Sizzla Kalonji
Einreise verweigert

Die Veranstalter des Chiemsee Reggae Summers melden mit Bedauern, dass dem jamaikanischen Musiker Sizzla Kalonji (Miguel Collins) die Einreise nach Deutschland verweigert wurde und somit dessen geplanter Auftritt beim Chiemsee Reggae Summer nicht stattfinden kann.

Wie der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) mitteilt, ruft Sizzla in mehreren Songs, z. B. “Pump up”, “Boom Boom”, “Get To Da Point” oder “Nah Apologize” offen dazu auf, schwule Männer zu erschießen und zu ermorden. Musiker wie Sizzla Kalonji sorgten in Jamaika regelmäßig für eine unvorstellbare Schwulenhatz. Von Dancehall Bühnen herab hetzten sie zur Gewalt gegen Schwule auf. Den daran sich anschließenden Gewaltexzessen fielen immer wieder (vermeintlich) schwule Männer zum Opfer, wie der LSVD weiter mitteilt. Laut Auskunft des Auswärtigen Amtes habe die deutsche Botschaft in Kingston bestätigt, dass der Interpret vor allem volksverhetzende Titel im Programm habe.

Angesichts dieser Tatsachen begrüßen wir das Einreiseverbot. Solchen “Musikern” darf keine Gelegenheit geboten werden, mit ihren Texten auch noch Geld zu verdienen! Uns stellt sich die Frage, warum Sizzla Kalonji überhaupt zum Chiemsee Reggae Summer eingeladen wurde.

Weitere Informationen:
http://www.chiemsee-reggae.de/
http://www.lsvd.de/

2008
Einreise verweigert

Die Veranstalter des Chiemsee Reggae Summers melden mit Bedauern, dass dem jamaikanischen Musiker Sizzla Kalonji (Miguel Collins) die Einreise nach Deutschland verweigert wurde und somit dessen geplanter Auftritt beim Chiemsee Reggae Summer nicht stattfinden kann.

Wie der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) mitteilt, ruft Sizzla in mehreren Songs, z. B. “Pump up”, “Boom Boom”, “Get To Da Point” oder “Nah Apologize” offen dazu auf, schwule Männer zu erschießen und zu ermorden. Musiker wie Sizzla Kalonji sorgten in Jamaika regelmäßig für eine unvorstellbare Schwulenhatz. Von Dancehall Bühnen herab hetzten sie zur Gewalt gegen Schwule auf. Den daran sich anschließenden Gewaltexzessen fielen immer wieder (vermeintlich) schwule Männer zum Opfer, wie der LSVD weiter mitteilt. Laut Auskunft des Auswärtigen Amtes habe die deutsche Botschaft in Kingston bestätigt, dass der Interpret vor allem volksverhetzende Titel im Programm habe.

Angesichts dieser Tatsachen begrüßen wir das Einreiseverbot. Solchen “Musikern” darf keine Gelegenheit geboten werden, mit ihren Texten auch noch Geld zu verdienen! Uns stellt sich die Frage, warum Sizzla Kalonji überhaupt zum Chiemsee Reggae Summer eingeladen wurde.

Weitere Informationen:
http://www.chiemsee-reggae.de/
http://www.lsvd.de/

Text date: 2008-08-22  
Text: © Global Music Magazine  
Ident-Code: 1920/597/1


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