SommerFestival der Kulturen
Großes Staraufgebot bei freiem Eintritt

Bereits zum achten Mal findet vom 30. Juni bis 5. Juli das große SommerFestival der Kulturen auf dem Stuttgarter Marktplatz statt. Sechs Tage lang erwartet die Besucher wieder ein hochkarätiges, internationales musikalisches Programm.

Das große interkulturelle Festival präsentiert sowohl Stars der internationalen Weltmusikszene als auch hiesige Künstler mit internationalem Background – und das bei freiem Eintritt an allen sechs Tagen. Ebenfalls vertreten sind viele der in Stuttgart aktiven Migrantenvereine mit kulturellen Angeboten sowie einer internationalen Zeltstadt mit allerhand Kulinarischem und Informativem. 2009 werden mehr als 100 Künstler aus 20 Ländern das bunte Bühnenprogramm bestreiten, außerdem beteiligen sich über 40 Kulturvereine aus 27 Ländern.

Natasha AtlasAm ersten Festivaltag (Dienstag, 30. Juni) gibt es gleich ein ganz besonderes Highlight zum Anlass der 30-jährigen Städtpartnerschaft Stuttgart-Kairo: Natacha Atlas, die Grande Dame der internationalen Weltmusikszene und die wohl schillerndste Künstlerin dieses Genres, die sich seit ihrem letzten Album verstärkt ihren ägyptischen Wurzeln zuwendet. Davor begeistert die deutsch-französische Creole-Band 2009 – Reverend Krug und das Santa Macairo Orkestar – mit einem ekstatischem Musik-Zirkus pendelnd zwischen tropischem Fieber und Karparten-Underground, Balkan-Fanfaren und Jamaika-Groove.

Am Mittwoch, den 1. Juli, spielen die jungen Musiker von La Cherga auf, die aus Bosnien, Kroatien und Mazedonien stammen. Sie vereinen Hochdruck-Balkan-Gebläse mit Dub-Sounds und Techno-Drum-Loops. Danach kommt mit Kispál és a Borz einer der bekanntesten Repräsentanten des ungarischen alternativen Rocks direkt von Pécs, der europäischen Kulturhauptstadt 2010, nach Stuttgart auf die Bühne.

Am Donnerstag, den 2. Juli, ist mit den Ethno-Jazzern von The Shin – erst kürzlich geehrt mit dem Weltmusikpreis „Creole Südwest” – ein weiteres Highlight zu hören. Sie treten gemeinsam auf mit Black Sea Fire, einer Best-of-Formation aus verschiedenen Anrainerländern des Schwarzen Meers, u. a. mit dem bekannten bulgarischen Kaval-Virtuosen Theodosii Spassov. Danach geht es direkt nach Lateinamerika mit der jungen peruanischen Formation Novalima, einer 9-köpfigen Band, die derzeit die Nr. 1 der Weltmusikcharts belegt.

Der Freitag, 3. Juli, ist Caz à la turca gewidmet, dem beliebten Türkei-Tag des SommerFestivals. Es spielen grup-LiMAN, fünf Musiker aus der Region Stuttgart, die mit viel Leidenschaft die Zuhörer in Klänge aus tausendundeiner Nacht entführen. Danach geht es mit kolektifistanbul, eine der dynamischsten Bands der quirligen Istanbuler Clubszene, wieder balkanesk zu.

Nativa BrasilieraDer Samstag, 4. Juli, startet mit Nativa Brasileira, einem spannenden Mix aus Japan und Brasilien. Handfeste Rhythmen der tropischen Breiten treffen auf transparente fernöstliche Flötenlinien, die überraschende Klangverwandtschaften zwischen dem Portugiesischen und dem Japanischen offenbaren. Danach bringen die Musiker von Locomondo mit griechischem Reggae Stimmung auf die Bühne. Die 7-köpfige Band aus Athen ist die erste, die karibischen Sound mit traditionellen griechischen Musikelementen und griechischem Text kombiniert. Anschließend laden die preisgekrönten italienischen Szene-Stars von Bandabardò mit virtuosem Ska und Italo-Folkrock zum Tanzen und Feiern ein.

Hugh MasekelaDer Sonntag, 5. Juli, gehört zunächst wieder den Migrantenvereinen, die mit Musik und Tänzen aus aller Welt in rasantem Wechsel einen bunten Querschnitt durch die Folklore ihrer Herkunftsländer bieten. Ab etwa 19 Uhr, im Rahmen der 50-Jahr Feier von Brot für die Welt, kommt mit Hugh Masekela einer der größten Stars des Festivals auf die Bühne. Südafrikas Jazz-Legende und langjähriger Partner von Miriam Makeba ist ein Stück lebendige Musikgeschichte. Zusammen mit seiner jungen Band verzaubert er das Publikum mit seinem fließenden Flügelhornspiel und seiner sympathischen Stimme. Seine Konzerte sind ein Erlebnis und für jeden, der südafrikanische Musik und Jazz in Vollendung erleben möchte, das Richtige.

Veranstaltet wird das Festival vom Forum der Kulturen Stuttgart e. V., dem Dachverband der Migrantenkulturvereine und interkulturellen Einrichtungen Stuttgarts, das unter anderem auch die monatlich erscheinende interkulturelle Programmzeitschrift Begegnung der Kulturen – Interkultur in Stuttgart herausgibt.

SommerFestival der Kulturen
Di, 30. Juni bis So, 5. Juli 2009
Marktplatz Stuttgart

Bühnenprogramm:
dienstags bis freitags
von 17.30 bis 22 Uhr,
samstags ab 16.30 Uhr und sonntags ab 11 Uhr

Weitere Informationen:
Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Marktplatz 4,
70173 Stuttgart
Tel. 248 48 08-0
info@forum-der-kulturen.de
www.forum-der-kulturen.de

2009
Großes Staraufgebot bei freiem Eintritt

Bereits zum achten Mal findet vom 30. Juni bis 5. Juli das große SommerFestival der Kulturen auf dem Stuttgarter Marktplatz statt. Sechs Tage lang erwartet die Besucher wieder ein hochkarätiges, internationales musikalisches Programm.

Das große interkulturelle Festival präsentiert sowohl Stars der internationalen Weltmusikszene als auch hiesige Künstler mit internationalem Background – und das bei freiem Eintritt an allen sechs Tagen. Ebenfalls vertreten sind viele der in Stuttgart aktiven Migrantenvereine mit kulturellen Angeboten sowie einer internationalen Zeltstadt mit allerhand Kulinarischem und Informativem. 2009 werden mehr als 100 Künstler aus 20 Ländern das bunte Bühnenprogramm bestreiten, außerdem beteiligen sich über 40 Kulturvereine aus 27 Ländern.

Natasha AtlasAm ersten Festivaltag (Dienstag, 30. Juni) gibt es gleich ein ganz besonderes Highlight zum Anlass der 30-jährigen Städtpartnerschaft Stuttgart-Kairo: Natacha Atlas, die Grande Dame der internationalen Weltmusikszene und die wohl schillerndste Künstlerin dieses Genres, die sich seit ihrem letzten Album verstärkt ihren ägyptischen Wurzeln zuwendet. Davor begeistert die deutsch-französische Creole-Band 2009 – Reverend Krug und das Santa Macairo Orkestar – mit einem ekstatischem Musik-Zirkus pendelnd zwischen tropischem Fieber und Karparten-Underground, Balkan-Fanfaren und Jamaika-Groove.

Am Mittwoch, den 1. Juli, spielen die jungen Musiker von La Cherga auf, die aus Bosnien, Kroatien und Mazedonien stammen. Sie vereinen Hochdruck-Balkan-Gebläse mit Dub-Sounds und Techno-Drum-Loops. Danach kommt mit Kispál és a Borz einer der bekanntesten Repräsentanten des ungarischen alternativen Rocks direkt von Pécs, der europäischen Kulturhauptstadt 2010, nach Stuttgart auf die Bühne.

Am Donnerstag, den 2. Juli, ist mit den Ethno-Jazzern von The Shin – erst kürzlich geehrt mit dem Weltmusikpreis „Creole Südwest” – ein weiteres Highlight zu hören. Sie treten gemeinsam auf mit Black Sea Fire, einer Best-of-Formation aus verschiedenen Anrainerländern des Schwarzen Meers, u. a. mit dem bekannten bulgarischen Kaval-Virtuosen Theodosii Spassov. Danach geht es direkt nach Lateinamerika mit der jungen peruanischen Formation Novalima, einer 9-köpfigen Band, die derzeit die Nr. 1 der Weltmusikcharts belegt.

Der Freitag, 3. Juli, ist Caz à la turca gewidmet, dem beliebten Türkei-Tag des SommerFestivals. Es spielen grup-LiMAN, fünf Musiker aus der Region Stuttgart, die mit viel Leidenschaft die Zuhörer in Klänge aus tausendundeiner Nacht entführen. Danach geht es mit kolektifistanbul, eine der dynamischsten Bands der quirligen Istanbuler Clubszene, wieder balkanesk zu.

Nativa BrasilieraDer Samstag, 4. Juli, startet mit Nativa Brasileira, einem spannenden Mix aus Japan und Brasilien. Handfeste Rhythmen der tropischen Breiten treffen auf transparente fernöstliche Flötenlinien, die überraschende Klangverwandtschaften zwischen dem Portugiesischen und dem Japanischen offenbaren. Danach bringen die Musiker von Locomondo mit griechischem Reggae Stimmung auf die Bühne. Die 7-köpfige Band aus Athen ist die erste, die karibischen Sound mit traditionellen griechischen Musikelementen und griechischem Text kombiniert. Anschließend laden die preisgekrönten italienischen Szene-Stars von Bandabardò mit virtuosem Ska und Italo-Folkrock zum Tanzen und Feiern ein.

Hugh MasekelaDer Sonntag, 5. Juli, gehört zunächst wieder den Migrantenvereinen, die mit Musik und Tänzen aus aller Welt in rasantem Wechsel einen bunten Querschnitt durch die Folklore ihrer Herkunftsländer bieten. Ab etwa 19 Uhr, im Rahmen der 50-Jahr Feier von Brot für die Welt, kommt mit Hugh Masekela einer der größten Stars des Festivals auf die Bühne. Südafrikas Jazz-Legende und langjähriger Partner von Miriam Makeba ist ein Stück lebendige Musikgeschichte. Zusammen mit seiner jungen Band verzaubert er das Publikum mit seinem fließenden Flügelhornspiel und seiner sympathischen Stimme. Seine Konzerte sind ein Erlebnis und für jeden, der südafrikanische Musik und Jazz in Vollendung erleben möchte, das Richtige.

Veranstaltet wird das Festival vom Forum der Kulturen Stuttgart e. V., dem Dachverband der Migrantenkulturvereine und interkulturellen Einrichtungen Stuttgarts, das unter anderem auch die monatlich erscheinende interkulturelle Programmzeitschrift Begegnung der Kulturen – Interkultur in Stuttgart herausgibt.

SommerFestival der Kulturen
Di, 30. Juni bis So, 5. Juli 2009
Marktplatz Stuttgart

Bühnenprogramm:
dienstags bis freitags
von 17.30 bis 22 Uhr,
samstags ab 16.30 Uhr und sonntags ab 11 Uhr

Weitere Informationen:
Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Marktplatz 4,
70173 Stuttgart
Tel. 248 48 08-0
info@forum-der-kulturen.de
www.forum-der-kulturen.de

Textdatum: 2009-06-15  
Textrechte:
© Forum der Kulturen Stuttgart e. V.  
Artikelfoto/s: © Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Ident-Code: 2317/481/1


Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music | Weltmusik-Magazin" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.

Bitte beachten Sie den folgenden Hinweis zum Alter der Daten

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr. Die darin enthaltenen Informationen könnten veraltet sein.
Please note: This article is older than a year. The information contained herein may be outdated.