Grave” an und wurde abermals von Anastasia Ugorskaya entworfen.



Orientierungshilfe

Lull

Nach dem herrlich abgedrehten Album “Dead Love’s Grave” von 2014 folgt nun das Kurzalbum “Lull” des New Yorker Trios Anilore, das von Andy Cheng, Andrew Malenda und Michael Worsa gegründet wurde.

Das Debüt “Still awake” erschien 1994. In den Jahren danach wurde es still um Anilore. Erst 2006 raffte man sich wieder auf und veröffentlichte eine remastered-Version von “Still awake”. Danach ging man allmählich an die Planung des zweiten Albums “Dead Love’s Grave”. Abermals mit einem für die Shoegazing -Szene typischen Sound.

Nun also Opus 3, “Lull”. Diese EP liefert sechs Titel, die bereits im Zeitraum 2002 bis 2005 aufgenommen wurden. Und zwar mit einem Vier-Spur-Kassettenrecorder. Anschließend wurden die Aufnahmen produktionstechnisch etwas überarbeitet und mit wenigen Overdubs versehen. Das Ergebnis ist erstaunlich.

Anilore klingen auf diesen Aufnahmen reduzierter, konzentrierter – einfach auf das Wesentliche beschränkt. Musik, die vordergründig depressiv klingen mag, doch vielmehr eine leicht schwärmerische Tendenz besitzt. Es handelt sich nicht um Lieder im herkömmlichen Sinne, mit deutlich erkennbaren Strukturen, vielmehr handelt es sich um verhallte Klangkreationen, die nach einer Fortführung der Ideen von Bands wie zum Beispiel Cluster auf ihrem Album “Cluster II” von 1974 klingen.

Musik also, die keine Chance hat, von einer größeren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Umso größer ist unsere Freude darüber, auf dieses interessante und sehr hörenswerte Album hinweisen zu dürfen.

Das Cover lehnt sich an das von “Dead Love Grave” an und wurde abermals von Anastasia Ugorskaya entworfen.



Textdatum: 2017-05-11  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Spieldauer: 20:09
Tracks: 6
Ident-Code: 11527/478/1

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