A-WA
Habib Galbi

Ofra Haza war eine israelische Künstlerin, die vor allem in den 1980er Jahren mit jemenitischen Liedern große Erfolge auch im Westen feierte. Sie gehörte den Mizrachim (wie die aus Asien und dem Nahen Osten eingewanderten Menschen in Israel genannt werden) an und besann sich in ihrer Musik auf ihre jemenitische Abstammung.

Ähnlich verhält es sich bei der israelischen Band A-WA (der Name bedeutet “Ja”), die aus den drei Schwestern Tair, Liron und Tagel Haim besteht. Als Kinder sangen die Schwestern traditionelle jemenitische Lieder in ihrer Schule in dem kleinen Dorf Shaharut, das in einer Wüstengegend im Süden Israels liegt. Auch sie haben jemenitische Vorfahren und verwenden die Lieder ihres orientalischen Erbes als Basis für ihre Musik. Allerdings vermischen sie sie mit aktuellen Elektro- und Hip-Hop-Beats.

“Habib Galbi” ist der Titel ihres im vergangenen Jahr erschienenen Debütalbums. Die gleichnamige Single, die mit Unterstützung des Balkan Beat Box-Sängers und Produzenten Tomer Yosef, aufgenommen wurde, ist in jemenitischem Arabisch gesungen und war recht erfolgreich, allerdings eher in arabisch-sprachigen Regionen.

Die Mizrachim haben in Israel keinen leichten Stand und zählen dort zu den ärmeren Bevölkerungsschichten. Die Generation der Haim-Schwestern möchte dies nicht länger hinnehmen und begehrt dagegen auf, indem sie sich auf ihr orientalisches Erbe besinnt und es “cool” findet, zu den Mizrachim zu gehören.

“Habib Galbi” ist ein vortreffliches Album mit frecher Musik, bunt, rhythmisch und mit sehr viel orientalischem Flair versehen. Der Sound hat nichts mit der oftmals seichten Musik Ofra Hazas zu tun. A-WA interpretieren das alte Liedgut äußerst modern. Ein starkes Statement dreier selbstbewusster Frauen.


Orientierungshilfe

Habib Galbi

Ofra Haza war eine israelische Künstlerin, die vor allem in den 1980er Jahren mit jemenitischen Liedern große Erfolge auch im Westen feierte. Sie gehörte den Mizrachim (wie die aus Asien und dem Nahen Osten eingewanderten Menschen in Israel genannt werden) an und besann sich in ihrer Musik auf ihre jemenitische Abstammung.

Ähnlich verhält es sich bei der israelischen Band A-WA (der Name bedeutet “Ja”), die aus den drei Schwestern Tair, Liron und Tagel Haim besteht. Als Kinder sangen die Schwestern traditionelle jemenitische Lieder in ihrer Schule in dem kleinen Dorf Shaharut, das in einer Wüstengegend im Süden Israels liegt. Auch sie haben jemenitische Vorfahren und verwenden die Lieder ihres orientalischen Erbes als Basis für ihre Musik. Allerdings vermischen sie sie mit aktuellen Elektro- und Hip-Hop-Beats.

“Habib Galbi” ist der Titel ihres im vergangenen Jahr erschienenen Debütalbums. Die gleichnamige Single, die mit Unterstützung des Balkan Beat Box-Sängers und Produzenten Tomer Yosef, aufgenommen wurde, ist in jemenitischem Arabisch gesungen und war recht erfolgreich, allerdings eher in arabisch-sprachigen Regionen.

Die Mizrachim haben in Israel keinen leichten Stand und zählen dort zu den ärmeren Bevölkerungsschichten. Die Generation der Haim-Schwestern möchte dies nicht länger hinnehmen und begehrt dagegen auf, indem sie sich auf ihr orientalisches Erbe besinnt und es “cool” findet, zu den Mizrachim zu gehören.

“Habib Galbi” ist ein vortreffliches Album mit frecher Musik, bunt, rhythmisch und mit sehr viel orientalischem Flair versehen. Der Sound hat nichts mit der oftmals seichten Musik Ofra Hazas zu tun. A-WA interpretieren das alte Liedgut äußerst modern. Ein starkes Statement dreier selbstbewusster Frauen.


Textdatum: 2017-04-17  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Spieldauer: 43:15
Tracks: 12
Ident-Code: 11344/408/1


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