Rechte Schläger verurteilt

Am 03.07.2007 hat das Amtsgericht Oranienburg vier der sechs jungen Männer, die sich wegen schwerer gemeinschaftlicher Körperverletzung zu verantworten hatten, schuldig gesprochen. Die Männer, die der rechten Szene angehören, hatten in der Nacht vom 14. auf den 15.10.2005 Mitglieder von Panteón Rococó an einer Autobahnraststätte in Neuruppin beleidigt und geschlagen.
Die Mexikaner wehrten sich. Es folgte eine wilde Prügelei, teils mit Bierflaschen, an deren Ende drei Mexikaner und drei Deutsche verletzt wurden. Die Mexikaner riefen später die Polizei. Und erlebten eine böse Überraschung, denn die Polizei hielt sie für die Täter. Das Gericht sah es nun für erwiesen an, dass die Männer aus rassistischen Motiven die Mexikaner angegriffen hatten. Dass drei der Täter bei diesem Angriff selber verletzt wurden, wertete das Gericht als Notwehrhandlung der Opfer!
Der traurige Fall fand ein breites Echo in den Medien, da die Polizei in Neuruppin die mexikanische Band festsetzte, ihnen die Reisepässe für mehr als 8 Stunden abgenommen hat, sie an einer Anzeige und Aussagen hinderte, den Busfahrer einen Drogentest durchführen ließ und den ganzen Vorfall in der Öffentlichkeit als harmlose Schlägerei ohne ausländerfeindlichen Hintergrund darstellte. Das Verhalten der Polizei ist immer noch Gegenstand von Ermittlungen, da die Band eine Anzeige wegen versuchter Nötigung und versuchter Strafvereitelung im Amt gestellt hat.

2007

Am 03.07.2007 hat das Amtsgericht Oranienburg vier der sechs jungen Männer, die sich wegen schwerer gemeinschaftlicher Körperverletzung zu verantworten hatten, schuldig gesprochen. Die Männer, die der rechten Szene angehören, hatten in der Nacht vom 14. auf den 15.10.2005 Mitglieder von Panteón Rococó an einer Autobahnraststätte in Neuruppin beleidigt und geschlagen.
Die Mexikaner wehrten sich. Es folgte eine wilde Prügelei, teils mit Bierflaschen, an deren Ende drei Mexikaner und drei Deutsche verletzt wurden. Die Mexikaner riefen später die Polizei. Und erlebten eine böse Überraschung, denn die Polizei hielt sie für die Täter. Das Gericht sah es nun für erwiesen an, dass die Männer aus rassistischen Motiven die Mexikaner angegriffen hatten. Dass drei der Täter bei diesem Angriff selber verletzt wurden, wertete das Gericht als Notwehrhandlung der Opfer!
Der traurige Fall fand ein breites Echo in den Medien, da die Polizei in Neuruppin die mexikanische Band festsetzte, ihnen die Reisepässe für mehr als 8 Stunden abgenommen hat, sie an einer Anzeige und Aussagen hinderte, den Busfahrer einen Drogentest durchführen ließ und den ganzen Vorfall in der Öffentlichkeit als harmlose Schlägerei ohne ausländerfeindlichen Hintergrund darstellte. Das Verhalten der Polizei ist immer noch Gegenstand von Ermittlungen, da die Band eine Anzeige wegen versuchter Nötigung und versuchter Strafvereitelung im Amt gestellt hat.

Text date: 2007-07-13  
Text: © Übersee-records / RBB  
Ident-Code: 270/797/1


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