Aavikko
History Of Muysic

Viel zu lange hat das Warten auf einen neuen Aavikko-Longplayer gedauert, dafür melden sich die “Boys from Siilinjärvi” jetzt mit einer umfassenden Werkschau ihres Schaffens von 1995-2003 zurück. Das Album “History Of Muysic”, bislang nur bei Tourkonzerten oder in Finnland erhältlich, muß sowohl das Herz jedes Aavikko-Fans um etliche Puls-Schläge schneller gehen lassen, als auch jeden Quereinsteiger in höchstes Verzücken versetzen. Hier finden sich die wirklich trashigen Casio-Core Kracher der Anfangstage ebenso wieder wie auch deutlich gediegener produziertes Material aus der letzten Zeit. Wer Aavikko bisher nur am Rande wahrgenommen Einer Band die in ihrer Geschichte mit sowohl einer John Peel Session, Auftritten in der New Yorker Knitting Factory als auch diversen Touren durch Russland, die Staaten und ganz Europa aufwarten kann. Kaum zu glauben das die Jungs aus dem verschlafenen finnischen Nest Siilinjärvi stammen. Endlich ist die nur auf Vinyl erschienene Debüt-Single von Bad Vugum Records wieder erhältlich und genauso komplett gibt es auf dieser liebevollen Zusammenstellung ein Wiedersehen mit der ganzen “Oriental Baby”-EP. Wie das meiste auf “History Of Muysic” schon lange vergriffen oder, wie andere Titel, bisher nur auf Vinyl veröffentlicht. Apropos Vinyl: wer nicht das Glück hatte die brillante Split-7″ von Aavikko und Felix Kubin bei einem der Konzerte zu erwerben kann jetzt zuschlagen! Die ist nämlich ebenso auf dieser “History of…” vertreten wie die Aavikko-Interpretation der Stereo Total-Nummer “Holiday Inn” und dem Aavikko-Thema der finnischen TV-Serie “Kumman Kaa”. Letzteres toppte übrigens drei Monate lang die finnischen GSM-Klingelton Charts für Handys. Aber nicht genug – zwei völlig zu unrecht bislang unveröffentlichte Outtakes aus dem “Derek”-Album dürften für helle Begeisterung sorgen. Das absolute Highlight stellt allerdings der Titel “Eye Of The Leopard” dar: Aavikkos in Las Vegas (!) aufgenommene Zusammenarbeit mit dem afghanischen (!!) Schlagerstar (!!!) Kabar! Der erste Aavikko-Titel überhaupt mit Gesang und der ist auch noch ein Tanzboden-Feger wie er nicht schöner sein könnte. Diese Album, das ohne weiteres jedem 70er Jahre TV-Krimi unterlegt sein könnte, ist definitiv Pflicht für die nächste Disco-Surf-Party in Eurer heimischen Tiki-Lounge. Psychedelischer Monkey-Jazz zwischen Uneasy Listening und Electronic Exotica.

1. Sibiri 01:24
2. Alas Volgaa 02:59
3. Samojedien Keskuudessa 02:27
4. Krakovan Niityt 01:42
5. Viiden Asteen Pakkanen 01:45
6. Aavikko 01:30
7. Tyttöystävä 02:24
8. Siperian Rata 01:23
9. Oblomovin Henki 02:02
10. Cafe Panama 02:39
11. Seikkailu Villi 03:22
12. Holiday Inn 05:20
13. Oriental Baby 02:27
14. Oaxaca 03:12
15. Kova Lääkitys 02:58
16. Boa 02:40
17. Pelihelvetti 03:24
18. Entinen Mies 03:09
19. Superlake Beat 2:46
20. Antarktis Slow Rock 3:30
21. Kumman Kaa
22. Of Stomping Men 3:20
23. Kova Lääkitys 2:13
24. My Yamaha 3:12
25. Eye Of The Leopard 5:16

2004
History Of Muysic

Viel zu lange hat das Warten auf einen neuen Aavikko-Longplayer gedauert, dafür melden sich die “Boys from Siilinjärvi” jetzt mit einer umfassenden Werkschau ihres Schaffens von 1995-2003 zurück. Das Album “History Of Muysic”, bislang nur bei Tourkonzerten oder in Finnland erhältlich, muß sowohl das Herz jedes Aavikko-Fans um etliche Puls-Schläge schneller gehen lassen, als auch jeden Quereinsteiger in höchstes Verzücken versetzen. Hier finden sich die wirklich trashigen Casio-Core Kracher der Anfangstage ebenso wieder wie auch deutlich gediegener produziertes Material aus der letzten Zeit. Wer Aavikko bisher nur am Rande wahrgenommen Einer Band die in ihrer Geschichte mit sowohl einer John Peel Session, Auftritten in der New Yorker Knitting Factory als auch diversen Touren durch Russland, die Staaten und ganz Europa aufwarten kann. Kaum zu glauben das die Jungs aus dem verschlafenen finnischen Nest Siilinjärvi stammen. Endlich ist die nur auf Vinyl erschienene Debüt-Single von Bad Vugum Records wieder erhältlich und genauso komplett gibt es auf dieser liebevollen Zusammenstellung ein Wiedersehen mit der ganzen “Oriental Baby”-EP. Wie das meiste auf “History Of Muysic” schon lange vergriffen oder, wie andere Titel, bisher nur auf Vinyl veröffentlicht. Apropos Vinyl: wer nicht das Glück hatte die brillante Split-7″ von Aavikko und Felix Kubin bei einem der Konzerte zu erwerben kann jetzt zuschlagen! Die ist nämlich ebenso auf dieser “History of…” vertreten wie die Aavikko-Interpretation der Stereo Total-Nummer “Holiday Inn” und dem Aavikko-Thema der finnischen TV-Serie “Kumman Kaa”. Letzteres toppte übrigens drei Monate lang die finnischen GSM-Klingelton Charts für Handys. Aber nicht genug – zwei völlig zu unrecht bislang unveröffentlichte Outtakes aus dem “Derek”-Album dürften für helle Begeisterung sorgen. Das absolute Highlight stellt allerdings der Titel “Eye Of The Leopard” dar: Aavikkos in Las Vegas (!) aufgenommene Zusammenarbeit mit dem afghanischen (!!) Schlagerstar (!!!) Kabar! Der erste Aavikko-Titel überhaupt mit Gesang und der ist auch noch ein Tanzboden-Feger wie er nicht schöner sein könnte. Diese Album, das ohne weiteres jedem 70er Jahre TV-Krimi unterlegt sein könnte, ist definitiv Pflicht für die nächste Disco-Surf-Party in Eurer heimischen Tiki-Lounge. Psychedelischer Monkey-Jazz zwischen Uneasy Listening und Electronic Exotica.

1. Sibiri 01:24
2. Alas Volgaa 02:59
3. Samojedien Keskuudessa 02:27
4. Krakovan Niityt 01:42
5. Viiden Asteen Pakkanen 01:45
6. Aavikko 01:30
7. Tyttöystävä 02:24
8. Siperian Rata 01:23
9. Oblomovin Henki 02:02
10. Cafe Panama 02:39
11. Seikkailu Villi 03:22
12. Holiday Inn 05:20
13. Oriental Baby 02:27
14. Oaxaca 03:12
15. Kova Lääkitys 02:58
16. Boa 02:40
17. Pelihelvetti 03:24
18. Entinen Mies 03:09
19. Superlake Beat 2:46
20. Antarktis Slow Rock 3:30
21. Kumman Kaa
22. Of Stomping Men 3:20
23. Kova Lääkitys 2:13
24. My Yamaha 3:12
25. Eye Of The Leopard 5:16

Textdatum: 2004-09-06  
Textrechte:
© 9pm-Records  
Vertrieb: Indigo Musikproduktion + Vertrieb
Ident-Code: 367/887/1


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