Urna Chahar-Tugchi
Das Lied von den zwei Pferden

Ein Versprechen, eine alte, zerstörte Pferdekopfgeige und ein verloren geglaubtes Lied führen die Sängerin Urna in die Äußere Mongolei zurück. Ihre Großmutter musste einst ihre geliebte Geige in den Wirren der chinesischen Kulturrevolution zerstören. Auf dem Geigenhals war das uralte Lied der Mongolen, “Die zwei Pferde des Dschingis Khan” eingraviert. Nur Hals und Kopf der Geige überlebten den Kultursturm. Nun ist es an der Zeit, das Versprechen, das Urna ihrer Großmutter gab, einzulösen.

Angekommen in Ulaanbaatar bringt Urna die noch erhaltenen Teile der Geige – Kopf und Hals – zu Hicheengui, einem bekannten Pferdekopfgeigenbauer, der dem alten Instrument in den nächsten Wochen einen neuen Körper bauen wird. Danach bricht Urna ins Hinterland auf, um dort die fehlenden Strophen des Lieds zu suchen. Doch sie wird enttäuscht. Keiner der Menschen, denen sie auf ihrem Weg begegnet, scheint die alte Weise der Mongolen noch zu kennen…

Nach ihren beiden erfolgreichen Filmen “die Geschichte vom weinenden Kamel” und “die Höhle des gelben Hundes” hat die in München lebende Regisseurin Byambasuren Davaa für ihren aktuellen Film eine andere Erzählweise gewählt. Während die beiden ersten Filme die traditionelle Lebensweise der mongolischen Nomaden zeigen, beginnt “das Lied von den zwei Pferden” in der Hauptstadt, die in vielen Dingen anderen Großstädten ähnelt. Die Protagonistin Urna reist von dort aus in den Norden und den Westen des Landes, sie erlebt im Film die Vielfalt des Landes, die Gegensätze zwischen Neu und Alt.

Die Ideen für den Film entwickelten Byambasuren Davaa und Urna Chahar-Tugchi gemeinsam. Das Lied “die zwei Pferde des Dschingis Khan”, das im Film eine besondere Rolle spielt, stellt für viele Mongolen eine Verbindung zu ihrer Geschichte dar und steht heute auch symbolisch für das geteilte Land Mongolei, für die getrennten Brüder. Die Pferdekopfgeige verkörpert die mongolische Tradition wie kein anderes Instrument.

DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN
Regie: Byambasuren Davaa | Deutschland 2009
Mit: Urna Chahar-Tugchi
Verleih: Polyband
Kinostart: Mai / Juni 2010

2010
Das Lied von den zwei Pferden

Ein Versprechen, eine alte, zerstörte Pferdekopfgeige und ein verloren geglaubtes Lied führen die Sängerin Urna in die Äußere Mongolei zurück. Ihre Großmutter musste einst ihre geliebte Geige in den Wirren der chinesischen Kulturrevolution zerstören. Auf dem Geigenhals war das uralte Lied der Mongolen, “Die zwei Pferde des Dschingis Khan” eingraviert. Nur Hals und Kopf der Geige überlebten den Kultursturm. Nun ist es an der Zeit, das Versprechen, das Urna ihrer Großmutter gab, einzulösen.

Angekommen in Ulaanbaatar bringt Urna die noch erhaltenen Teile der Geige – Kopf und Hals – zu Hicheengui, einem bekannten Pferdekopfgeigenbauer, der dem alten Instrument in den nächsten Wochen einen neuen Körper bauen wird. Danach bricht Urna ins Hinterland auf, um dort die fehlenden Strophen des Lieds zu suchen. Doch sie wird enttäuscht. Keiner der Menschen, denen sie auf ihrem Weg begegnet, scheint die alte Weise der Mongolen noch zu kennen…

Nach ihren beiden erfolgreichen Filmen “die Geschichte vom weinenden Kamel” und “die Höhle des gelben Hundes” hat die in München lebende Regisseurin Byambasuren Davaa für ihren aktuellen Film eine andere Erzählweise gewählt. Während die beiden ersten Filme die traditionelle Lebensweise der mongolischen Nomaden zeigen, beginnt “das Lied von den zwei Pferden” in der Hauptstadt, die in vielen Dingen anderen Großstädten ähnelt. Die Protagonistin Urna reist von dort aus in den Norden und den Westen des Landes, sie erlebt im Film die Vielfalt des Landes, die Gegensätze zwischen Neu und Alt.

Die Ideen für den Film entwickelten Byambasuren Davaa und Urna Chahar-Tugchi gemeinsam. Das Lied “die zwei Pferde des Dschingis Khan”, das im Film eine besondere Rolle spielt, stellt für viele Mongolen eine Verbindung zu ihrer Geschichte dar und steht heute auch symbolisch für das geteilte Land Mongolei, für die getrennten Brüder. Die Pferdekopfgeige verkörpert die mongolische Tradition wie kein anderes Instrument.

DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN
Regie: Byambasuren Davaa | Deutschland 2009
Mit: Urna Chahar-Tugchi
Verleih: Polyband
Kinostart: Mai / Juni 2010

Textdatum: 2010-01-24  
Textrechte:
© WMM / ana radica!  
Textbearbeitung:
Global Music Magazine  
Ident-Code: 3208/828/1


Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music | Weltmusik-Magazin" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.

Bitte beachten Sie den folgenden Hinweis zum Alter der Daten

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr. Die darin enthaltenen Informationen könnten veraltet sein.
Please note: This article is older than a year. The information contained herein may be outdated.