Abdeljalil Kodssi
Oulad Fulani ganga

Das neue Album des marokkanischen Musikers und Sängers Abdeljalil Kodssi präsentiert einen faszinierenden Mix aus marokkanischen Klängen, Latin, Flamenco und leicht angerockten treibenden Rhythmen.

Bereits seit den früheren achtziger Jahren ist der aus Marrakesch stammende Abdeljalil Kodssi als Sänger und Musiker aktiv und veröffentlichte mit unterschiedlichen Formationen sowie als Solokünstler bislang neun Alben. Nach Spanien gelangte der marokkanische Künstler auf Einladung des spanischen Schriftstellers Juan Guytosolo, der ihn in Folge auch tatkräftig unterstützte. Seine Freundschaft zu dem marokkanischen Musiker Hassan Hakmoun führte zu einer mehrjährigen, intensiven Zusammenarbeit mit Don Cherry bis zu dessen Tod in Jahre 1995. Zwischenzeitlich gründete er 1990 die Formation Nass Marrakech, mit der er mehrere Welttourneen absolvierte und das preisgekrönte Album ‘Bounderbala’ aufnahm, an dem auch der kubanische Pianist Omar Sosa mitwirkte. 2002 erschien dann das erste, von Omar Sosa produzierte Soloalbum ‘Mimoun’.

Nun veröffentlicht der charismatische Musiker das von Javier Mas produzierte Album ‘Oulad Fulani Ganga’. Aufgenommen in Barcelona und Marrakesch gelingt Abdeljalil Kodssi erneut ein Werk von großartiger Wirkung, auf dem er auf unvergleichliche Art marokkanische Klänge mit denen des Latin, Jazz und Flamenco verbindet und darüber hinaus mit seinem einzigartigen Gesang zu verzaubern versteht. Gleich die erste Nummer zeigt, wo es lang geht: Der Sound ist dicht, der Rhythmus treibend, orientalische Melodien. Oder nehmen wir das 11-minütige “Africa”, das mit einem wunderbaren Intro auf der Kora startet und eine ganz entspannte Atmosphäre entstehen lässt. “Assamawi” ist eher leicht jazzig angehaucht, aber auch hier wieder die ungemein treibende Rhythmik. Ein weiterer Höhepunkt des Albums ist “Almaashuca”, wo ein orientalischer Beat die Basis für die Gnawa-Gesänge bildet.
Unterstützt wurde Abdeljalil Kodssi, wie schon auf dem Vorgängeralbum, von Jorge Pardo, Javier Mas, Childo Thomas, Jordi Rallo und Mohamed Souliman.

Tracks:
1. Dunia 05:52
2. Abdelkader Jilali 04:12
3. Hamouda 06:42
4. H’Biba Ummi 04:49
5. Africa 11:19
6. Assamawi 05:05
7. Oulad Mousa 07:01
8. Almaashuca 04:47

2007
Oulad Fulani ganga

Das neue Album des marokkanischen Musikers und Sängers Abdeljalil Kodssi präsentiert einen faszinierenden Mix aus marokkanischen Klängen, Latin, Flamenco und leicht angerockten treibenden Rhythmen.

Bereits seit den früheren achtziger Jahren ist der aus Marrakesch stammende Abdeljalil Kodssi als Sänger und Musiker aktiv und veröffentlichte mit unterschiedlichen Formationen sowie als Solokünstler bislang neun Alben. Nach Spanien gelangte der marokkanische Künstler auf Einladung des spanischen Schriftstellers Juan Guytosolo, der ihn in Folge auch tatkräftig unterstützte. Seine Freundschaft zu dem marokkanischen Musiker Hassan Hakmoun führte zu einer mehrjährigen, intensiven Zusammenarbeit mit Don Cherry bis zu dessen Tod in Jahre 1995. Zwischenzeitlich gründete er 1990 die Formation Nass Marrakech, mit der er mehrere Welttourneen absolvierte und das preisgekrönte Album ‘Bounderbala’ aufnahm, an dem auch der kubanische Pianist Omar Sosa mitwirkte. 2002 erschien dann das erste, von Omar Sosa produzierte Soloalbum ‘Mimoun’.

Nun veröffentlicht der charismatische Musiker das von Javier Mas produzierte Album ‘Oulad Fulani Ganga’. Aufgenommen in Barcelona und Marrakesch gelingt Abdeljalil Kodssi erneut ein Werk von großartiger Wirkung, auf dem er auf unvergleichliche Art marokkanische Klänge mit denen des Latin, Jazz und Flamenco verbindet und darüber hinaus mit seinem einzigartigen Gesang zu verzaubern versteht. Gleich die erste Nummer zeigt, wo es lang geht: Der Sound ist dicht, der Rhythmus treibend, orientalische Melodien. Oder nehmen wir das 11-minütige “Africa”, das mit einem wunderbaren Intro auf der Kora startet und eine ganz entspannte Atmosphäre entstehen lässt. “Assamawi” ist eher leicht jazzig angehaucht, aber auch hier wieder die ungemein treibende Rhythmik. Ein weiterer Höhepunkt des Albums ist “Almaashuca”, wo ein orientalischer Beat die Basis für die Gnawa-Gesänge bildet.
Unterstützt wurde Abdeljalil Kodssi, wie schon auf dem Vorgängeralbum, von Jorge Pardo, Javier Mas, Childo Thomas, Jordi Rallo und Mohamed Souliman.

Tracks:
1. Dunia 05:52
2. Abdelkader Jilali 04:12
3. Hamouda 06:42
4. H’Biba Ummi 04:49
5. Africa 11:19
6. Assamawi 05:05
7. Oulad Mousa 07:01
8. Almaashuca 04:47

Textdatum: 2007-08-17  
Textrechte:
© Broken Silence/WMM  
Textbearbeitung:
Global Music | Weltmusik-Magazin  
Vertrieb: Broken Silence Distribution
Ident-Code: 885/882/1


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