Rudolstadt-Festival
Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Egal, mit wem man spricht, Künstler, Zuschauer, Journalisten…, jeder scheint begeistert zu sein vom Rudolstadt-Festival. Berechtigterweise, denn die Festivalmacher haben auch im 27. Jahr ein hochkarätiges Festival mit angenehmer Atmosphäre hinbekommen. Und dies, trotz der riesigen Menge von insgesamt knapp 100.000 Besuchern. 130 Bands aus 41 Ländern waren eingeladen und bespielten 27 große und kleine Bühnen im ganzen Stadtgebiet. Da kennen wir andere Festivals, die das nicht hinbekommen und mehr an das Oktoberfest erinnern, als an ein Musikfest.

Das diesjährige Programm des “größten Festivals für Roots, Folk und Weltmusik”, wie die Veranstalter ihr Festival unbescheiden, aber völlig zurecht, bezeichnen, hatte mit dem Schwerpunkt auf Schottland ein Land gewählt, das nicht nur über eine reiche Musiktradition verfügt, sondern auch viele neue Stars hervorbringt, wie Amy Macdonald.

Die Schottin gilt unbestritten als großartige Songwriterin. Zu ihrem Konzert am ersten Festivaltag kamen 18.000 Besucher auf das Gelände. Die sympathische Amy Macdonald hatte ihr Publikum sofort im Griff. Auch sie schien von der besonderen Atmosphäre des Festivals und der Aufgeschlossenheit des Publikums berührt.

Ein besonderes Merkmal des Rudolstadt-Festivals ist, dass man nicht ausschließlich auf die großen Namen schielt, wobei es kein Problem sein dürfte, alljährlich die Stars der Welt- bzw. Folkmusik-Szene nach Rudolstadt zu locken. Stars gibt es zwar in großer Anzahl zu hören, doch öffnet man sich auch Newcomern und unbekannten Künstlern, sowie experimentellen und gewagten Projekten. Dieses Fingerspitzengefühl bei der Auswahl und der deutlich spürbare Wille, sich stilistisch nicht eingrenzen zu wollen, macht das Rudolstadt-Festival nicht nur zu einem der größten, sondern zu einem der international bedeutendsten Festivals auf diesem Gebiet.

Der Besuch des Rudolstadt-Festivals stellt für viele Besucher den musikalischen Höhepunkt des Jahres dar. Wo sonst kann man so viel Neues entdecken? Wo sonst kann man die “großen Namen” so nahe und so entspannt erleben? Wir sprechen sicher im Namen der meisten Festivalbesucher, wenn wir den Organisatoren ein dickes Lob auch für die 27. Auflage aussprechen.

Im kommenden Jahr liegt der Schwerpunkt abermals auf einem Land mit einer großartigen und höchst vielseitigen Musikszene. Vor allem im Bereich des Gesangs ist das kleine Estland bedeutend. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an den leider heuer verstorbenen Komponisten Veljo Tormis . Freuen wir uns also auf das 28. Rudolstadt-Festival, das vom 5. bis 8. Juli 2018 stattfinden wird.

Der Deutschlandfunk und arte haben über das diesjährige Festival berichtet und Konzerte gestreamt und aufgezeichnet. Einige Konzerte kann man nachhören. Auf den Webseiten des Festivals, des Deutschlandfunks und von arte gibt es weitere Informationen.

Rupa & The April Fishes

Das 27. Rudolstadt-Festival in Zahlen

Besucher
Do: 18.000
Fr – So: täglich 25.000

Künstler
Über 1000 Beteiligte aus 41 Ländern:
Äthiopien, Algerien, Argentinien, Brasilien, Burkina Faso, China, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Georgien, Griechenland, Indien, Irak, Iran, Island, Israel, Italien, Jamaika, Kanada, Kapverdische Inseln, Kolumbien, Kongo, Kroatien, Kuba, Mali, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Polen, Rumänien, Schottland, Schweden, Schweiz, Serbien, Spanien, Syrien, Türkei, Trinidad and Tobago, USA

Helfer / Mitarbeiter
Einheimische Helfer (Landkreis Salafeld-Rudolstadt) rund 800,
insgesamt ca. 1000 Mitarbeiter + Mitarbeiter externer Firmen.

Händler
205 Stände von Instrumentenbauern, Gastronomen, Einzelhändlern

Camping
9.650 Übernachtungsplätze auf Zelt- / Caravanplätzen und in Gemeinschaftsunterkunft

Getränkeausschank
35.000 Liter Bier
9.000 Liter alkoholfreie Getränke

Sowie
5 km Bauzaun auf dem Festivalgelände
1 km Demogitter
18.400 Müllbeutel
82 WC- und Duschcontainer
55 mobile Toilettenkabinen
385 km Toilettenpapier

Orientierungshilfe

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Egal, mit wem man spricht, Künstler, Zuschauer, Journalisten…, jeder scheint begeistert zu sein vom Rudolstadt-Festival. Berechtigterweise, denn die Festivalmacher haben auch im 27. Jahr ein hochkarätiges Festival mit angenehmer Atmosphäre hinbekommen. Und dies, trotz der riesigen Menge von insgesamt knapp 100.000 Besuchern. 130 Bands aus 41 Ländern waren eingeladen und bespielten 27 große und kleine Bühnen im ganzen Stadtgebiet. Da kennen wir andere Festivals, die das nicht hinbekommen und mehr an das Oktoberfest erinnern, als an ein Musikfest.

Das diesjährige Programm des “größten Festivals für Roots, Folk und Weltmusik”, wie die Veranstalter ihr Festival unbescheiden, aber völlig zurecht, bezeichnen, hatte mit dem Schwerpunkt auf Schottland ein Land gewählt, das nicht nur über eine reiche Musiktradition verfügt, sondern auch viele neue Stars hervorbringt, wie Amy Macdonald.

Die Schottin gilt unbestritten als großartige Songwriterin. Zu ihrem Konzert am ersten Festivaltag kamen 18.000 Besucher auf das Gelände. Die sympathische Amy Macdonald hatte ihr Publikum sofort im Griff. Auch sie schien von der besonderen Atmosphäre des Festivals und der Aufgeschlossenheit des Publikums berührt.

Ein besonderes Merkmal des Rudolstadt-Festivals ist, dass man nicht ausschließlich auf die großen Namen schielt, wobei es kein Problem sein dürfte, alljährlich die Stars der Welt- bzw. Folkmusik-Szene nach Rudolstadt zu locken. Stars gibt es zwar in großer Anzahl zu hören, doch öffnet man sich auch Newcomern und unbekannten Künstlern, sowie experimentellen und gewagten Projekten. Dieses Fingerspitzengefühl bei der Auswahl und der deutlich spürbare Wille, sich stilistisch nicht eingrenzen zu wollen, macht das Rudolstadt-Festival nicht nur zu einem der größten, sondern zu einem der international bedeutendsten Festivals auf diesem Gebiet.

Der Besuch des Rudolstadt-Festivals stellt für viele Besucher den musikalischen Höhepunkt des Jahres dar. Wo sonst kann man so viel Neues entdecken? Wo sonst kann man die “großen Namen” so nahe und so entspannt erleben? Wir sprechen sicher im Namen der meisten Festivalbesucher, wenn wir den Organisatoren ein dickes Lob auch für die 27. Auflage aussprechen.

Im kommenden Jahr liegt der Schwerpunkt abermals auf einem Land mit einer großartigen und höchst vielseitigen Musikszene. Vor allem im Bereich des Gesangs ist das kleine Estland bedeutend. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an den leider heuer verstorbenen Komponisten Veljo Tormis . Freuen wir uns also auf das 28. Rudolstadt-Festival, das vom 5. bis 8. Juli 2018 stattfinden wird.

Der Deutschlandfunk und arte haben über das diesjährige Festival berichtet und Konzerte gestreamt und aufgezeichnet. Einige Konzerte kann man nachhören. Auf den Webseiten des Festivals, des Deutschlandfunks und von arte gibt es weitere Informationen.

Rupa & The April Fishes

Das 27. Rudolstadt-Festival in Zahlen

Besucher
Do: 18.000
Fr – So: täglich 25.000

Künstler
Über 1000 Beteiligte aus 41 Ländern:
Äthiopien, Algerien, Argentinien, Brasilien, Burkina Faso, China, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Georgien, Griechenland, Indien, Irak, Iran, Island, Israel, Italien, Jamaika, Kanada, Kapverdische Inseln, Kolumbien, Kongo, Kroatien, Kuba, Mali, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Polen, Rumänien, Schottland, Schweden, Schweiz, Serbien, Spanien, Syrien, Türkei, Trinidad and Tobago, USA

Helfer / Mitarbeiter
Einheimische Helfer (Landkreis Salafeld-Rudolstadt) rund 800,
insgesamt ca. 1000 Mitarbeiter + Mitarbeiter externer Firmen.

Händler
205 Stände von Instrumentenbauern, Gastronomen, Einzelhändlern

Camping
9.650 Übernachtungsplätze auf Zelt- / Caravanplätzen und in Gemeinschaftsunterkunft

Getränkeausschank
35.000 Liter Bier
9.000 Liter alkoholfreie Getränke

Sowie
5 km Bauzaun auf dem Festivalgelände
1 km Demogitter
18.400 Müllbeutel
82 WC- und Duschcontainer
55 mobile Toilettenkabinen
385 km Toilettenpapier

Textdatum: 2017-07-11  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Artikelfoto/s: © Rudolstadt-Festival, Michael Pohl
Ident-Code: 11760/712/1


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