Rudolstadt-Festival
Erneut ausverkauft

Ausverkaufte Tickets, zwei gefeierte Premieren und Musiker aus über 40 Ländern – Deutschlands größtes Festival für Roots, Folk und Weltmusik ist auch nach 26 Jahren eine der erfolgreichsten Veranstaltungen seiner Art. Von Freitag bis Sonntag kamen täglich 25.000 Besucher. Zum Auftakt am Donnerstagabend reisten bereits 15.000 Gäste an. Auf mehr als 20 Bühnen waren rund 130 Bands aus 43 Ländern zu erleben, darunter gefeierte Musikerinnen und Musiker wie Anoushka Shankar, Lena Willemark, Glen Hansard, Stoppok, Element of Crime, Alejandra Ribera, Sidestepper, Akua Naru, Hermeto Pascoal oder Keren Ann.

Zu den Höhepunkten beim 26. Festival gehörten die Veranstaltungen rund um den Länderschwerpunkt Kolumbien. Einer europäisch geprägten, oft pauschalen Zuordnung als „lateinamerikanische“ Musik setzte das Festival eine differenzierte Sicht entgegen. Zehn kolumbianische Bands spiegelten die Vielseitigkeit traditioneller und moderner Spielarten zwischen Cumbia, Hiphop und Jazz. Künstler wie der afrokolumbianische Flötenspieler Paíto als letzter großer Vertreter seiner Zunft, Sidestepper, die Pioniere der Electro Cumbia oder der virtuose Jazz-Harfenist
Edmar Castañeda setzten sehr unterschiedliche Akzente.

Tiefere Einblicke in den kolumbianischen Musikkosmos vermittelte jenseits aller Gute-Laune-Klischees auch die Konferenz Sketches of Colombia, die das Rudolstadt-Festival gemeinsam mit der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar veranstaltete. „Dass wir beim Länderschwerpunkt einen guten Querschnitt gebracht haben, wurde vom Festivalpublikum und von Kennern kolumbianischer Musik auch so wahrgenommen. Es hat alle gleichermaßen gefreut“, so das Fazit von Programmdirektor Bernhard Hanneken.

Vom Publikum gefeiert wurde auch die Eigenproduktion des Festivals: „ARCHE NOAH reloaded“, ein Multiethnical um Migration und Vertreibung. Unter der Regie von Petra Paschinger und der musikalischen Leitung von Matthias Schriefl kam das Projekt in Rudolstadt zur Uraufführung. Beteiligt waren dabei Künstler aus Burkina Faso, Deutschland, der Slowakei und Syrien.

Neben dem umfangreichen Konzertangebot zog das Rahmenprogramm wieder tausende Besucher in die Stadt: Ob Kindertanz oder Künstlergespräche, das
Interesse des Publikums ist ungebrochen. Der Dokumentarfilm über das Festival „Wo Worte nicht hinreichen…“ von Josephine Links wurde bei der Preview begeistert aufgenommen. Er begleitet Musiker, Festivalfans und Organisatoren durch vier intensive Sommertage in Rudolstadt. Eine Tour zum Film mit Vorstellungen in ausgewählten Studiokinos ist in Vorbereitung.

Das nächste Rudolstadt-Festival findet vom 6. bis 9. Juli 2017 statt.
Der Länderschwerpunkt ist dann Schottland gewidmet. Beim Tanz stehen Schottische Cèilidh und Set Dances im Mittelpunkt.

2016
Erneut ausverkauft

Ausverkaufte Tickets, zwei gefeierte Premieren und Musiker aus über 40 Ländern – Deutschlands größtes Festival für Roots, Folk und Weltmusik ist auch nach 26 Jahren eine der erfolgreichsten Veranstaltungen seiner Art. Von Freitag bis Sonntag kamen täglich 25.000 Besucher. Zum Auftakt am Donnerstagabend reisten bereits 15.000 Gäste an. Auf mehr als 20 Bühnen waren rund 130 Bands aus 43 Ländern zu erleben, darunter gefeierte Musikerinnen und Musiker wie Anoushka Shankar, Lena Willemark, Glen Hansard, Stoppok, Element of Crime, Alejandra Ribera, Sidestepper, Akua Naru, Hermeto Pascoal oder Keren Ann.

Zu den Höhepunkten beim 26. Festival gehörten die Veranstaltungen rund um den Länderschwerpunkt Kolumbien. Einer europäisch geprägten, oft pauschalen Zuordnung als „lateinamerikanische“ Musik setzte das Festival eine differenzierte Sicht entgegen. Zehn kolumbianische Bands spiegelten die Vielseitigkeit traditioneller und moderner Spielarten zwischen Cumbia, Hiphop und Jazz. Künstler wie der afrokolumbianische Flötenspieler Paíto als letzter großer Vertreter seiner Zunft, Sidestepper, die Pioniere der Electro Cumbia oder der virtuose Jazz-Harfenist
Edmar Castañeda setzten sehr unterschiedliche Akzente.

Tiefere Einblicke in den kolumbianischen Musikkosmos vermittelte jenseits aller Gute-Laune-Klischees auch die Konferenz Sketches of Colombia, die das Rudolstadt-Festival gemeinsam mit der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar veranstaltete. „Dass wir beim Länderschwerpunkt einen guten Querschnitt gebracht haben, wurde vom Festivalpublikum und von Kennern kolumbianischer Musik auch so wahrgenommen. Es hat alle gleichermaßen gefreut“, so das Fazit von Programmdirektor Bernhard Hanneken.

Vom Publikum gefeiert wurde auch die Eigenproduktion des Festivals: „ARCHE NOAH reloaded“, ein Multiethnical um Migration und Vertreibung. Unter der Regie von Petra Paschinger und der musikalischen Leitung von Matthias Schriefl kam das Projekt in Rudolstadt zur Uraufführung. Beteiligt waren dabei Künstler aus Burkina Faso, Deutschland, der Slowakei und Syrien.

Neben dem umfangreichen Konzertangebot zog das Rahmenprogramm wieder tausende Besucher in die Stadt: Ob Kindertanz oder Künstlergespräche, das
Interesse des Publikums ist ungebrochen. Der Dokumentarfilm über das Festival „Wo Worte nicht hinreichen…“ von Josephine Links wurde bei der Preview begeistert aufgenommen. Er begleitet Musiker, Festivalfans und Organisatoren durch vier intensive Sommertage in Rudolstadt. Eine Tour zum Film mit Vorstellungen in ausgewählten Studiokinos ist in Vorbereitung.

Das nächste Rudolstadt-Festival findet vom 6. bis 9. Juli 2017 statt.
Der Länderschwerpunkt ist dann Schottland gewidmet. Beim Tanz stehen Schottische Cèilidh und Set Dances im Mittelpunkt.

Textdatum: 2016-07-10  
Textrechte:
© Rudolstadt-Festival - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  
Ident-Code: 10117/640/1


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